Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, 454 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 683 g
Eine Untersuchung nach deutschem Recht mit internationalen Bezügen
Buch, Deutsch, 454 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 683 g
Reihe: Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht
ISBN: 978-3-16-153779-0
Verlag: Mohr Siebeck
Die Schiedsgerichtsbarkeit bewegt sich zwischen Privatautonomie und Rechtsprechungsfunktion, zwischen privaten und öffentlichen Interessen. In diesen Spannungsfeldern stellt sich die immer aktueller werdende Frage, inwieweit Schiedsverfahren vertraulich sind. Was bedeutet die verfassungsrechtliche Veröffentlichungspflicht für Gerichtsentscheidungen, wenn in einigen Bereichen Streitigkeiten nur noch von Schiedsgerichten entschieden werden? Kann ein Schiedsverfahren vertraulich sein, wenn ein Hoheitsträger beteiligt ist? Diesen und vielen anderen Fragen geht Heiner Kahlert in seiner umfassenden Untersuchung nach. Er spannt den Bogen zum allgemeinen Schutz von Vertraulichkeit im deutschen Recht, analysiert die Einflüsse des Völker-, Europa- und Verfassungsrechts und berücksichtigt den Diskussionsstand in anderen Rechtsordnungen. Zahlreiche Schiedsordnungen werden ebenso untersucht wie anwendbares Recht, Zuständigkeitsprobleme und Rechtsfolgen von Vertraulichkeitsbrüchen. Es erweist sich, dass einige vermeintliche Gewissheiten zur Vertraulichkeit im Schiedsverfahren auf unsicherem Grund stehen.




