Krems | Die Wittelsbacher und Europa | Buch | 978-3-412-20810-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 025, 374 Seiten, Format (B × H): 177 mm x 246 mm, Gewicht: 23 g

Reihe: Studien zur Kunst

Krems

Die Wittelsbacher und Europa

Kulturtransfer am frühneuzeitlichen Hof
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-412-20810-3
Verlag: Böhlau

Kulturtransfer am frühneuzeitlichen Hof

Buch, Deutsch, Band Band 025, 374 Seiten, Format (B × H): 177 mm x 246 mm, Gewicht: 23 g

Reihe: Studien zur Kunst

ISBN: 978-3-412-20810-3
Verlag: Böhlau


Die so vielfältig beschworene Ausstrahlungskraft des französischen Hofes unter König Ludwig XIV. dominiert bis heute den Blick auf reichsfürstliche Höfe des ausgehenden 17. und 18. Jahrhunderts. Gerade am Hof der bayerischen Wittelsbacher in München wird immer wieder ein deutlicher Wechsel von der Rezeption italienischer zu französischen Modellen beobachtet. Eine kritische Revision dieser Vorstellung ist das Anliegen des Buches. Über drei Kurfürstengenerationen hinweg, von 1650 bis in die 1730er Jahre, wird das Phänomen des Wandels unter den Leitaspekten Modellrezeption und Kulturtransfer genauer untersucht.

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Inhalt
Vorwort

I „Gantz Europa sieht Versailles als ein Wunder=Werck der Welt an“
Die Wittelsbacher als Exemplum
1. Einführung: „L’Europe française“

2. Die Wittelsbacher 1650–1730

Überfremdungsvorwürfe und Differenzierungsversuche: Positionen der Forschung

Erkenntnisinteresse und Methode:

Objekte, Akteure, Prozesse, Quellen

II „. effectiuement le coutemes de le peis me sanble fort etrange“
Perzeption(en) und Kommunikation
1. Politische Kultur und kulturelle Praxis

Souveränität, Gesandtschaftswesen und Internationales System

Interdynastisches Ansehen: Heiratsallianzen und Kulturtransfer

Die Wittelsbacher zwischen Habsburg und Bourbon

Kulturtransfer: Reputation, Informationsbeschaffung, Wettbewerb
2. Allgemeine Rezeptionsbedingungen
Mentalität: Stereotype, Fremd- und Selbstwahrnehmung

Ökonomische, technische, politische und künstlerische Faktoren

Zur Wahrnehmung des Modells Versailles

Objekte der Wahrnehmung im höfischen Kontext

3. Differenzen und Akkomodationen: Der Wittelsbacher Hof 1650–1670

Zur Wahrnehmung der „Fremden“ am kurbayerischen Hof

Erfahrung von Alterität: Die Turiner Gesandtschaft 1652

Das „Accomodiren“ der Savoyer Prinzessin

Das erste Jahrzehnt Henriette Adelaides in der Münchner Residenz

Die Kaiserwahl 1657/58: Zur Außenwirkung des kurbayerischen Hofes

Herzog Maximilian Philipps Reisen in den 1660er Jahren

III „je peus imiter le goût de la France, mais les habitants ne se changent pas“
Modelladaption
1. Adaption von Modellen: Begriff und Differenzkriterien

Zum Begriff

Polyzentrismus und Anciennität

Institutionelle Faktoren und Adressaten

Zeremonielle Divergenzen

2. Die 1660er Jahre: Henriette Adelaide und Ferdinand Maria

Zur Bedeutung der Residenz im Repräsentationsgefüge der Wittelsbacher

Die Diskrepanz zwischen äußerer und innerer Gestalt der Residenz

Die 1660er Jahre: Politischer und ökonomischer Wandel

Umbaumaßnahmen an europäischen Höfen

Modifizierungen im Inneren der Residenz: Zur commodité im Appartement

Die Distribution im Residenz-Appartement der Kurfürstin

Modelladaption im Konflikt mit dem Zeremoniell: Distribution und Ausstattung

Frankreich oder Italien? Modelladaption unter Henriette Adelaide
3. Die 1680er Jahre: Der junge Max Emanuel

Voraussetzungen und Rahmenbedingungen

Die Distribution im Residenz-Appartement des Kurfürsten

Divergenzen und Konvergenzen: Der Audienzbereich

Divergenzen und Konvergenzen: „Appartements“, „Galas“ und Galerien

4. Nach 1715: „Modellwechsel“?

Exil 1704–1715

Politisch-kulturelle Restitution ab 1714: Die Wahl des Rollenmodells

Planungen für kurbayerische Schlösser um 1714: Die Beteiligung Robert de Cottes

Schleißheim-Planungen (1714/15): Zu Leitfragen im Wittelsbacher Landschlossbau

Max Emanuels Rückkehr 1715: Neue Rahmenbedingungen

Dachau: Das Ahnenschloss im Dienst der Legitimation

Modelladaption unter Max Emanuel: Legitimation, Herrschaft, Distinktion

5. Nach 1726: Karl Albrecht – Le goût moderne in Kurbayern?

Voraussetzungen und Rahmenbedingungen

Das erste Appartement des Kurfürsten Karl Albrecht in der Residenz (1726–29)

Die „Reichen Zimmer“ (1730–37): Struktur und Ausstattung

Fazit

Modell und Vielfalt, Alt und Neu, Raum und Medium

Anhang
Abkürzungsverzeichnis

Archive und Institutionen

Lexika, Wörterbücher, Sammelbände, Zeitschriften

Inventare

Bibliographie

Literatur bis 1850 (Verkürzt zitierte archivalische und gedruckte Quellen und Schriften)

Verkürzt zitierte Literatur ab 1851

Abbildungsnachweis

Register


Krems, Eva-Bettina
Eva-Bettina Krems ist Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Münster.

Eva-Bettina Krems ist Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Marburg.



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