Kaum etwas in Europa ist so jung wie die Grenzen der Nationalstaaten. Die gegenwärtige geopolitische Ordnung des Kontinents verdankt sich großteils der Territorien nach dem Ende der beiden Weltkriege. In den alten und neuen Grenzräumen offenbart das Kulturerbe bis heute die früheren territorialen und kulturellen Zugehörigkeiten. Viele Objekte sind doppeldeutig, doppelsinnig gar, je nach dem, wer von wo schaut und denkt. Die Betrachtung von Denkmalen in Grenzräumen ist also eine besondere methodische und politische Herausforderung. Eben dieser Herausforderung stellt sich der Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e.V. mit seiner Jahrestagung "Grenzverschiebungen, Kulturraum, Kulturlandschaft - Kulturerbe in Regionen mit wechselnden Herrschaftsansprüchen", die Anfang Oktober 2008 in Straßburg stattfand.
Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e.V. / Franz / Dolff-Bonekämper
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