Barrick / Rader / Hoeffer | Körperpflege ohne Kampf | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 404 Seiten

Barrick / Rader / Hoeffer Körperpflege ohne Kampf

Herausforderndes Verhalten in der Körperpflege erkennen, verstehen und meistern
2., ergänzte Auflage 2021
ISBN: 978-3-456-96033-3
Verlag: Hogrefe AG
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Herausforderndes Verhalten in der Körperpflege erkennen, verstehen und meistern

E-Book, Deutsch, 404 Seiten

ISBN: 978-3-456-96033-3
Verlag: Hogrefe AG
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Pflegende erleben jeden Tag, dass sich Körperpflegesituationen in der Altenpflege schwierig gestalten und die Körperpflege zum Kampf zu werden droht. Dass dem nicht so sein muss, belegen die Autoren dieses praxisorientierten Buches. Sie bieten einen individuellen, problemlösenden Ansatz, um die Basis- und Körperpflege bei gebrechlichen Personen und Menschen mit einer Demenz für beide Seiten wohltuend zu gestalten. Die von den Autoren vorgestellten Strategien und Techniken basieren auf umfangreichen Forschungen und langjähriger Erfahrung. Sie funktionieren sowohl in häuslichen wie auch stationären Pflegesituationen. Neben den von der Person gesteuerten Situationen der Haut- und Körperpflege werden spezifische Situationen des Schmerzmanagements, Transfers und der Umgebungsgestaltung dargestellt. - Ein Kapitel über späte Auswirkungen von Traumatisierungen bei der Kriegs- und Nachkriegsgeneration ergänzt die deutschsprachige Ausgabe. Wichtige Aspekte der Basis- und Körperpflege von Menschen mit einer Demenz werden tabellarisch zusammengefasst, grafisch illustriert, exemplarisch veranschaulicht und mit Handlungsanweisungen und Checklisten umsetzbar und überprüfbar gemacht. Die zweite Auflage wurde ergänzt um Beiträge zu den Themen „Körperpflege als herausforderndes Verhalten eines psychisch Erkrankten“ und „Stress provozierende und reduzierende Körperpflege“ sowie die Geschichte „Landaus Leibchen“ und neue deutschsprachige Literatur zum herausfordernden Verhalten.

Barrick / Rader / Hoeffer Körperpflege ohne Kampf jetzt bestellen!

Zielgruppe


Pflegende

Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis, Widmung, Danksagung, Vorwort;7
2;1 Den Kampf verstehen;21
2.1;1.1 Verhaltensveränderungen bei Demenz;22
2.2;1.2 Prävalenz von Verhaltenssymptomen während der Körperpflege;24
2.3;1.3 Wann beginnt der Kampf?;26
2.4;1.4 Mythen rund um die Körperpflege;30
2.5;1.5 Was der Kampf bewirkt;32
2.6;1.6 Fazit;33
3;2 Die Zeiten ändern sich – Körperpflegefrüher und heute;35
3.1;2.1 Einführung;35
3.1.1;2.1.1 Badegewohnheiten früher – der Dampf wird entdeckt;36
3.1.2;2.1.2 Baden in alten Zivilisationen;36
3.1.3;2.1.3 Der Niedergang der Badekultur und der Niedergang Roms;37
3.1.4;2.1.4 Brot, Bäder und lockere Sitten;38
3.1.5;2.1.5 Gut gegen Fieber;38
3.1.6;2.1.6 Baden in Flüssen und im Meer: echte und improvisierte Badefreuden;39
3.1.7;2.1.7 Kaltes Wasser und die Renaissance des Badens;39
3.1.8;2.1.8 Reinlichkeit wird populär;40
3.2;2.2 Zusammenfassung;41
4;3 Menschen mit Demenz bei der Körperpflege unterstützen – allgemeineRichtlinien;45
4.1;3.1 Den Kampf beenden – allgemeine Strategien;47
4.1.1;3.1.1 Die persönlichen Bedürfnisse befriedigen;48
4.1.2;3.1.2 Den Beziehungsansatz adaptieren;49
4.1.3;3.1.3 Die Umgebung anpassen;50
4.1.4;3.1.4 Die Organisation verändern;51
4.1.5;3.1.5 Den Vorgang abbrechen;52
5;4 Das Verhalten einschätzen;55
5.1;4.1 Einführung;55
5.1.1;4.1.1 Die Person verstehen;56
5.1.2;4.1.2 Das Verhalten beschreiben;57
5.1.3;4.1.3 Die Ursachen und Auslöser für das Verhalten identifizieren;59
5.1.4;4.1.4 Die persönlichen Bedürfnisse und das Leistungsvermögen der Person ermitteln;60
5.1.5;4.1.5 Zwischenmenschliche Faktoren berücksichtigen;65
5.1.6;4.1.6 Stressfaktoren in der Umgebung ermitteln;68
5.1.7;4.1.7 Die organisatorischen Bedingungen einschätzen;70
5.2;4.2 Zusammenfassung;71
5.3;4.3 Anhang;72
6;5 Mit erprobten, personenorientierten Lösungen arbeiten;77
6.1;5.1 Einführung;77
6.1.1;5.1.1 Realistisch sein;77
6.1.2;5.1.2 Ziele für die Körperpflege festlegen;78
6.1.3;5.1.3 Den Grad der Unabhängigkeit ermitteln;79
6.1.4;5.1.4 Den richtigen Grad der Kommunikation ermitteln;80
6.1.5;5.1.5 Lösungen für spezifische Bedürfnisse finden;81
6.1.6;5.1.6 Ist eine Ganzkörperwaschung im Bett angezeigt?;105
6.1.7;5.1.7 «Ich habe wirklich alles probiert!»;107
6.1.8;5.1.8 Kreative Haarwaschtechniken;109
6.1.9;5.1.9 Wenn alle Stricke reißen;112
6.1.10;5.1.10 Die Lösungen testen;113
6.2;5.2 Zusammenfassung;115
7;6 Personenorientiert pflegen: Durch angemessene Unterstützung Interaktionen erhalten;119
7.1;6.1 Die Aktivitäten des täglichen Lebens ermöglichen: den Unterstützungsbedarf ermitteln;119
7.1.1;6.1.1 Den Grad des Unterstützungsbedarfs ermitteln;123
7.2;6.2 Die Aktivitäten des täglichen Lebens ermöglichen – Strategien;126
7.2.1;6.2.1 Spezifische Unterstützungsstrategien;126
7.2.2;6.2.2 Standardstrategien;126
7.3;6.3 Fazit;131
7.4;6.4 Anhang;131
8;7 Schmerzmanagement;137
8.1;7.1 Ein auf Menschen mit Demenz zugeschnittenes Schmerzassessment;139
8.1.1;7.1.1 Sich über schmerzhafte körperliche Erkrankungen informieren;139
8.1.2;7.1.2 Direkte Befragung;140
8.1.3;7.1.3 Aktuelle Schmerzen;142
8.1.4;7.1.4 Schmerzbeschreibung;143
8.1.5;7.1.5 Nonverbale Schmerzsignale;143
8.1.6;7.1.6 Individuelle Schmerzäußerungen;144
8.2;7.2 Verhaltenssymptome;146
8.3;7.3 Kulturelle und ethnische Faktoren beim Schmerzassessment;148
8.4;7.4 Schmerzminimierende Interaktionen bei der Körperpflege;149
8.4.1;7.4.1 Nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten;149
8.4.2;7.4.2 Medikamentenmanagement;151
8.5;7.5 Zusammenarbeiten;155
8.6;7.6 Fazit;156
9;8 Hautpflege;159
9.1;8.1 Merkmale der Haut;159
9.2;8.2 Assessment der Haut;160
9.3;8.3 Hygienemaßnahmen und Infektionsprophylaxe;164
9.4;8.4 Angemessene Hautpflege zur Verhinderung von Hautproblemen;166
9.4.1;8.4.1 Pflege von dunkler Haut und dunklen Haaren;167
9.5;8.5 Fazit;168
10;9 Transfertechniken;171
10.1;9.1 Transfertechniken – ihre Vorteile und Nachteile;171
10.2;9.2 Die Grundlagen sicherer Transfers;173
10.3;9.3 Die Grundlagen der Bewegungstechnik;173
10.3.1;9.3.1 Rückenschonend pflegen;174
10.3.2;9.3.2 Allgemeine Sicherheitsregeln;175
10.3.3;9.3.3 Allgemeine Kommunikationsregeln: den Ablauf erklären;177
10.3.4;9.3.4 Eine angemessene Transfermethode auswählen;178
10.3.5;9.3.5 Die Person auf den Transfer vorbereiten;180
10.3.6;9.3.6 Spezifische Transfermethoden;181
10.3.7;9.3.7 Therapeutische Transfers zur Gewohnheit machen;188
10.4;9.4 Fazit;191
11;10 Die räumliche Umgebunggestalten;193
11.1;10.1 Die optische Umgebung;194
11.2;10.2 Die akustische Umgebung;197
11.3;10.3 Die olfaktorische Umgebung;199
11.4;10.4 Die taktile Umgebung;200
11.4.1;10.4.1 Fußboden und Wände;200
11.4.2;10.4.2 Haltegriffe;201
11.4.3;10.4.3 Raumtemperatur;201
11.4.4;10.4.4 Raumgröße;202
11.5;10.5 Fazit;203
12;11 Pflegeprodukte und Utensilien;205
12.1;11.1 Allgemeine Körperpflegeprodukte;206
12.2;11.2 Duschen;206
12.3;11.3 Badewannen;211
12.4;11.4 Ganzkörperwaschung im Bett;217
12.5;11.5 Zusammenfassung;218
13;12 Körperpflege als Weg zu einer anderen Pflegekultur;223
13.1;12.1 Einführung;223
13.2;12.2 Werteorientierte Praktiken in Pflegeeinrichtungen fördern;224
13.2.1;12.2.1 Das Pioneer Network;226
13.2.2;12.2.2 Die Eden Alternative und das Green House Betreuungsmodell;227
13.2.3;12.2.3 Das Live Oak Institute;229
13.2.4;12.2.4 Das Household Model;229
13.3;12.3 Körperpflege verändern: die Schlüsselkonzepte;231
13.3.1;12.3.1 Entscheidungen vor Ort treffen;231
13.3.2;12.3.2 Die entscheidende Rolle der Betroffenen;232
13.3.3;12.3.3 Die entscheidende Rolle der Pflegenden;232
13.3.4;12.3.4 Die wichtige und sich verändernde Rolle leitender Pflegefachpersonen;233
13.3.5;12.3.5 Ressourcen für eine Rollenveränderung;236
13.4;12.4 Körperpflege verändern: Kontinuität herstellen;236
13.4.1;12.4.1 Bezugspflege oder Funktionspflege;236
13.4.2;12.4.2 Körperpflege als Spezialgebiet;240
13.4.3;12.4.3 Körperpflege verändern: Flexibilität ermöglichen;240
13.5;12.5 Die Pflegekultur einer Einrichtung verändern;242
13.5.1;12.5.1 Veränderungsbereitschaft wecken;242
13.5.2;12.5.2 Die Pflegepraxis verändern: Ideen in die Tat umsetzen;243
13.6;12.6 Körperpflege zu Hause;247
13.6.1;12.6.1 Kreativ sein;248
13.6.2;12.6.2 Alternativen in Erwägung ziehen;248
13.6.3;12.6.3 Sich Hilfe von außen holen;249
13.7;12.7 Fazit;249
13.8;12.8 Anhang;252
14;13 Mit interaktiven Methoden personenorientierte Körperpflege lehren;257
14.1;13.1 Eine unterstützende Lernatmosphäre schaffen;257
14.1.1;13.1.1 Für Wohlbefinden sorgen;258
14.1.2;13.1.2 Respekt vermitteln;258
14.1.3;13.1.3 Erwachsene zum Lernen motivieren;258
14.2;13.2 Die beiden Komponenten des klinischen Unterrichts;260
14.2.1;13.2.1 Informationen vermitteln;261
14.2.2;13.2.2 Supervisierte Praxis;263
14.3;13.3 Zusammenfassung;264
14.4;13.4 Anhang;265
15;14 Für sich selbst sorgen: Strategienfür Pflegende;289
15.1;14.1 Pflegespezifische Belastungen;289
15.1.1;14.1.1 Individuelle Stressreaktionen;290
15.1.2;14.1.2 Burn-out;291
15.1.3;14.1.3 Selbstpflegestrategien;292
15.1.4;14.1.4 Strategien für alle Pflegenden;293
15.1.5;14.1.5 Spezifische Strategien für professionell Pflegende;297
15.1.6;14.1.6 Spezifische Strategien für pflegende Angehörige;298
15.2;14.2 Zusammenfassung;299
16;Anhang;303
16.1;Anhang A: Erfolgsmessung: Programm zur Verbesserung der Pflegequalität durch persongesteuerte Körperpflege;305
16.2;Anhang B: Checkliste zur Beurteilung des Verhaltens;311
16.3;Anhang C: Checkliste zur Beurteilung des Verhaltens der Pflegeperson;315
16.4;Anhang D;317
16.4.1;1. Die Pflege traumatisierter Menschen am Beispiel von Shoah-Überlebenden;317
16.4.2;2. Geschichtlicher Hintergrund;320
16.4.3;3. Begriffserläuterung: Trauma/Traumatisierung;325
16.4.4;4. Die Spätfolgen bei traumatisierten Shoah-Überlebenden;338
16.4.5;5. Dunkle Schatten der Vergangenheit;343
16.4.6;6. Ausblick;345
16.5;Anhang E: Landaus Leibchen;351
16.6;Anhang F: Körperpflege als herausforderndes Verhalten eines psychisch Erkrankten;357
16.7;Anhang G: Stress provozierende und reduzierende Körperpflege;367
17;Autor*innenverzeichnis;393
18;Verzeichnis der deutschsprachigenHerausgeber;395
19;MitarbeiterInnenverzeichnis;397
20;Sachwortverzeichnis;399


2 Die Zeiten ändern sich – Körperpflege früher und heute
Mary Lavelle

2.1 Einführung

Das tägliche Bad, die tägliche Dusche gehören zum Lebensstil der meisten USAmerikanerinnen und -Amerikaner. Viele duschen am Morgen, um richtig wach zu werden oder gönnen sich am Abend ein Bad, das Körper und Seele entspannt. Wir können uns nur schwer vorstellen, dass diese Art der Körperpflege selbst in unserem Land ein relativ junges Ritual ist. Kulturelle, religiöse und gesellschaftliche Kräfte, sowie die vorhandenen Möglichkeiten, an Wasser (insbesondere heißes Wasser) zu kommen, bestimmten die Tradition in diesem Bereich. Noch heute wird das Baden vermutlich als Last und weniger als Vergnügen empfunden, wenn Wasser mühsam herbeigeschafft oder erhitzt werden muss. Viele alte Menschen, einheimische und zugewanderte, werden sich nicht unbedingt gerne an ihre Badeerlebnisse erinnern. Früher, als es in Privatwohnungen noch keine Wasserboiler gab, wurde das Badewasser auf dem Herd erhitzt, und dann von sämtlichen Familienmitgliedern benutzt.

Stoddard (1996: 48) erinnert sich an das Bad am Samstagabend in der Zinkwanne aus dem Blickwinkel des letzten Anwärters in der Reihe – für ihn war es «das dunkle Zeitalter, als Sauberkeit fast ebenso unerreichbar war wie Göttlichkeit». Wenn wir unserer Pflegetätigkeit nachgehen, sollten wir folgende Tatsachen stets präsent haben:

• Die Auffassungen über und Praktiken der Körperpflege haben sich im Laufe der Zeit verändert.
• Geschichten über Badeerlebnisse können spannend sein, individuell ganz unterschiedlich ausfallen und hilfreiche Erkenntnisse liefern.
• «Probleme» mit dem Baden haben zu allen Zeiten Kreativität und Humor stimuliert.

2.1.1 Badegewohnheiten früher – der Dampf wird entdeckt

Wie das, was wir heute Baden nennen, seinen menschheitsgeschichtlichen Anfang nahm, ist nicht ganz geklärt. Wright (1960) vermutet, dass in alter Zeit der Sturz in einen kalten Fluss zur Entdeckung des mit einem Bad verbundenen Erfrischungseffekts geführt hat. So ein kühles Bad hat jedoch nicht alle Leute erquickt – in Asien wurden vor Jahrtausenden «Dampfbäder» erfunden. Diese «prähistorischen» Badenden erhitzten in ihren Hütten Flusssteine in Gruben mit Holzfeuer, legten die heißen Steinbrocken in Wasser und genossen den aufsteigenden Dampf. Diese Erfindung breitete sich im Laufe der Jahrhunderte auf vier verschiedenen Wegen aus und wurde den jeweiligen lokalen Gegebenheiten angepasst. Noch heute wird trockene oder feuchte Hitze in nordischen und arabischen Ländern unterschiedlich eingesetzt, und die Schwitzhütten der nordamerikanischen Indianer lassen sich auf die «Dampfbäder» prähistorischer Zeiten zurückführen (De Bonneville, 1998; Zucker/Hummel/Hogfoss, 1983). Die früheste Abbildung einer Badewanne befindet sich in einem Palast in Knossos auf Kreta, wo ab 1150 v. Chr. die Minoer fantastische, kunstvoll ausgeschmückte Bademöglichkeiten schufen (De Bonneville, 1998; Rosen, 1993; Wright, 1960).

2.1.2 Baden in alten Zivilisationen

In der abendländischen Zivilisation waren die Bäder der Griechen die ersten gemeinschaftlichen Formen des Badens (s. Abb. 2-1). Anfangs waren die griechischen Bäder kurz, kalt und kräftigend, bis in späteren Jahrhunderten heißes Wasser und heiße Dampfbäder in Mode kamen. In altägyptischen Palästen gab es Baderäume und Herde zum Erhitzen des Wassers. Grabmalereien zeigen Dienerinnen, die aus reich dekorierten Krügen Wasser über die Königin gießen (De Bonneville, 1998; Scott, 1939; Wright, 1960).

Als die Römer die Mittelmeerländer erobert hatten, erreichte ihre Badekultur den absoluten Höhepunkt. Römische Ingenieure konstruierten Aquädukte, die über große Entfernungen erstaunliche Wassermengen transportierten. Sie entwickelten zudem Methoden, dieses Wasser zu erhitzen und viele Menschen damit zu versorgen. Die Römer trugen ihre Liebe zum Wasser in die eroberten Länder und bauten dort riesige Thermen, die zu Zentren des gesellschaftlichen Lebens wurden. In den Thermen des Caracalla konnten 1 600 Menschen gleichzeitig baden.

Neben diesen größeren öffentlichen Einrichtungen gab es auch kleinere Bäder.

Für die Römer war das Baden ein therapeutischer Vorgang zur Linderung von Schmerzen und Sorgen. Gesundheitsfachleute arbeiteten für bestimmte Leiden und Krankheitszustände detaillierte Badeanweisungen aus. Oft wurde während des Badevorgangs Wein getrunken und Speisen verzehrt (Mumford, 1961; Rosen, 1993; Wright, 1960; Yegul, 1995).



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.