Bellori / Keazor | Das Leben des Nicolas Poussin // Vita di Nicolò Pussino | Buch | 978-3-8353-5300-8 | sack.de

Buch, Deutsch, Italienisch, Band 10, 304 Seiten, Format (B × H): 214 mm x 129 mm, Gewicht: 430 g

Reihe: Giovan Pietro Bellori

Bellori / Keazor

Das Leben des Nicolas Poussin // Vita di Nicolò Pussino


1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-8353-5300-8
Verlag: Wallstein Verlag GmbH

Buch, Deutsch, Italienisch, Band 10, 304 Seiten, Format (B × H): 214 mm x 129 mm, Gewicht: 430 g

Reihe: Giovan Pietro Bellori

ISBN: 978-3-8353-5300-8
Verlag: Wallstein Verlag GmbH


Das Leben des in Frankreich geborenen, aber in Rom tätigen Malers Nicolas Poussin beschreibt Bellori in dessen Vita als produktives Spannungsfeld unterschiedlichster Pole.

Die Lebensbeschreibung des französischen Malers Nicolas Poussin (1594-1665) erfüllt verschiedene Funktionen: Sie schließt an die Lebensbeschreibung Annibale Carraccis (1560-1609) an, mit der Bellori die Reihe seiner 'Vite' eröffnet. Die in diesem Auftakt entwickelten künstlerischen Ideale werden damit als gleichfalls für andere Länder, wie etwa Poussins Heimat Frankreich, maßgeblich ausgewiesen. Dazu scheint zu passen, dass die Ausgabe der 'Vite' von 1672 mit der Biographie Poussins endet und auch insofern auf jene Annibales antwortet. Allerdings hätte Poussins Lebensbeschreibung wohl zuletzt zu der nachfolgenden Vita von Carlo Maratta (1625 -1713) als zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des ganzen Viten-Projekts noch lebendem Künstler überleiten sollen – mit seiner Biographie wäre das Vorhaben abgeschlossen gewesen.
In seinem Essay erörtert Henry Keazor die Berührungspunkte zwischen den drei Biographien und arbeitet vor diesem Hintergrund die in der Vita Poussins verhandelten Themen heraus. Zudem geht er auf Aspekte in dessen Leben ein, die Bellori ganz bewusst übergeht, da er den Maler als Vorbild für nachfolgende Künstlergenerationen beispielsweise auch hinsichtlich der richtigen Lebensführung präsentieren möchte. Das Leben des in Frankreich geborenen, aber in Rom tätigen Malers Nicolas Poussin (1594-1665) beschreibt Giovan Pietro Bellori in dessen Vita als produktives Spannungsfeld unterschiedlichster Pole.

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Weitere Infos & Material


Keazor, Henry
Henry Keazor, geb. 1965, Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kunst der Frühen Neuzeit, zeitgenössische Kunst und Architektur sowie die Rezeption von Kunst in Medien wie Film und Musikvideo. Zudem befasste er sich mit dem Phänomen der Kunstfälschung. 2020 wurde er von der Académie Française mit dem »Prix du Rayonnement de la langue et de la littérature françaises« u. a. für seine Publikationen zu dem Maler Nicolas Poussin und dem zeitgenössischen Architekten Jean Nouvel ausgezeichnet.
Veröffentlichungen u. a.: Raffaels »Schule von Athen«: Von der Philosophenakademie zur Hall of Fame (2021); Nicolas Poussin (2007).

Bellori, Giovan Pietro
Giovan Pietro Bellori (1613-1696) zählt zu den ersten Kunsttheoretikern, die nicht vorrangig Künstler waren. Seine brillanten Lebensbeschreibungen zeitgenössischer Künstler gelten heute als wichtigste Quelle über die Kunst Roms des 17. Jahrhunderts.


Als Editionsprojekt der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte erscheinen die Künstlerviten mit der Reihe »Giovan Pietro Bellori: Le vite de’ pittori scultori ed architetti moderni. Die Lebensbeschreibungen der modernen Maler, Bildhauer und Architekten«, hrsg. von Elisabeth Oy-Marra, Tristan Weddigen und Anja Brug, nun erstmals ins Deutsche übersetzt und kritisch kommentiert.
Die zweisprachig präsentierten Viten werden in den 13 Bänden der Edition jeweils von den Bandherausgebern eingeleitet und mit Essays versehen.

Giovan Pietro Bellori (1613-1696) zählt zu den ersten Kunsttheoretikern, die nicht vorrangig Künstler waren. Seine brillanten Lebensbeschreibungen zeitgenössischer Künstler gelten heute als wichtigste Quelle über die Kunst Roms des 17. Jahrhunderts.



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