Buch, Deutsch, 236 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 208 mm, Gewicht: 453 g
20 Jahre hochschulpolitische Integration Europas - Analyse und Kritik
Buch, Deutsch, 236 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 208 mm, Gewicht: 453 g
Reihe: GEW-Materialien aus Hochschule und Forschung
ISBN: 978-3-7639-6039-2
Verlag: wbv Media GmbH
Die Expertise von Andrea C. Blättler und Franz-Dominik Imhof beschreibt, analysiert und erklärt die Entwicklung des Bologna-Prozesses sowie den daraus entstehenden europäischen Hochschulraum.
Dazu werden Themen, Akteur:innen, Strukturen und Mechanismen beschrieben und kritische Stimmen aus Bildungspolitik und Wissenschaft zur Sprache gebracht. Mittels Policy-Analyse und Gesellschaftstheorie wird erklärt, warum der komplexe Prozess trotz geringer Verrechtlichung große Auswirkungen auf die Hochschullandschaft hatte. Autorin und Autor analysieren den Status quo nach der Minister:innenkonferenz in Paris 2018 sowie mögliche Zukunftsszenarien und zeigen auf, wie Akteur:innen an Hochschulen die Weiterentwicklung des europäischen Hochschulraumes bis 2030 beeinflussen können.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Pädagogik Pädagogik Bildungssystem Bildungspolitik, Bildungsreform
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Regierungspolitik Innen-, Bildungs- und Bevölkerungspolitik
- Sozialwissenschaften Pädagogik Schulen, Schulleitung Universitäten, Hochschulen
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Regierungspolitik Kultur-, Wissenschafts- & Technologiepolitik
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Internationale Beziehungen Europäische Union, Europapolitik
Weitere Infos & Material
20 Jahre Bologna-Prozess - und kein Ende? Vorwort von Andreas Keller (GEW)
Abstract
Executive Summary
Einleitung
I Bologna-Prozess und Europäischer Hochschulraum: Beschreibung, Analyse und Erklärung
1 Eine Hinführung
1.1 Steckbrief
1.2 Der Bologna-Prozess und sein Kontext: Die Annäherung des Hochschulforschers Peter Scott
2 Was wird von wem, wo, wie gemacht? - Themen, Akteure Strukturen, Mechanismen
2.1 Der Europäische Hochschulraum - Eine Großbaustelle
2.2 Themen
2.3 AkteurInnen
2.4 Strukturen
2.5 Mechanismen
2.6 Shift: Von der Zielsetzung zur Umsetzung, Zunahme von "Soft Power" und steigende Komplexität
3 Formbestimmung: diskursives Feld, koordinative Sphäre, soziostruktureller und ökonomischer Kontext
3.1 Kombination diskursiv-institutionalistischer Analyse mit historisch-materialistischer Erklärung
3.2 Bestimmung der Form Bolognas: Diskursives Feld, koordinative Sphäre, soziostruktureller und ökonomischer Kontext
3.3 Das Ziel der Bologna-Kooperation: Im Auge der Betrachter
4 Kritik
4.1 Positionen und Berichte der InteressenvertreterInnen (Stakeholder)
4.2 Kritische wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Prozess
II Bologna heute und morgen
5 Bologna nach der Midlife-Crisis
5.1 Ursachen des Schwungverlustes
5.2 Von Jerewan (2015) nach Paris (2018)
5.3 There's a new kid in town: Europäischer Bildungsraum (European Education Area)
5.4 Von Paris (2018) nach Rom (2020)
6 Quo vadis, Bologna? Und was bedeutet dies für den Europäischen Hochschulraum?
6.1 Die Palette der Szenarien
6.1 0-Szenario
6.2 Revitalisierungsszenarien
6.3 Transformationsszenarien
6.4 Szenarien der Devolution oder Desintegration
6.5 Übersicht möglicher Wege ab Rom
III Handlungsoptionen
7 Mitreden auf der Baustelle des Europäischen Hochschulraums: Handlungsoptionen aus der Sicht des Bologna-Proletariats
7.1 Das oft übersehene Handlungsvermögen des Bologna-Proletariats
7.2 Die europäischen Hochschulreformen im Licht des Jenaer Machtressourcen-Ansatzes
7.3 Drei pragmatische Handlungsstrategien
8 Schlusswort