Buch, Deutsch, Band 289, 386 Seiten, Paperback, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 521 g
Beitrag zu einer Theorie der Führung am Beispiel des Musiktheaters
Buch, Deutsch, Band 289, 386 Seiten, Paperback, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 521 g
Reihe: neue betriebswirtschaftliche forschung (nbf)
ISBN: 978-3-8244-9083-7
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
In ihrer verhaltenswissenschaftlichen Analyse entwickelt Sabine Boerner ein differenziertes und zugleich fruchtbares Beschreibungsraster für die künstlerische Qualität im Musiktheater und belegt die äußerst geringe Aussagefähigkeit der bisherigen Formen der Evaluation. Sie weist nach, dass im Musiktheater stärker direktiv geführt wird als in Forschungseinrichtungen, und markiert damit die Grenzen der bisherigen situationsorientierten Erklärungsansätze. Die Autorin bietet eine theorieorientierte Ausdifferenzierung und Ergänzung von Situationsmerkmalen und skizziert die Umrisse einer generellen Methodik von situationsorientierter Forschung, die auch in anderen Führungskontexten fruchtbare Ergebnisse verspricht.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Wirtschaftssoziologie, Arbeitssoziologie, Organisationssoziologie
- Geisteswissenschaften Musikwissenschaft Musikgattungen Opernmusik
- Wirtschaftswissenschaften Betriebswirtschaft Management Unternehmensführung
- Geisteswissenschaften Musikwissenschaft Musikwissenschaft Allgemein
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychologische Disziplinen Wirtschafts-, Arbeits- und Organisationspsychologie
Weitere Infos & Material
1 Einführung in die Problematik.- 1.1 Ausgangspunkt und Fragestellung der Untersuchung.- 1.2 Mitarbeiterfiihrung als Untersuchungsgegenstand.- 1.3 Konzeption und Vorgehen der Untersuchung.- 2 Rahmenbedingungen der künstlerischen Produktion im Musiktheater.- 2.1 Einleitung.- 2.2 Ziele und Erscheinungsformen öffentlicher Theater.- 2.3 Aufbauorganisation und Ablauforganisation im Theater.- 3 Besonderheiten des Führungserfolgs: Künstlerische Qualität im Musiktheater.- 3.1 Einleitung.- 3.2 Zur Verwendbarkeit bestehender Qualitätskonzepte.- 3.3 Profilqualität und Interpretationsqualität als Teilaspekte der künstlerischen Qualität im Musiktheater.- 3.4 Zum Inhalt des Leistungsprogramms — Profilqualität im Musiktheater.- 3.5 Zur Ausführung des Leistungsprogramms — Interpretationsqualität im Musiktheater.- 3.6 Zusammenfassung.- 4 Direktive Führung im Musiktheater — Ausgangsbeobachtung und Erklärungsansatz.- 4.1 Einleitung.- 4.2 Zur Besonderheit direktiver Führung im Musiktheater.- 4.3 Zur Erklärung direktiver Führung im Musiktheater.- 4.4 Zusammenfassung.- 5 Analyse ähnlicher Randbedingungen der Führung in Musiktheater und Forschung.- 5.1 Einleitung.- 5.2 Modell zur Systematisierung ähnlicher Randbedingungen in Musiktheater und Forschung.- 5.3 Randbedingungen der desaggregierten Ebene: Aufgabe und Person.- 5.4 Randbedingungen der aggregierten Ebene: Arbeitsteiligkeit und Interdependenz.- 5.5 Zusammenfassung.- 6 Analyse unterschiedlicher Randbedingungen der Führung in Musiktheater und Forschung.- 6.1 Einleitung.- 6.2 Modell zur Ableitung unterschiedlicher Randbedingungen in Musiktheater und Forschung.- 6.3 Unterschiede der Ziele in Musiktheater und Forschung.- 6.4 Unterschiede der Prozesse in Musiktheater und Forschung.- 6.5 Unterschiede derKoordination zwischen Musiktheater und Forschung.- 6.6 Folgerungen für die Erklärung des Führungsverhaltens im Musiktheater.- 6.7 Zusammenfassung.- 7 Zur Qualität des direktiven Führungsverhaltens im Musiktheater.- 7.1 Einleitung.- 7.2 Zur Akzeptanz der Beschränkung von Freiheitsgraden im Musiktheater.- 7.3 Führung im Musiktheater durch unbestrittene Autorität.- 7.4 Zusammenfassung und Folgerungen für die Funktionalität direktiver Führung im Musiktheater.- 7.5 Führung und künstlerische Qualität — eine empirische Studie im Opernorchester.- 8 Ergebnisse der Untersuchung.- 8.1 Zusammenfassung der Untersuchung.- 8.2 Folgerungen für die Führungspraxis im Musiktheater.- 8.3 Folgerungen für die Führungstheorie.