Bork / Schäfer | GmbHG | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 1508 Seiten

Reihe: RWS-Kommentar

Bork / Schäfer GmbHG

Kommentar
4. Auflage 2019
ISBN: 978-3-8145-5531-7
Verlag: De Gruyter
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Kommentar

E-Book, Deutsch, 1508 Seiten

Reihe: RWS-Kommentar

ISBN: 978-3-8145-5531-7
Verlag: De Gruyter
Format: EPUB
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Der vorliegende Kommentar erläutert das GmbHG praxistauglich in knapper Form, aber zugleich präzise, wissenschaftlich fundiert und auf hohem Niveau. Besonderes Merkmal des Kommentars ist darüber hinaus dessen Betonung insolvenzrechtlicher Bezüge – unverzichtbar für gesellschaftsrechtlich tätige Praktiker und Insolvenzverwalter. Aktuell eingearbeitet sind das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie vom 23.6.2017 sowie das 2. Finanzmarktnovellierungsgesetz vom 23.6.2017 mit den umfassenden Änderungen u.a. zum WpHG. Ausführlich ausgewertet ist die (höchstrichterliche) Rechtsprechung in diesem Gebiet, zum Beispiel zur Insolvenzhaftung nach § 64 GmbHG.

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Zielgruppe


Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Insolvenzrecht, Rechtsanwälte mit entsprechenden Tätigkeitsschwerpunkten, Unternehmensjuristen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Weitere Infos & Material


Einleitung
Literatur: Altmeppen, Zur vorsätzlichen Gläubigerschädigung, Existenzvernichtung und materiellen Unterkapitalisierung in der GmbH, ZIP 2008, 1201; Bayer, Moderner Kapitalschutz, ZGR 2007, 220; Bayer/Hoffmann, Was ist aus der ersten Generation von Unternehmergesellschaften geworden?, GmbHR 2011, R 321; Bayer/Hoffmann, Die Wahrnehmung der limited als Rechtsformalternative zur GmbH, GmbHR 2007, 414; Bayer/ Hoffmann/Linder, Ein Jahr MoMiG in der Unternehmenspraxis, GmbHR 2010, 9; Bormann/ Apfelbaum, Handelsregister und GmbH-Gründung in Deutschland als „best practice“ im Vergleich zum angloamerikanischen Rechtskreis, ZIP 2007, 946; Bücker, Die Organisationsverfassung der SPE, ZHR 173 (2009) 281; Drygala, Stammkapital heute – Zum veränderten Verständnis vom System des festen Kapitals und seinen Konsequenzen, ZGR 2006, 587; Eidenmüller, Die GmbH im Wettbewerb der Rechtsformen, ZGR 2007, 168; Eidenmüller/Engert, Rechtsökonomik des Mindestkapitals im GmbH-Recht, GmbHR 2005, 433; Fleischer, 100 Jahre GmbH-Reform und 100 Jahre GmbH-Rundschau, GmbHR 2009, 1; Fleischer, Zur ergänzenden Anwendung von Aktienrecht auf die GmbH, GmbHR 2008, 673; Goette, Chancen und Risiken der GmbH-Novelle, WPg 2008, 231; Grohmann/ Gruschinske, Die identitätswahrende grenzüberschreitende Satzungssitzverlegung in Europa – Schein oder Realität, GmbHR 2008, 27; Haas, Mehr Gesellschaftsrecht im Insolvenzplanverfahren, NZG 2012, 961; Habersack, Aufsichtsrat und Prüfungsausschuss nach dem BilMoG, AG 2008, 98; Habersack, Trihotel – Das Ende der Debatte?: Überlegungen zur Haftung für schädigende Einflussnahme im Aktien- und GmbH-Recht, ZGR 2008, 533; Heidenhain, Katastrophale Rechtsfolgen verdeckter Sacheinlagen, GmbHR 2006, 455; Hennrichs, IFRS und Mittelstand – Auswirkungen der GmbH-Reform und Zukunft der Kapitalerhaltung, ZGR 2008, 361; Herzig, Steuerliche Konsequenzen des Regierungsentwurfs zum BilMoG, DB 2008, 1339; Hirte/Knof/Mock, Das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen, DB 2011, 632; Hommelhoff, Unternehmensfinanzierung in der Europäischen Privatgesellschaft (SPE), ZHR 173 (2009) 255; Hommelhoff/Teichmann, Bundesrat bremst Europa-GmbH – Erwiderung auf die Stellungnahme des Bundesrats zum SPE-Verordnungsvorschlag, GmbHR 2009, 36; Hommelhoff/Teichmann, Die Wiederbelebung der SPE, GmbHR 2014, 177; Hügel, Zur Europäischen Privatgesellschaft: Internationale Aspekte, Sitzverlegung, Satzungsgestaltung und Satzungslücken, ZHR 173 (2009) 309; Karsten, Deregulierung der GmbH-Gründung, GmbHR 2006, 57; Kirsch, Geplante Übergangsvorschriften zum Jahresabschluss nach dem Regierungsentwurf des BilMoG, DStR 2008, 1202; Kornblum, Bundesweite Rechtstatsachen zum Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, GmbHR 2017, 739; Kornblum, GmbH – Wann ist die erste Million erreicht?, GmbHR 2008, 19; Madaus, Umwandlungen als Gegenstand eines Insolvenzplans nach dem ESUG, ZIP 2012, 2133; Meyer, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) – die wesentlichen Änderungen im Regierungsentwurf, DStR 2008, 1153; Möller, Änderungen des Aktienrechts durch das MoMiG, Der Konzern 2008, 1; Müller, Gesellschaftsrechtliche Maßnahmen im Insolvenzplan, KTS 2012, 419; Müller/Müller, Ausländische Gesellschaftsformen – eine rechtliche Alternative für deutsche GmbH-Unternehmer, GmbHR 2006, 583 und 640; Neye/Timm, Mehr Mobilität für die GmbH in Europa. Das neue Recht der grenzüberschreitenden Verschmelzungen, GmbHR 2007, 561; Niemeier, Die Mini-GmbH (UG) trotz Marktwende bei der Limited?, ZIP 2007, 1794; Niemeier, GmbH und Limited im Markt der Unternehmensträger, ZIP 2006, 2237; Noack, Der Regierungsentwurf des MoMiG – Die Reform des GmbH-Rechts geht in die Endrunde, DB 2007, 1395; Noack, Das EHUG ist beschlossen – elektronische Handels- und Unternehmensregister ab 2007, NZG 2006, 801; Noack, Reform des deutschen Kapitalgesellschaftsrechts: Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen, DB 2006, 1475; Pellens/Kemper/Schmidt, Geplante Reformen im Recht der GmbH: Konsequenzen für den Gläubigerschutz, ZGR 2008, 381; Raiser, Der Begriff der juristischen Person – Eine Neubesinnung, AcP 199 (1999) 104; Schäfer, Insolvenzplan als Lösungsmittel für Mehrheits-/Minderheitskonflikte? – Lehren aus dem Fall Suhrkamp, ZIP 2013, 2237; Schäfer, Besondere Regelungen für börsennotierte und nichtbörsennotierte Gesellschaften?, NJW 2008, 2536; Schäfer, Reform des GmbHR durch das MoMiG – viel Lärm um nichts?, DStR 2006, 2085; Schäfer, Darlehensgewährung an Gesellschafter als verbotene Ausschüttung i. S. v. § 30 GmbHG – Todesstoß für das konzernweite Cash Pooling?, GmbHR 2005, 133; Schubert, Das GmbH-Gesetz von 1892 – „eine Zierde unserer Reichsgesetzsammlung“. Das historische Geschehen um die GmbH von 1888 bis 1902, in: FS 100 Jahre GmbH-Gesetz, 1992; Seibert, Der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG), ZIP 2008, 906; Seibert, Der Regierungsentwurf des MoMiG und die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft, GmbHR 2007, 673; Seibert/Decker, Die GmbH-Reform kommt! Zur Verabschiedung des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) im Deutschen Bundestag, ZIP 2008, 1208; Simon/Merkelbach, Gesellschaftsrechtliche Strukturmaßnahmen im Insolvenzplanverfahren nach dem ESUG, NZG 2012, 121; Streck, Neue Aspekte zur Geschäftschancenlehre bei GmbH-Gesellschaftern, GmbHR 2005, 1157; Theile, Die Auswirkungen des Referentenentwurfs zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz auf die Rechnungslegung der GmbH, GmbHR 2007, 1296; Ulrich, Durchbrechung der Haftungsbeschränkung im GmbH-Unternehmensverbund und ihre Grenzen, GmbHR 2007, 1289; Vetter, Grundlinien der GmbH-Gesellschafterhaftung, ZGR 2005, 788; Wälzholz, Das MoMiG kommt, GmbHR 2008, 841; Weller, GmbH-Bestattung im Ausland, ZIP 2009, 2029; Weller, Die Neuausrichtung der Existenzvernichtungshaftung durch den BGH, ZIP 2007, 1681; Werner, Das deutsche Internationale Gesellschaftsrecht nach „Cartesio“ und „Trabrennbahn“, GmbHR 2009, 191; Westhoff, Die Verbreitung der englischen Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland, GmbHR 2007, 474; Wicke, Societas Unius Personae – SUP: eine äußerst wackelige Angelegenheit, ZIP 2014, 1414; Wulfetange, GmbH-Reform – Ende gut, alles gut?, BB 2008, 1461; Zülch/Hoffmann, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz: Wesentliche Änderungen des Regierungsentwurfs gegenüber dem Referentenentwurf, BB 2008, 1272; Zülch/ Hoffmann, Der Referentenentwurf zum BilMoG: ein kritischer Literaturüberblick, DB 2008, 1053. Übersicht
I.  Wesensmerkmale der GmbH    1 II.  Rechtstatsachen    8 III.  Rechtsquellen    12 1.  Entwicklung des GmbHG bis zum MoMiG    12 2.  Europäische Rechtsvereinheitlichung    14 3.   Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG)    15 a)  Allgemeines    15 b)  Gesetzgebungsgeschichte    17 c)  Einzelne wichtige Änderungen    18 aa)  Erleichterung des Gründungsverfahrens    18 bb)  Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Deregulierung    23 cc)  Missbrauchsbekämpfung    27 4.  Gesetz zur Modernisierung des Bilanz-Rechts (BilMoG) und FGG-Reform (FamFG)    29 a)  BilMoG    29 b)  FamFG    30 5.  Weitere Gesetze    31 IV.  Lückenausfüllung im GmbH-Recht    32 V.  Richterliche Rechtsfortbildung im GmbH-Recht    35 VI.  Internationales Gesellschaftsrecht    36 I.  Wesensmerkmale der GmbH 1  Das Gesetz definiert die GmbH zwar nicht ausdrücklich, aus den §§ 1, 2, 5, 11 und 13 ergeben sich aber ihre Begriffsmerkmale. Demnach ist sie, auch als Unternehmergesellschaft (UG) i. S. v. § 5a, aufgrund ihrer Eintragung im Handelsregister (§ 11) juristische Person und als solche selbstverständlich rechtsfähig (§ 13). Das Eintragungsverfahren ist deshalb Voraussetzung für die Entstehung der GmbH als juristische Person (Registrierungssystem), weil in diesem Rahmen die – allerdings beschränkte (vgl. z. B. § 8 Abs. 2 Satz 2, § 9c Abs. 1 Satz 2 n. F.) – Kontrolle der Gründungsvoraussetzungen durchgeführt wird.1) Wie jede Körperschaft ist die GmbH als Verband von ihren Mitgliedern strikt abstrahiert und handelt durch ihre Organe, zu denen auch Nichtgesellschafter bestellt werden können (sog. Drittorganschaft; zur körperschaftlichen Struktur siehe § 13 Rn. 2 ff [Weller/Discher]).2) Systematisch ist sie als Körperschaft den Vereinen zuzuordnen (vgl. § 6 Abs. 2 HGB), sodass auch das BGB-Vereinsrecht (§§ 21 ff BGB) ergänzend zur Anwendung kommt; insbesondere gilt dies für die §§ 29, 31, 35 BGB.3) Nach § 13 Abs. 3 ist sie unabhängig von ihrem konkreten Zweck Handelsgesellschaft und somit Formkaufmann i. S. v....


Bork, Reinhard
Prof. Dr. Reinhard Bork ist Geschäftsführender Direktor des Seminars für Zivilprozess- und Allgemeines Prozessrecht der Universität Hamburg und war nebenamtlich sechs Jahre als Richter am OLG Hamburg tätig. Er ist durch zahlreiche insolvenzrechtliche Veröffentlichungen ausgewiesen und Mitherausgeber der ZIP – Zeitschrift für Wirtschaftsrecht sowie des InsO-Kommentars Kübler/Prütting/Bork.

Schäfer, Carsten
Prof. Dr. Carsten Schäfer, Universität Mannheim, ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Direktor des Instituts für Unternehmensrecht (IURUM) und Vorsitzender des Zentrums für Unternehmensnachfolge (zentUma). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Gesellschaftsrecht und Bürgerlichen Recht (Darlehensrecht, Verbraucherrecht).

Prof. Dr. Reinhard Bork, Universität Hamburg; Prof. Dr. Carsten Schäfer, Universität Mannheim



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