Zur sozialen Konstruktion von Geschlecht und sexueller Orientierung in der Bundeswehr
Buch, Deutsch, 333 Seiten, Paperback, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 446 g
ISBN: 978-3-658-10135-0
Verlag: Springer
Kerstin Botsch untersucht, inwiefern die Öffnung der Bundeswehr für Frauen und Homosexuelle zu Beginn der 2000er Jahre eine Veränderung in der „Männerbastion“ Militär bewirkt hat. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen und Einzelinterviews belegt sie, wie Soldatinnen und Soldaten das Militär auch heute noch als durch und durch männliche Domäne konstruieren. Dies zeigt sich insbesondere in der Orientierung am Symbol des „Kampfsoldaten“, das untrennbar mit militärischen Kernbereichen verknüpft ist. Die Autorin untersucht empirisch die Verflechtung der Kategorien Geschlecht und sexuelle Orientierung und zeigt, dass diese Kategorien in der sozialen Praxis je nach Kontext unterschiedlich relevant gesetzt werden. Der Gleichstellungsanspruch der Bundeswehr und die soziale Realität klaffen noch deutlich auseinander.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Gruppen/Soziale Themen Gender Studies, Geschlechtersoziologie
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Wirtschaftssoziologie, Arbeitssoziologie, Organisationssoziologie
- Rechtswissenschaften Öffentliches Recht Verwaltungsrecht Verwaltungspraxis Bundeswehr
- Sozialwissenschaften Ethnologie | Volkskunde Ethnologie Sozialethnologie: Familie, Gender, Soziale Gruppen
Weitere Infos & Material
Das Interview als soziale Situation.- Transformation der Bundeswehr.- Aushandlung von Geschlecht und sexueller Orientierung.