Braun | Fehlentscheidungen in der Strafjustiz - Wenn die Rechtsprechung Unrecht spricht | Buch | 978-3-631-92522-5 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 139, 568 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 216 mm, Gewicht: 835 g

Reihe: Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht

Braun

Fehlentscheidungen in der Strafjustiz - Wenn die Rechtsprechung Unrecht spricht

Eine Analyse der "klassischen" und "modernen" Fehlerquellen strafrechtlicher Fehlentscheidungen sowie der Möglichkeiten für deren künftige Vermeidung
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-631-92522-5
Verlag: Peter Lang

Eine Analyse der "klassischen" und "modernen" Fehlerquellen strafrechtlicher Fehlentscheidungen sowie der Möglichkeiten für deren künftige Vermeidung

Buch, Deutsch, Band 139, 568 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 216 mm, Gewicht: 835 g

Reihe: Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht

ISBN: 978-3-631-92522-5
Verlag: Peter Lang


Fehlentscheidungen sind seit jeher Bestandteil von Rechtsprechung. Sie haben jedoch in keinem anderen Rechtsgebiet derart schwere Auswirkungen auf Betroffene wie im Strafrecht. Gleichwohl stagnierte die Forschung in den letzten Jahrzehnten, das Phänomen wurde regelmäßig nur thematisiert, wenn es zu einem öffentlich-medial erörterten Fall kam. In der Studie widmet sich der Autor zunächst der Begrifflichkeit der Fehlentscheidung sowie einer Bestimmung der Häufigkeit ihres Vorkommens. Anhand zentraler Studien des vergangenen Jahrhunderts werden die „klassischen" Fehlerquellen beleuchtet, bevor auf „moderne" Ursachen eingegangen wird, welche aufgrund des Wandels des Strafprozesses in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen haben. Einen Praxisbezug leisten Experteninterviews mit Berliner Richtern und Strafverteidigern. Auf Grundlage der Vorauswertung werden schließlich Möglichkeiten diskutiert, wie man Fehlentscheidungen in Zukunft vermeiden oder jedenfalls minimieren kann.
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Weitere Infos & Material


Kapitel 1: Einleitung, Begriffsbestimmung und Theoretische Vorüberlegungen - A. Einleitung - B. Begriffsbestimmung: Was ist eine Fehlentscheidung? - C. Empirische Erkenntnisse zum Fehlentscheidungsvorkommen - D. Status Quo der Sicherungsmechanismen zur Präventiven Vermeidung und zur Nachträglichen Korrektur von Strafgerichtlichen Fehlentscheidungen - Kapitel 2: Die „klassischen“ Fehlerquellen - A. Die „klassischen“ Fehlerquellen nach Alsberg, Hirschberg, Kiwit und Peters - B. Zur Aktualität der Befunde von Alsberg, Hirschberg, Kiwit und Peters - Kapitel 3: Vertiefung einzelner Fehlerquellen als Anknüpfungspunkte für „moderne“ Fehlerquellen - A. Die Personalbeweisschwäche - B. Fehler bei der Gerichtlichen Aufklärung - Kapitel 4: Die „modernen“ Fehlerquellen - A. Die Strafprozessuale Absprache - B. Die „große“ Kronzeugenregelung, § 46b Stgb - C. Das Strafbefehlsverfahren, §§ 407 Ff. - D. Die Medienöffentlichkeit Bzw. Die „medialisierung“ desStrafverfahrens - Kapitel 5: Leitfadengestützte Experteninterviews mit Strafrichtern des Amtsgerichts Tiergarten und des Landgerichts Berlin - A. Methodische und Theoretische Vorbemerkungen - B. Ergebnisse der Interviews - C. Zusammenfassung und Würdigung - Kapitel 6: Möglichkeiten der Vermeidung Strafgerichtlicher Fehlentscheidungen sowie Reformvorschläge - A. Vermeidung der Klassischen Fehlerquellen der Personalbeweisschwäche und der Gerichtlichen Aufklärungsfehler - B. Vermeidung „moderner Fehlerquellen“ - C. Zusammenfassung der Empfehlungen - Kapitel 7: Fazit und Ausblick - Literaturverzeichnung - Quellenverzeichnis - Anhang A1 - Anhang A2


Marius Braun studierte Rechtswissenschaften an der FU Berlin (Erstes Juristisches Staatsexamen), wo er 2020 promovierte.Anschließend absolvierte er das Referendariat am Kammergericht Berlin und legte das Zweite Juristische Staatsexamen ab.Seit Juli 2024 ist der Autor als Richter in Berlin tätig.



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