Brisch | Die Macht von Gruppenbindungen | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 280 Seiten

Brisch Die Macht von Gruppenbindungen

Ressourcen und Sicherheit, Gefahren und Fanatismus - Möglichkeiten der Therapie und Prävention
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-608-20400-1
Verlag: Klett-Cotta
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Ressourcen und Sicherheit, Gefahren und Fanatismus - Möglichkeiten der Therapie und Prävention

E-Book, Deutsch, 280 Seiten

ISBN: 978-3-608-20400-1
Verlag: Klett-Cotta
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Ein Säugling unterhält nur zu ganz wenigen Personen, etwa zu seinen Eltern, Bindungsbeziehungen. Im Laufe des Lebens gewinnen Bindungserfahrungen mit Gruppen immer stärker an Bedeutung. Daher setzt sich dieser Band mit den heilenden und den zerstörerischen Aspekten im Zusammenhang von Bindung und Gruppen auseinander: International renommierte Forscher und Kliniker berichten aus ihren Studien und Erfahrungen und zeigen Wege zur Prävention auf.

Im Laufe des Lebens gewinnen Bindungserfahrungen mit Gruppen immer stärker an Bedeutung, etwa in der erweiterten Familie, im Kindergarten, in der Schule, später mit Peer-Gruppen in der Adoleszenz, mit Arbeitsgruppen im Berufsleben, in Vereinen, Parteien oder Religionsgemeinschaften. Menschen können diese Gruppenbindungen als eine große Ressource und emotionale Sicherheit erleben, die Bindungsbeziehungen in und an Gruppen können aber auch gestört sein.

• Wie entsteht so etwas?
• Welche Faktoren schützen?
• Wie kann man neue, sichere Beziehungen in Gruppen aufbauen?
• Wie entsteht Radikalisierung in Gruppen?
• Was müssen Pflege- und Adoptiveltern wissen, damit ein Kind nach Gewalterfahrungen, eine sichere Bindung entwickeln kann?
• Welche Formen der Begleitung, Beratung, Therapie und Prävention sind für Menschen hilfreich, die aus Gruppen aussteigen wollen, in denen sie traumatisiert wurden.

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Zielgruppe


Ärztinnen aller Fachrichtungen, Psychotherapeutinnen, Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen, Erzieherinnen, Mitarbeiterinnen der Jugendhilfen


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Inhalt;6
3;Vorwort;8
4;Einleitung;11
5;Frühe Kinderwelten: Bereits Säuglinge und Kleinkinder spielen und lernen zusammen;15
5.1;Was brauchen sie dafür von uns?;15
5.2;Heidi Simoni;15
6;Die digitale Nabelschnur zur Welt und ihre Bedeutung für die Bindung und die Beziehung in Gruppen;29
6.1;Bindet die digitale Nabelschnur?;29
6.2;Julia von Weiler;29
7;Der Einfluss von Peergruppen auf die Entwicklung von Aggressivität bei Jugendlichen;39
7.1;Dorothy L. Espelage, Melissa K. Holt und Rachael R. Henkel;39
8;Die Lehre von der Gruppenbindung;71
8.1;Zur Bindungssicherheit zwischen Führungspersonen und ihren Anhängern und in der Interaktion von Gruppen;71
8.2;Michal Shimony und Mario Mikulincer;71
9;Ressourcen oder Katastrophen in Gruppen;92
9.1;Was fördert oder hemmt Mentalisieren?;92
9.2;Ulrich Schultz-Venrath;92
10;Wege der Radikalisierung im Vergleich;109
10.1;Eine empirische Annäherung an die Bedeutung der Gruppe im Vorfeld hochexpressiver zielgerichteter Gewalttaten;109
10.2;Lina-Maraike Stetten;109
11;Von der Suche nach Nähe zur Suche nach der Beziehung;121
11.1;Dem Missbrauch entkommen;121
11.2;Orit Badouk Epstein;121
12;Die Bedeutung der Gruppenbindungen für die Prävention gegenüber sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche;138
12.1;Jaquelin Butrón;138
13;Eine bindungsbasierte Gruppenintervention zur Prävention von Kindesmisshandlung;159
13.1;Hannah Knafo, Anne Murphy, Miriam Steele und Howard Steele;159
14;Die bindungsorientierte Milieutherapie in der stationären Psychotherapie;171
14.1;Gruppenerfahrungen als heilende Bindungserfahrungen;171
14.2;Yvonne Eckstein, Katrin Romero Velasco und Karl Heinz Brisch;171
15;Kreative Gruppentherapien mit schwer und früh traumatisierten Kindern und Jugendlichen während der stationären Behandlung;191
15.1;Karl Heinz Brisch;191
16;Musiktherapeutische Gruppenarbeit mit früh bindungsgestörten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen;194
16.1;Sophie Pudelek und Simone Hees;194
17;Kunsttherapie in der stationären Behandlung von früh traumatisierten Kindern;213
17.1;Johanna Doll und Simone Braitinger;213
18;Bewegungs- und Sporttherapie zur Förderung der Gruppenfähigkeit von Kindern;234
18.1;Maximilian Eberl und Melanie Posch;234
19;Konzentrative Bewegungstherapie in der stationären Behandlung von früh traumatisierten Kindern;250
19.1;Andrea Plank-Matias und Marina Müller;250
20;Adressen der Autorinnen und Autoren;270


Brisch, Karl Heinz
Karl Heinz Brisch, Univ.-Prof., Dr. med. habil., ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Neurologie; Psychoanalytiker für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Gruppen; Ausbildung in spezieller Psychotraumatologie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er war bis 2020 Vorstand des weltweit ersten Lehrstuhls für Early Life Care und leitete das gleichnamige Forschungsinstitut an der PMU in Salzburg.
Seine klinische Tätigkeit und sein Forschungsschwerpunkt umfassen den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen.
Brisch leitete über viele Jahre die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München und entwickelte dort das MOSES®-Therapiemodell zur erfolgreichen Intensiv-Psychotherapie von früh traumatisierten Kindern und Jugendlichen.
Er entwickelte die Präventionsprogramme 'SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern' und 'B.A.S.E® – Babywatching', die inzwischen in vielen Ländern Europas, aber etwa auch in Australien, Neuseeland und Russland Verbreitung gefunden haben. 
Brisch ist Gründungsmitglied der 'Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit' (GAIMH e. V. – German-Speaking Association for Infant Mental Health) und war dort viele Jahre lang im Vorstand. Die GAIMH ist eine Tochtergesellschaft der WAIMH – World Association for Infant Mental Health.
Bis 2022 organisierte er die jährlich stattfindende renommierte Internationale Bindungskonferenz (www.bindungskonferenz.de) so wie von 2018 bis 2021 die Internationale Early Life Care Konferenz in Salzburg (www.earlylifecare.at).
Brisch verbreitet die Inhalte und Ergebnisse der Bindungs- und Traumaforschung und -psychotherapie auch durch viele Publikationen, Vorträge und die Teilnahme an zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen (www.khbrisch.de).

Karl Heinz Brisch, Univ.-Prof., Dr. med. habil., ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Neurologie; Psychoanalytiker für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Gruppen; Ausbildung in spezieller Psychotraumatologie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er war bis 2020 Vorstand des weltweit ersten Lehrstuhls für Early Life Care und leitete das gleichnamige Forschungsinstitut an der PMU in Salzburg.
Seine klinische Tätigkeit und sein Forschungsschwerpunkt umfassen den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen.
Brisch leitete über viele Jahre die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München und entwickelte dort das MOSES®-Therapiemodell zur erfolgreichen Intensiv-Psychotherapie von früh traumatisierten Kindern und Jugendlichen.
Er entwickelte die Präventionsprogramme 'SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern' und 'B.A.S.E® – Babywatching', die inzwischen in vielen Ländern Europas, aber etwa auch in Australien, Neuseeland und Russland Verbreitung gefunden haben. 
Brisch ist Gründungsmitglied der 'Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit' (GAIMH e. V. – German-Speaking Association for Infant Mental Health) und war dort viele Jahre lang im Vorstand. Die GAIMH ist eine Tochtergesellschaft der WAIMH – World Association for Infant Mental Health.
Bis 2022 organisierte er die jährlich stattfindende renommierte Internationale Bindungskonferenz (www.bindungskonferenz.de) so wie von 2018 bis 2021 die Internationale Early Life Care Konferenz in Salzburg (www.earlylifecare.at).
Brisch verbreitet die Inhalte und Ergebnisse der Bindungs- und Traumaforschung und -psychotherapie auch durch viele Publikationen, Vorträge und die Teilnahme an zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen (www.khbrisch.de).



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