Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 240 mm x 170 mm
Postkarten aus Theresienstadt 1943-1944 mit künstlerischen Arbeiten von Inbar Chotzen
Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 240 mm x 170 mm
ISBN: 978-3-422-80305-3
Verlag: Deutscher Kunstverlag
Die israelische Künstlerin Inbar Chotzen hat erst spät erfahren, dass ein Teil ihrer Vorfahren der NS-Verfolgung zum Opfer gefallen ist. Die Geschichte ihrer Berliner Verwandten lernte sie durch deren Nachlass kennen, der in der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz bewahrt wird. Neben acht Fotoalben, die das Leben der Eltern und der vier Söhne der Chotzens zwischen 1920 und 1942 festhalten, liegen dort 369 Postkarten der verschleppten Familienmitglieder aus dem Lager Theresienstadt an die Mutter in Berlin. Ingbar Chotzen nähert sich diesen verlorenen Leben an, indem sie Szenen aus deren Alltag auf die digitalisierten Karten malt – ein stiller Dialog mit der Vergangenheit. Das Buch zeigt die Kunstwerke sowie die Zeugnisse der Verfolgung, die ihnen zugrunde liegen, zusammen mit einer ausführlichen historischen Einordnung. - Eine der umfangreichsten Postkartensammlungen aus Theresienstadt – ein einzigartiges Zeugnis der Familie Chotzen
- Die Geschichte des Holocaust durch das bewegende Schicksal einer jüdischen Familie, die bis zuletzt füreinander einstand
- Ausstellung: Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin, 20. September 2025 bis 19. Januar 2026
Zielgruppe
People interested in history and art, museum visitors / An Geschichte und Kunst Interessierte, Museumsbesucher*innen
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Kunst Kunst, allgemein Einzelne Künstler: Biographien, Monografien
- Geisteswissenschaften Kunst Fotografie Porträtfotografie
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Deutsche Geschichte Deutsche Geschichte: Holocaust