Dankert | Die gesetzliche Regulierung von Persuasive Design | Buch | 978-3-339-14246-7 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 495, 400 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 491 g

Reihe: Studien zur Rechtswissenschaft

Dankert

Die gesetzliche Regulierung von Persuasive Design

Beschreibungsmöglichkeiten und rechtliche Ansatzpunkte
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-339-14246-7
Verlag: Verlag Dr. Kovac

Beschreibungsmöglichkeiten und rechtliche Ansatzpunkte

Buch, Deutsch, Band 495, 400 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 491 g

Reihe: Studien zur Rechtswissenschaft

ISBN: 978-3-339-14246-7
Verlag: Verlag Dr. Kovac


Der Autor setzt sich damit auseinander, wie User Interfaces durch sog. „Persuasive Design“ subtil das Nutzerverhalten beeinflussen können, bspw. durch die Hervorhebung bestimmter Auswahloptionen.Diese „Überzeugungskraft“ ist ambivalent: Oberflächengestaltungen, die als intuitiv bedienbar wahrgenommen werden, können gleichzeitig auch die kognitiven Schwächen ihrer User geschickt ausnutzen, um diese in die Irre zu führen. Die Wirkmacht solcher Designs ist fachübergreifend Gegenstand zahlreicher Publikationen und beschäftigt ständig den Gesetzgeber.Man könnte in diesem Zusammenhang meinen, es bestünde ein Wettlauf, in dem die Technik dem Recht mehr und mehr davonläuft. In der Dissertation wird das vermeintliche Konkurrenzverhältnis zwischen verhaltensprägender Technik und Recht hinterfragt. Ausgehend von den Thesen der frühen „Cyberlaw“-Literatur werden die Wirkmechanismen von Persuasive Design interdisziplinär untersucht. Anhand des entwickelten Verständnisses der Wirkung widmet sich die Arbeit dann der Frage, ob und wie der Staat in der Lage ist, effektiv regulierend einzugreifen.Es erfolgt eine überschlägige Darstellung des verfassungsrechtlichen Rahmens, um sodann anhand der Analyse einfachgesetzlicher Normen eine Systematik der Persuasive Design-Regulierung herzuleiten. Innerhalb dieser stehen dem Gesetzgeber verschiedene Mittel in einem Spektrum zur Verfügung: Einerseits kann er Pflichtinformationen als eine Art „digitaler Beipackzettel“ oder Kennzeichnungspflichten innerhalb der Mensch-Technik-Interaktion vorsehen. Andererseits ist es aber auch möglich, unmittelbarer in die Interaktion einzugreifen und Persuasive Design nach gesetzlichen Zielvorgaben zu prägen.Diese Dissertation ist ein wertvoller Beitrag für alle, die die komplexe Beziehung zwischen Technik, Recht und Nutzerverhalten verstehen möchten. Sie systematisiert die gesetzgeberischen Zugriffsmöglichkeiten und zeigt Ansätze für eine Verbesserung dieser Regulierung auf.
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