D'Ottavio Europa mit den Deutschen.

Die Bundesrepublik und die europäische Integration (1949–1966).
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-428-54977-1
Verlag: Duncker & Humblot
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Die Bundesrepublik und die europäische Integration (1949–1966).

E-Book, Deutsch, Band 29, 227 Seiten

Reihe: Schriften des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts in Trient

ISBN: 978-3-428-54977-1
Verlag: Duncker & Humblot
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Europas Schicksal hängt nicht erst heute vor allem von Deutschland ab. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die deutsche Europapolitik zwischen 1949 und 1966. Dieser Zeitraum ist entscheidend, da hier der Wandel erfolgte, durch welchen die Bundesrepublik allmählich wieder eine tragende Rolle auf der internationalen Bühne spielen konnte. Diese auf reichem Quellenmaterial fußende Studie beleuchtet die Motive, Überzeugungen und Ziele der wichtigsten Protagonisten der deutschen Europapolitik sowie die innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen. Der besondere Blickwinkel Italiens bezeugt, dass die deutsche Europapolitik bereits in den Fünfziger- und Sechzigerjahren nennenswerte Änderungen durchlaufen hat, die außerdem Anlass zu deutschfeindlichen Äußerungen und Haltungen gegeben haben.

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Weitere Infos & Material


Einleitung

1. Der Kanzler des Kalten Krieges

1949–1954 – Traditionsbewusstsein, Modernität und Pragmatismus – Die Verankerung in Europa und im Westen – Die EVG als Wendepunkt

2. Die 'Relance Européenne'

1955–1957 – Opposition und Gesinnungswandel – Die Debatte über Methode und Formen der Integration – Das Primat der Außenpolitik – Der überparteiliche Konsens über die Römischen Verträge

3. Die gaullistische Herausforderung

1958–1960 – Die Rückkehr de Gaulles an die Macht: Befürchtungen und Vorurteile – Colombey-les-Deux-Églises: Die Entdeckung einer Wahlverwandtschaft – Bad Kreuznach: Der deutsch-französische Tauschhandel – Marly-le-Roi: Die Verständigung wird intensiver – Rambouillet: Ein inakzeptabler Vorschlag

4. 'Der Osten handelt. Was tut der Westen?'

1960–1962 – Amerika wankt und Adenauer verliert Konsens – Europa spaltet sich und der Fouchet-Plan scheitert – de Gaulle bleibt unnachgiebig, Spaak ändert seine Meinung und Fanfani begeht Verrat

5. Die deutsch-französische Partnerschaft

1962–1963 – Die Hinwendung des Kanzlers zu de Gaulle – Die Einmischung der Vereinigten Staaten – Vom Veto gegen die Briten zum Elysée-Vertrag – Die deutsch-französische Partnerschaft aus italienischer Sicht

6. Europa mit den Deutschen

1963–1966 – Der Kurswechsel der 'Atlantiker' – Das 'aut-aut' von Paris – Eine neue Initiative für Europa – Die Krise des 'leeren Stuhls'

Schlusswort

Quellen- und Literaturverzeichnis

Personenregister


Gabriele D'Ottavio studierte Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Bologna, in Paris-Est-Marne-La Vallée und an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2009 wurde er an der Universität Bologna promoviert. 2009–2010 war er Visiting Fellow am European University Institute in Florenz. Seit 2011 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Italienisch-deutschen historischen Institut in Trient und seit 2013 lehrt er Europäische Geschichte an der Universität Trient. 2015 war er Gastwissenschaftler an der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Zu seinen Veröffentlichungen gehören zahlreiche Beiträge über die politische Geschichte Deutschlands und die deutsch-italienischen Beziehungen nach 1945. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählt die Monografie 'L'Europa dei tedeschi. La Repubblica federale di Germania e l'integrazione europea, 1949–1966', für die er 2015 von der Italienischen Gesellschaft für Neuere und Neueste Geschichte des deutschen Sprachraums den Preis Lorenzo Riberi erhalten hat.



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