Buch, Deutsch, 430 Seiten, Format (B × H): 232 mm x 155 mm, Gewicht: 815 g
Reihe: Jus ecclesiasticum
Eine völker- und verfassungsrechtliche Analyse zur Beeinflussung des Religionsunterrichts an deutschen Schulen durch ausländische Staaten
Buch, Deutsch, 430 Seiten, Format (B × H): 232 mm x 155 mm, Gewicht: 815 g
Reihe: Jus ecclesiasticum
ISBN: 978-3-16-161230-5
Verlag: Mohr Siebeck
Das Grundgesetz sieht für den Religionsunterricht in der staatlichen Schule eine besondere Aufgabenteilung vor: Der Staat ist der "Veranstalter" des Unterrichts - er stellt Unterrichtsräume und bezahlt die Lehrkräfte. Die inhaltliche Gestaltung indes obliegt der jeweiligen Religionsgemeinschaft. Sie bestimmt über das Curriculum und bevollmächtigt die Lehrkräfte. Dieses System - in Zeiten stabiler Volkskirchen entwickelt - wurde lange Zeit nicht hinterfragt. Die zunehmende religiöse Pluralisierung jedoch lässt Stimmen laut werden, die eine Beeinflussung des Unterrichts durch ausländische Staaten befürchten und dies für rechtlich unzulässig halten. Im Fokus der Kritik steht der islamische Religionsunterricht, welcher durch Verbände gestaltet werde, die aus dem Ausland gesteuert würden. David Faßbender geht der Frage nach, welche Grenzen das Recht der Beeinflussung des Religionsunterrichts durch einen ausländischen Staat tatsächlich setzt.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Rechtswissenschaften Öffentliches Recht Staats- und Verfassungsrecht Staat und Kirche, Religions- und Kirchenrecht
- Geisteswissenschaften Christentum, Christliche Theologie Christentum/Christliche Theologie Allgemein Kirchenrecht, Kirchenverwaltung
- Rechtswissenschaften Internationales Recht und Europarecht Internationales Recht Internationales Öffentliches Recht, Völkerrecht, Internationale Organisationen
- Geisteswissenschaften Islam & Islamische Studien Islam & Islamische Studien
- Geisteswissenschaften Religionswissenschaft Religionswissenschaft Allgemein Religionsunterricht