Buch, Deutsch, Band 98, 459 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 780 g
Lateinamerika und der Völkerbund, 1920-1936
Buch, Deutsch, Band 98, 459 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 780 g
Reihe: Beiträge zur Europäischen Überseegeschichte
ISBN: 978-3-515-10077-9
Verlag: Franz Steiner
Vor dem Hintergrund neuer Themen, die im Rahmen der Global History und der Geschichte der Globalisierung erschlossen werden, hat die lange Zeit vernachlässigte Forschung über den Völkerbund in den letzten Jahren wieder Fahrt aufgenommen. Für die "schwachen" Staaten der Großregion Lateinamerika hatte der Völkerbund eine besondere Bedeutung: Die Genfer Organisation bedeutete eine Bühne, um Souveränitätsforderungen zu formulieren. Als daher am 15. November 1920 die erste Vollversammlung der "Weltorganisation" in Genf eröffnet wurde, stellte "die Neue Welt" mehr als ein Drittel der vertretenen Mitglieder.
Thomas Fischer wirft aus einer Area-Perspektive neues Licht auf die Erwartungen lateinamerikanischer Meinungsführer, Intellektueller, Publizisten und Politiker gegenüber dem Völkerbund und auf das Handeln von Repräsentanten aus Mittel- und Südamerika in Genf. Das besondere Augenmerk liegt auf der Rekonstruktion des Strebens nach Repräsentation, nach einer Reformulierung der Monroe-Doktrin sowie nach einer aktiven Rolle des Völkerbundes bei der Konfliktbeilegung in Lateinamerika.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Internationale Beziehungen Internationale Organisationen und Institutionen
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Weltgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Geschichte einzelner Länder Amerikanische Geschichte
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein Politische Geschichte