Großklaus | Das Janusgesicht Europas | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 149, 230 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Edition Kulturwissenschaft

Großklaus Das Janusgesicht Europas

Zur Kritik des kolonialen Diskurses
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-8394-4033-9
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zur Kritik des kolonialen Diskurses

E-Book, Deutsch, Band 149, 230 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Edition Kulturwissenschaft

ISBN: 978-3-8394-4033-9
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



. mit Götz Großklaus

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Wenn wir die ›Globalisierung‹ verstehen wollen, müssen wir ihre kolonialen Anfänge verstehen. Somit wird sich Europa im Augenblick der Suche nach einer europäischen Identität seiner Kolonialgeschichte und der Fortdauer kolonialer Handlungs- und Denkmuster bewußt. Die überkommenen Paradigmen kultureller Überlegenheit, der Mission und der Deklassierung des Anderen etc. erweisen sich aber in der vernetzten globalen Welt als anachronistisch.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der literarisch-koloniale Diskurs wird aus gesamteuropäischer Perspektive als systemisches Element des kolonialen Prozesses im Ganzen analysiert. Der ›offiziöse‹ Diskurs kommuniziert das mentale Programm kolonialer Weltbemächtigung und wird zur Agentur der Normalisierung und Legitimierung des kolonialen Geschehens. Der verdrängte kritische Diskurs thematisiert die lange tabuierte Geschichte kolonialer Gewalt – aus der Sicht des Kolonisierten: Die Analyse hebt den Bruch mit der eurozentrischen Sichtweise hervor.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Im Gegensatz zu nationalspezifischen Untersuchungen wird hier versucht, den System-Charakter des europäischen Kolonialismus herauszuarbeiten: Der systemische Zusammenhang der kolonialen, industriell-technischen und politischen Revolutionen, in den jedes koloniale Einzelgeschehen eingebettet ist, kann als das geschichtliche Programm europäischer Weltbemächtigung überhaupt gesehen werden.

4. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch ist die Skizze einer Mentalitätsgeschichte des Kolonialismus und verknüpft die Frühzeit der Entdeckungen und Eroberungen mit der ›Globalisierung‹ der Gegenwart.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Großklaus, Götz
Götz Großklaus (Prof. em. Dr.), geb. 1933, Literatur- und Medienwissenschaftler, ist Prof. em. für Neuere Deutsche Philologie an der Universität (TH) Karlsruhe (jetzt: KIT), wo er das Institut für Angewandte Kulturwissenschaft (jetzt: ZAK) mitbegründet und -geleitet hat. Er war u.a. assoziierter Professor für Mediengeschichte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und hatte zahlreiche Gastprofessuren u.a. in Ägypten, Australien und der Türkei inne. Seine Hauptarbeitsgebiete umfassen in den Fachrichtungen der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft die Kulturthematik von ›Natur‹ – ›Raum‹ und ›Zeit‹ sowie u.a. das Gesamtwerk von Heinrich Heine und Andreas Gryphius.

Götz Großklaus (Prof. em. Dr.), geb. 1933, Literatur- und Medienwissenschaftler, ist Prof. em. für Neuere Deutsche Philologie an der Universität (TH) Karlsruhe (jetzt: KIT), wo er das Institut für Angewandte Kulturwissenschaft (jetzt: ZAK) mitbegründet und -geleitet hat. Er war u.a. assoziierter Professor für Mediengeschichte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und hatte zahlreiche Gastprofessuren u.a. in Ägypten, Australien und der Türkei inne. Seine Hauptarbeitsgebiete umfassen in den Fachrichtungen der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft die Kulturthematik von 'Natur' - 'Raum' und 'Zeit' sowie u.a. das Gesamtwerk von Heinrich Heine und Andreas Gryphius.



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