Heinemeyer | Der Grundsatz der Akzessorietät bei Kreditsicherungsrechten | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 2, 414 Seiten

Reihe: Das Bürgerliche Recht. Habilitationen

Heinemeyer Der Grundsatz der Akzessorietät bei Kreditsicherungsrechten


1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-428-55153-8
Verlag: Duncker & Humblot
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

E-Book, Deutsch, Band 2, 414 Seiten

Reihe: Das Bürgerliche Recht. Habilitationen

ISBN: 978-3-428-55153-8
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Die Akzessorietät, eines der grundlegenden Prinzipien des Kreditsicherungsrechts, bezeichnet die Abhängigkeit eines Sicherungsrechts wie etwa der Bürgschaft, der Hypothek oder des Pfandrechts von der gesicherten Forderung. In der Arbeit wird die Entwicklung dieses Akzessorietätsgrundsatzes vom römischen Recht über das preußische Recht im 18. und 19. Jh. bis zum BGB untersucht. Dabei werden insbesondere auch die sog. nicht-akzessorischen Sicherungsrechte des BGB in den Blick genommen.

Obgleich sich schon im römischen Recht ansatzweise ein Akzessorietätsverständnis zeigt, wurde die Akzessorietät nicht als Prinzip tradiert, sondern ist als Grundsatz erst in der Lehre des 19. Jh. entstanden. Anders als bisher angenommen sah der historische Gesetzgeber des BGB in der Akzessorietät keinen strengen und ausnahmslosen, sondern einen flexiblen Grundsatz, der es ermöglicht, Sicherungsrechte unterschiedlich stark mit der zu sichernden Forderung zu verknüpfen.

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Einleitung

1. Akzessorietät im römischen Recht

Einführung – Hinweise auf Akzessorietät der Bürgschaft (sponsio, fidepromissio und fideiussio) – Quellen, die gegen eine akzessorische Bindung sprechen: zu Flumes These von den Bürgschaftsstipulationen – Ergebnisse zur Akzessorietät der Bürgschaft – Hinweise auf Akzessorietät des Pfandrechts (pignus, hypotheca) und der Sicherungsübereignung (fiducia) – Ergebnisse zur Akzessorietät des Pfandrechts und der Sicherungsübereignung – Diskussion in der Forschung zur Akzessorietät im römischen Recht

2. Akzessorietät im 18. bis 20. Jahrhundert

Akzessorietät im preußischen Recht – Akzessorietät bei der Entstehung des Bürgerlichen Gesetzbuchs

3. Entwicklung der Akzessorietät vom römischen über das preußische Recht und die Entstehung des BGB bis heute

Vergleich der Akzessorietät in den Entwürfen des BGB mit der Akzessorietät im römischen und preußischen Recht – Der Begriff der Akzessorietät

4. Verhältnis zwischen der gesicherten Forderung und der Sicherung bei nicht-akzessorischen Sicherungsrechten

Hinweise auf Akzessorietät beim Eigentumsvorbehalt – Hinweise auf Akzessorietät bei der Sicherungsübereignung und Sicherungszession – Hinweise auf Akzessorietät bei der Sicherungsgrundschuld – Ergebnisse der Untersuchung des Verhältnisses von Forderung und Sicherung bei nicht-akzessorischen Sicherungsrechten. Bewertung und Ausblick

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerung

Literatur- und Quellenverzeichnis

Sachregister


Susanne Heinemeyer studierte von 2002 bis 2008 Rechtswissenschaft an den Universitäten Mainz und Aix-en-Provence. Nach der Ersten Prüfung 2008 in Mainz promovierte sie bei Peter Gröschler (Universität Mainz) mit einer Arbeit zum römischen Recht und legte 2012 die Zweite juristische Prüfung ab. Anschließend habilitierte sie sich am Lehrstuhl von Peter Gröschler mit einer Arbeit zum Kreditsicherungsrecht. Seit Mai 2016 ist Heinemeyer Privatdozentin.



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