Heßler | Arbeitsfeld Schule und Musikschule | Buch | 978-3-942677-02-8 | sack.de

Buch, Deutsch, 170 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 100 mm, Gewicht: 260 g

Heßler

Arbeitsfeld Schule und Musikschule

Zur künstlerischen Ausbildung von Musikpädagogen - Ein integratives Konzept
2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2011
ISBN: 978-3-942677-02-8
Verlag: United Dictions of Music

Zur künstlerischen Ausbildung von Musikpädagogen - Ein integratives Konzept

Buch, Deutsch, 170 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 100 mm, Gewicht: 260 g

ISBN: 978-3-942677-02-8
Verlag: United Dictions of Music


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Aus dem Inhalt: 'Schülerorientierung bedeutet eben auch, die Schüler und Schülerinnen ›dort abzuholen, wo sie sind‹. Für das Fach Musik heißt das in aller Regel, die Schüler und Schülerinnen in den verschiedensten Bereichen der Rock- und Popmusik ›abzuholen‹, um sie dann in die vielfältigen anderen Bereiche, die Musik noch zu bieten hat, einzuführen. [.] Wenn aber der schülerorientierte Musikunterricht zur pädagogischen Leitlinie erhoben wird, so hat sich ein so verstandener Musikunterricht von einem einseitig auf Traditionen beruhenden Musikbegriff zu verabschieden und auch für die Musikpädagogik einen Musikbegriff zuzulassen, der prinzipiell alles Hörbare in die Musik mit einschließt. [.] An den Ausbildungsstätten für Musikpädagogen ist die ›Ausrichtung am Traditionsprinzip‹ leider immer noch vorherrschend. Zwar ist auch hier eine Steigerung des Seminar- und Unterrichts-Angebotes in den Bereichen jenseits des Traditionsprinzips zu beobachten, es kann dennoch festgestellt werden, dass die Ausbildung in diesen Bereichen in Bezug auf die Schulwirklichkeiten und Schulpraxis nicht angemessen ist. [.] Das integrative Konzept baut im wesentlichen auf zwei Säulen auf. Da ist zum einen die Säule dessen, was in den Richtlinien als das ›Traditionsprinzip‹ bezeichnet wird und zum anderen die Säule des Jazz verstanden als Weltmusik in einem umfassenden Sinne. Das integrative Konzept beinhaltet also sowohl die künstlerische Vermittlung der Vielfalt der sogenannten ›klassischen‹ Musik als auch die Vermittlung der vielfältigen Erscheinungsformen des Jazz. Beide Säulen sollen in der [.] ›nicht-hierarchischen Integration‹ miteinander verbunden werden.'


Der Komponist, Pianist und Organist Hans-Joachim Heßler (geb. 1968) lebt und arbeitet in Duisburg und Diemelsee. Er studierte u.a. Musik und Germanistik für das Lehramt für die Sekundarstufe II. Seit Mitte der 1980er Jahre bewegt er sich als Musiker im Grenzbereich zwischen zeitgenössischer Komposition, freier Improvisation und Jazz. Unter sein Oeuvre subsumieren sich Orchesterwerke, Kammermusik-Kompositionen genauso wie Blues-, Pop-, Latin- und Swing-Songs. Frei nach Frank Zappas Conceptual Continuity nennt
Heßler seine Art und Weise zu komponieren und zu musizieren Konzeptionelle Diskontinuität. Seit dem Sommersemester 1997 ist er künstlerischer Lehrbeauftragter in den Fächern Klavier, Begleitendes Klavierspiel, Jazz-Arrangement und Schulpraktisches Arrangement für Streicher- und Bläserklassen am Institut für Musik der Technischen Universität Dortmund. Veröffentlichungen im Bereich des Jazz: Der zornige Baron – Das Prinzip „Diskontinuität“ im Leben und konzeptkompositorischen Schaffen des Charles Mingus Jr.
Duisburg: United Dictions of Music, 2010.



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