E-Book, Deutsch, 306 Seiten, eBook
Hömberg / Hahn / Schaffer Kommunikation und Verständigung
2. Auflage 2012
ISBN: 978-3-531-94356-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Theorie - Empirie - Praxis
E-Book, Deutsch, 306 Seiten, eBook
ISBN: 978-3-531-94356-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Menschliche Kommunikation ist auf wechselseitige Verständigung hin angelegt. Diese kann gelingen, wenn die Kommunikationspartner universale Geltungsansprüche wie Verständlichkeit, Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Richtigkeit gemeinsam akzeptieren. Aufbauend auf diesem Grundgedanken hat Roland Burkart das Konzept der 'Verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit' entwickelt. Die Beiträge des vorliegenden Bandes diskutieren, modifizieren und ergänzen die theoretischen und programmatischen Grundlagen dieses Konzepts. Empirische Fallstudien und Praxisberichte zeigen seine Bedeutung für unterschiedliche Kommunikationsformen und Anwendungsfelder. Für die zweite Auflage wurde der Band durchgesehen und überarbeitet.
Prof. Dr. Walter Hömberg war Inhaber des Lehrstuhls für Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und lehrt als Gastprofessor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien.
Mag. Daniela Hahn war Studienassistentin an der Universität Wien und arbeitet heute in der Markt- und Meinungsforschung.
Mag. Timon B. Schaffer arbeitet in den Bereichen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit.
Zielgruppe
Professional/practitioner
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;5
2;Verständigung durch kommunikatives Handeln Zur Einführung;7
2.1;I;7
2.2;II;9
2.3;III;9
2.4;IV;11
2.5;V;11
2.6;VI;12
2.7;Dank;12
3;THEORIE;14
3.1;Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit;15
3.1.1;1 Public Relations in der Risiko- und Konfliktgesellschaft;15
3.1.2;2 Öffentlichkeitsarbeit als Verständigungsprozess;16
3.1.2.1;2.1 Die Bedingungen von Verständigung;17
3.1.2.1.1;2.1.1 Geltungsansprüche;17
3.1.2.1.2;2.1.2 Diskurs;18
3.1.2.2;2.2 Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit (VÖA);21
3.1.2.3;2.3 VÖA-Ziele;23
3.1.2.3.1;2.3.1 PR-Ziel: Information;25
3.1.2.3.2;2.3.2 PR-Ziel: Diskussion;26
3.1.2.3.3;2.3.3 PR-Ziel: Diskurs;28
3.1.2.3.4;2.3.4 PR-Ziel: Situationsdefinition;30
3.1.2.4;2.4 Das VÖA-Konzept als PR-Evaluationsprogramm;31
3.1.3;Literaturverzeichnis;34
3.2;Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit Ein Strategien fundierendes public-relation-swissenschaftlichesKonzept;36
3.2.1;1 Konstitution;36
3.2.2;2 Prämissen;38
3.2.2.1;2.1 Gesellschaftskonzept;38
3.2.2.2;2.2 Kommunikationskonzept;39
3.2.2.3;2.3 PR-Konzept;41
3.2.3;3 Realisierung;42
3.2.3.1;3.1 Realisierungsfall;42
3.2.3.2;3.2 Realisierungschancen;44
3.2.4;4 Gesamtevaluation;45
3.2.4.1;4.1 PR-Wissenschaft;45
3.2.4.2;4.2 PR-Praxis;46
3.2.4.3;4.3 PR-Perspektiven;47
3.2.5;Literaturverzeichnis;49
3.3;„Transparenz“ und „Vielfalt“ als Erkenntnismittel Notizen zum Status quo;52
3.3.1;I;54
3.3.2;II;55
3.3.3;III;59
3.3.4;IV;62
3.3.5;V;64
3.3.6;Literaturverzeichnis;66
3.4;Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit Herausforderungen der PR-Ethik1;71
3.4.1;1 Die VÖA und die PR-Ethik;71
3.4.2;2 Lügen PR-Praktiker? Darf oder muss PR sogar lügen?;72
3.4.3;3 Gesetzesnormen (Recht), Ethik und die PR-Ethik;78
3.4.4;4 Funktionen einer „funktionierenden PR-Ethik“ für die Berufspraxis der PR;81
3.4.5;5 Fazit und Ausblick;84
3.4.6;Literaturverzeichnis;87
3.5;Ethik der PR: Ethik oder PR für PR?;91
3.5.1;1 Die Affinität einer Ethik der PR zu deren Kommunikation: Die Doppelfunktion der PR-Ethik;91
3.5.2;2 Der Bezug auf und die Bindung an Wahrheit und Wahrhaftigkeit;93
3.5.3;3 Die Anfänge: Glauben und Gesinnung;95
3.5.4;4 Theoretische Befunde;96
3.5.5;5 Kommunikation;100
3.5.6;6 Die Mediengesellschaft weist dem Wahrheitsbegriff einenanderen Stellenwert zu;101
3.5.7;7 Verschärfung der Ethik in den „SiebenSelbstverpflichtungen“;102
3.5.8;8 PR-Ethik als Normierung der Norm: Die Auferstehung derInquisition?;107
3.5.9;9 Resümee;111
3.5.10;Literaturverzeichnis;112
3.6;Lüge als Akt der Kommunikation1;115
3.6.1;Literaturverzeichnis;127
3.7;Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Geschlecht;128
3.7.1;1 Kommunikation und Verständigung ...;128
3.7.2;2 ... und die Frage nach dem Geschlecht;128
3.7.3;3 Asymmetrien und kommunikatives Handeln;130
3.7.3.1;3.1 Sprachsystem;130
3.7.3.2;3.2 Sprachgebrauch;132
3.7.4;4 Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit;135
3.7.4.1;4.1 Zuschreibungspraxen als Legitimierung;135
3.7.4.2;4.2 Positionszuweisungen und Positionierung alsLegitimierung;137
3.7.4.3;4.3 Bedeutungsverschiebung auf unterschiedlichen Ebenen;138
3.7.5;5 Resümee;140
3.7.6;Literaturverzeichnis;141
3.8;Die Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit und das Integrative Public Relations-Modell;143
3.8.1;1 Urgestein der PR-Forschung;143
3.8.2;2 VÖA – drei Perspektiven;143
3.8.2.1;2.1 Verständigungsorientierung als Konsens und Dialog;144
3.8.2.2;2.2 Basiselement oder Basiskonzept?;146
3.8.2.3;2.3 Verständigungsorientierung als Verfahren;148
3.8.2.4;2.4 Heuristischer Wert;151
3.8.3;3 Public Relations und Kommunikationsmanagement;152
3.8.3.1;3.1 Public Relations im organisationalen Ansatz;152
3.8.3.2;3.2 Integratives Public Relations-Modell;154
3.8.3.3;3.3 Integrierter Ansatz und VÖA;157
3.8.4;4 Perspektive;158
3.8.5;Literaturverzeichnis;159
4;EMPIRIE UND PRAXIS;162
4.1;Verständigungsorientierte Kommunikationsprozesse in der öffentlichen politischen Diskussion Das VÖA-Modell in der Wahlkampfkommunikation;163
4.1.1;1 Öffentliche Diskurse in der politischen und medialen Arena;165
4.1.2;2 Das Forschungsprojekt;168
4.1.3;Literaturverzeichnis;172
4.2;Öffentlichkeitsarbeit und diskursiver Journalismus Instrumente zur Förderung der Diskursivität in der politischen Kommunikation;175
4.2.1;1 Schaffung eines Klimas der Verständigung;181
4.2.2;2 Der Diskurs-Anwalt der Gesellschaft;186
4.2.3;3 Fazit;193
4.2.4;Literaturverzeichnis;197
4.3;Soziale Netzwerke und Verständigung Zur Relevanz diverser Netzwerkstrukturen für verständigungsorientierte Kommunikationsprozesse;201
4.3.1;1 Kommunikation und Vertrauen aus der Netzwerkperspektive;201
4.3.1.1;1.1 Opinion Leadership reloaded;202
4.3.1.2;1.2 Soziales Kapital, Macht und Vertrauen;203
4.3.1.3;1.3 Netzwerkkonstellationen;206
4.3.2;2 Potenziale neuer Informations- und Kommunikationstechnologien;208
4.3.3;3 Zur praktischen Relevanz der sozialen Netzwerkperspektive für das VÖA-Modell;210
4.3.4;Literaturverzeichnis;210
4.4;Qualitative Evaluation von Corporate Websites aus rezeptionsanalytischer Sicht;214
4.4.1;1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen;216
4.4.2;2 Corporate Websites als Untersuchungsgegenstand;217
4.4.3;3 Evaluationsbasis;219
4.4.3.1;3.1 Leitwerte und operationale Ziele von Unternehmenskommunikation;220
4.4.3.1.1;3.1.1 Leitwert Legitimität bzw. Verantwortungsbewusstsein;220
4.4.3.1.2;3.1.2 Leitwert Glaubwürdigkeit;221
4.4.3.1.3;3.1.3 Leitwert Transparenz;221
4.4.3.1.4;3.1.4 Operationale Ziele Vertrauen und Reputation;222
4.4.4;4 Studiendesign;225
4.4.5;5 Analyse;226
4.4.6;6 Ergebnisse;228
4.4.7;7 Resümee;229
4.4.8;Literaturverzeichnis;229
4.5;Public Relations und Medien: Brücken zum Konsens;233
4.5.1;1 Zum Konstruktionsprozess der sozialen Wirklichkeit durch PR;233
4.5.1.1;1.1 „Open Windows Methode“;235
4.5.1.2;1.2 Drei „Fenster“ der Public Relations zur sozialen Wirklichkeit;236
4.5.1.3;1.3 Anforderungen an PR-Spezialisten als „Diener zweier Herren“;241
4.5.2;2 Öffentlicher Konsens und öffentliche Meinung in der Bedingung der sozialer Transformation;242
4.5.2.1;2.1 Der Konstruktionsprozess der sozialen Wirklichkeit durch die Journalisten in den Medien;244
4.5.3;3 Die verschiedene Brücken zum Konsens;247
4.5.4;4 Fallstudie: David versus Goliath oder das Rohdopendorf Gela gegen das British Empire;249
4.5.5;5 Schlussfolgerungen;251
4.5.6;Literaturverzeichnis;251
4.6;Macht und Machtlosigkeit Die Rolle von Kommunikation in der Nokia-Bochum-Krise;254
4.6.1;1 Chronologie;254
4.6.2;2 Das Heimatland der Marke als Sündenbock;257
4.6.3;3 „Niemals Nokia-Handy“;258
4.6.4;4 Image- und Reputationsverlust?;259
4.6.5;5 Der finnische Stil;261
4.6.6;6 Nokias Kommunikationspolitik;262
4.6.7;7 Das finnische Schweigen oder das Schweigen eines Global Players?;263
4.6.8;8 Was ging schief?;264
4.6.9;Literaturverzeichnis;266
5;ZU PERSON UND WERK VON ROLAND BURKART;269
5.1;Verständigungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis Ein Erfahrungsbericht aus zahlreichen Projekten;270
5.1.1;1 Verständnisorientierung im Forschungsprozess;271
5.1.2;2 Verständigungsorientierung im Rahmen marketingrelevanter Fragestellungen;275
5.1.3;3 Schlussbemerkung;279
5.1.4;Literaturverzeichnis;280
5.2;Theorie – ja bitte;282
5.3;Ein Universitätslehrer par excellence;287
6;Bibliographie 1976-2011;291
6.1;1 Bücher und Forschungsberichte;291
6.2;2 Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken;293
6.3;3 Rezensionen;300
6.4;4 Digital Video Disc;301
7;Autorinnen und Autoren;302
8;Herausgeberin und Herausgeber;306