Gerade in Zeiten pandemiebedingter Ausgangsbeschränkungen gewinnen die Fragen, mit denen sich diese Arbeit befasst, noch an weiterer Relevanz: Welche Rolle spielt Naturerleben im Stressbewältigungsprozess von Großstädtern? Wie kann dies als Ressource sinnvoll eingeordnet werden? Und welche Bedeutung hat Naturerleben für die Gesundheit?Sechsundzwanzig Interviews mit Almhüttenurlaubern liefern hierzu Aufschluss aus subjektiver Sicht. Dabei wird einerseits der Fokus der qualitativen Inhaltsanalyse auf die alltägliche, großstädtische Natur und andererseits auf die zumeist nicht alltäglich erlebbare, alpine Natur gerichtet. Zudem werden beide Naturräume in ihrer Bedeutung für das Coping miteinander verglichen. Es werden Ansätze zur gesundheitswissenschaftlichen und -psychologischen Einordnung präsentiert und Empfehlungen für Praxisimplikationen gegeben.Das Buch richtet sich an Dozierende und Studierende der Gesundheitswissenschaft sowie der Gesundheits- und Umweltpsychologie. Gleichfalls können interessierte Praktiker aus dem Bereich Gesundheitsförderung, Stressmanagement und Stadtplanung von den Erkenntnissen profitieren.
Huber-Buthig
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