Kagan / Raz | Million Dollar Weekend | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 256 Seiten

Kagan / Raz Million Dollar Weekend

Wie man in nur 48 Stunden überraschend einfach ein millionenschweres Business aufbaut. Vom Arbeitnehmer zum erfolgreichen Gründer in nur einem Wochenende
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-96267-632-2
Verlag: REDLINE
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Wie man in nur 48 Stunden überraschend einfach ein millionenschweres Business aufbaut. Vom Arbeitnehmer zum erfolgreichen Gründer in nur einem Wochenende

E-Book, Deutsch, 256 Seiten

ISBN: 978-3-96267-632-2
Verlag: REDLINE
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Wie man in kürzester Zeit zum millionenschweren Unternehmer wird
Unabhängigkeit durch Selbstständigkeit – ein Traum, den viele Berufstätige hegen. Doch den Schritt in die Selbstständigkeit wagen nur die wenigsten und das zu Unrecht. Denn alles, was man für eine erfolgreiche Unternehmensgründung braucht, ist eine Idee mit dem Potenzial eines Millionen-Dollar-Geschäfts und die passenden Werkzeuge.
Noah Kagan, selbst erfolgreicher Gründer, zeigt in seinem Bestseller, wie man auf solche Ideen kommt, signifikante Umsätze etwa mit E-Mail-Marketing erzielt und Automatisierungen nutzt, um selbst im Schlaf noch Geld zu verdienen. Sein Plan ist so einfach, dass dieser an einem einzigen Wochenende umgesetzt werden kann, aber so wirkungsvoll, dass er damit sieben millionenschwere Unternehmen aufgebaut hat. Ob Gründer oder Unternehmer – »Million Dollar Weekend« ist ein inspirierendes Buch für alle, die darauf brennen, mit ihrer Geschäftsidee durchzustarten.

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Kapitel 1
Fangen Sie einfach an, verdammt … auch wenn Sie noch nicht so weit sind Noah, heute ist dein letzter Arbeitstag.« Dieser Junitag 2006 hatte angefangen wie jeder andere auch. Ich wachte in der Facebook-WG auf, wo ich gemeinsam mit den anderen wohnte, die in Mark Zuckerbergs Traumwelt arbeiteten. An jenem Morgen fuhren wir wie immer in die Facebook-Zentrale nach Palo Alto. Ich setzte mich an den Rechner und spielte mit Veränderungen an einem neuen Feature namens Status Updates herum, das ich miterfunden hatte, als plötzlich der Typ, der mich angeworben hatte – und der heute mehr als eine halbe Milliarde Dollar schwer ist –, ankam und zu mir sagte: »Setzen wir uns mal kurz ins Café gegenüber. Wir müssen über die Arbeit reden.« Neun Monate, acht Tage und ungefähr zwei Stunden waren vergangen, seit ich als Mitarbeiter Nummer 30 bei Facebook angefangen hatte. Mit ganzen 24 Jahren fand ich mich hier in einer Versammlung der klügsten Köpfe wieder, die ich je erlebt hatte, angeführt von einem großen Kind, das schon damals als der Allerklügste herausragte. Absolventen der großen Traditionsunis, Superhirne, geniale Programmierer und Unternehmer. Unsere Arbeit war das wichtigste, folgenreichste Projekt der Welt – so glaubten wir wenigstens. Ich hätte 0,1 Prozent der Facebook-Aktien bekommen; 2022 wären sie ungefähr eine Milliarde Dollar wert gewesen. Es war himmlisch. Aber im Leben ist nichts sicher. In Sekundenschnelle wurde ich aus dem Himmel auf die Erde hinuntergerissen und blieb tief beschämt und gedemütigt zurück. Matt Cohler (einer der ersten Facebook-Mitarbeiter, Mitgründer von LinkedIn, ehemaliger Teilhaber bei Benchmark) nannte mich eine Belastung für das Unternehmen – ein Wort, das ich seit damals immer wieder in meinen Albträumen höre. Mein schlimmster Fehler: Bei einer Party mit Kollegen in Coachella hatte ich einem bekannten IT-Journalisten von den geheimen Plänen bei Facebook erzählt, den Kundenkreis über Collegestudenten hinaus auszuweiten. Ich war mit Selbstvermarktung beschäftigt, missbrauchte meinen Posten und meine Erfahrung bei Facebook für Start-up-Gründerversammlungen im Büro und schrieb während der Arbeitszeit Blogposts für meine private Website. Als Facebook vom Baby zum Riesen anwuchs, wurden meine Talente, die im Chaos eines Start-ups von Nutzen gewesen waren, zu einer, nun ja, Belastung für den frischgebackenen Konzern. »Kann ich irgendetwas tun, um noch eine Chance zu kriegen? Irgendetwas?«, flehte ich. Matt schüttelte bloß den Kopf. Nach 20 Minuten war alles vorbei. Die nächsten acht Monate wälzte ich mich auf dem Sofa eines Freunds in Selbstmitleid und ging immer wieder durch, was geschehen war. Die Kündigung wurde zum Wendepunkt, der mein Leben in ein Vorher und Nachher teilte. Unterschwellig hatte ich so etwas schon erwartet, seit ich bei Facebook angenommen worden war, wo ich von diesen Supernerds umgeben war, die immer davon redeten, die Welt zu verändern. Wenn ich das hörte, glaubte ich nicht, dass ich da mithalten konnte. Ich gehörte einfach nicht zum selben Verein wie diese Typen – eine bittere Tatsache, die mir schon Jahre vorher in der Highschool aufgegangen war. Ich bin in Kalifornien geboren und aufgewachsen; meine Eltern wohnten in San José. Mein Vater war aus Israel eingewandert und sprach kaum Englisch. Er verkaufte Fotokopierer, und ich wusste, das war kein Job für mich. Einen Fotokopierer herumzuwuchten, ist schwere, schweißtreibende Arbeit. Meine Mutter arbeitete als Nachtschwester im Krankenhaus und hasste ihre Arbeit. Das war auch nichts für mich. Es war reines Glück, dass ich die Lynbrook High School besuchen konnte, eine der 100 höchstbewerteten Highschools der USA. Ich landete als durchschnittlich begabter Schüler an einer Schule der Bay Area, an der die Söhne und Töchter der amerikanischen IT-Elite schon früh miteinander konkurrierten. Mein bester Freund Marti wurde später Senior Developer bei Google; Boris, auch einer meiner Freunde, stieß als Nummer 20 zu Lyft. Wieder andere verkauften ihre Start-ups für Millionenbeträge an Zynga. Solche Klassenkameraden zu haben, öffnete mir die Augen und hob mich mit in die Höhe. Aber ich wurde dadurch nicht zu einem von ihnen. An der Berkeley-Universität wurde ich nur angenommen, weil ich mich durch eine Seitentür hineinschlich. In der Idiotenklasse (offiziell hieß sie schonend Extension) wurde zufällig ein Platz frei, als ein anderer Studienanfänger ausschied. Noch schlimmer war, dass ich, ein geborener US-Amerikaner, mein erstes Studienjahr in der Gruppe für nichtenglische Muttersprachler verbringen musste, weil ich bei der Aufnahmeprüfung so schlecht in Englisch abgeschnitten hatte. Ich weiß, ehrlich gesagt, gar nicht, warum Berkeley mich damals angenommen hat. Die ersten Jahre meines Berufslebens waren von »Fast-Erfolgen« geprägt. Im vorletzten Studienjahr ergatterte ich eine Praktikantenstelle bei Microsoft. Praktikanten werden bei Microsoft normalerweise immer als Mitarbeiter übernommen; ich wurde zurückgewiesen, weil ich bei den Bewerbungstests zu schlecht war. Dann hätte ich eine Stelle bei Google bekommen können, noch vor dem Börsengang des Unternehmens. Aber Google zog das Angebot zurück, weil ich nicht schriftlich dividieren konnte. Schriftlich dividieren! Und dann feuerte mich auch noch Mark Zuckerberg. Danach fühlte ich mich, als verdiente ich gar keinen Erfolg. Ich war einfach nicht gut genug. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Spiel bereits verloren hatte und dass alle anderen mir überlegen waren. Manchmal kämpfe ich heute noch gegen solche Gedanken. Aber selbst damals wusste ich, dass ich etwas in mir trug, einen Funken – oder vielmehr die Fähigkeit, Funken zu schlagen –, aber dieses Talent war noch roh, unausgereift, noch keine Fähigkeit, die ich bewusst handhaben konnte. Ich hatte eine erstaunliche Nase für gute Gelegenheiten, scheiterte aber am Ende doch immer. Als ich mich damals nach dem Rauswurf bei Facebook auf diesem Sofa unter einer Decke der Schande hin und her wälzte, hätte ich mir nichts Schlimmeres vorstellen können, das mir im Leben noch zustoßen konnte. Noch drei Monate bei Facebook, und ich hätte meine ersten Unternehmensanteile bekommen (erinnern Sie mich bloß nicht daran). Mein Selbstvertrauen war am Boden zerstört. Hatten sie vielleicht recht, wenn sie mich für wertlos, unfähig und minderwertig hielten? Sie sind die Stimmen in meinem Kopf. Damals hätte ich Ihnen das noch nicht erklären können, aber das Beste, was ich aus dieser Zeit mitnahm, war die Erkenntnis, dass ich herausfinden musste, wie ich selbst Unternehmer werden konnte, und dass ich meine Erfahrungen mit anderen teilen wollte. Deswegen hörte ich auf, mich zu schämen. Ich erzählte jedem von meinem »Versagen«. Später wurde das zu einer richtigen Visitenkarte für mich. »Der Typ, der bei Facebook rausgeflogen ist!« Und die Menschen mochten mich dafür! Meine Ängste, was die anderen von mir halten würden, waren völlig überzogen gewesen. Tief in meinem Inneren fühlte ich mich befreit durch mein Scheitern – natürlich nicht, weil ich gefeuert worden war und die Chance auf Milliardenwerte an Aktien verspielt hatte, sondern befreit von der Angst, auf meine eigene Art und Weise vorzugehen. Ich hatte jetzt die Freiheit, zu spielen und zu experimentieren und meinen eigenen Weg zu finden. Im Endeffekt war es das, was mir Feuer unter dem Hintern machte, sodass ich mich aufraffte, selbst etwas auf die Beine zu stellen. Experimente Zeige mir jemanden, der gerne Experimente macht, und ich zeige dir jemanden, der auf lange Sicht immer gewinnt. Shaan Puri Ich fing also noch einmal neu an. In den folgenden paar Jahren stürzte ich mich auf jede Geschäftsidee, wie weit hergeholt sie auch sein mochte, auf die ich stieß, und gab mich Tagträumen vom ganz großen Coup hin, den ich landen würde und der mir mein Selbstvertrauen zurückgeben und vor allem Mark Zuckerberg zeigen würde, was er für einen Fehler begangen hatte. Ich war jung, dämlich und skrupellos, aber ich lernte auch schnell – hier bitte den Soundtrack für schnelle Zusammenschnitte einblenden. Ich startete eine Internetseite für Sportwetten, merkte, dass ich Sport hasste, und fand mich plötzlich auf einer Tour durch Südamerika und Südostasien wieder. Es war ein endloses Experimentieren mit Nebenverdiensten, Ideen für Websites und abenteuerlichen Lebensstilen. Ich … unterrichtete Studenten auf der koreanischen Insel Jeju im Onlinemarketing, arbeitete als Berater für Start-ups wie scanR und SpeedDate, gründete eine Dodgeball-Turnierliga für Spiele von Start-up-gegen Risikokapitalgeber-Mannschaften, schrieb...


Thal Raz ist Journalist, Speaker und Autor. Er schrieb unter anderem für »GQ« und »Harvard Business Review« und gründete und leitete selbst zwei digitale Unternehmen. Bekannt ist er unter anderem als Co-Autor des »New York Times«-Bestsellers »Kompromisslos verhandeln«, der im Redline Verlag erschienen ist.

Noah Kagan ist der Chef von AppSumo, einem Unternehmen mit 100 Millionen US-Dollar Jahresumsatz, das unschlagbare Software-Deals für kleines Geld anbietet. Davor war er für Intel tätig und arbeitete als Mitarbeiter #30 für Facebook am Aufbau der Ads-Platform mit. Über einen Millionen Abonnenten folgen Kagan auf YouTube. Mehr Infos finden Sie auf noahkagan.com oder auf X @noahkagan.

Thal Raz ist Journalist, Speaker und Autor. Er gründete und leitete selbst zwei digitale Unternehmen. Bekannt ist er unter anderem als Co-Autor des »New-York-Times«-Bestsellers »Kompromisslos verhandeln«, der im Redline Verlag erschienen ist.



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