Karger | Empirische Untersuchung der Strömungsverhältnisse von Schwimmern mit körperlichen Schädigungen in dynamisch passiver Körperlage aus schädigungsspezifischer, funktionsspezifischer und leistungsspezifischer Perspektive | Buch | 978-3-8440-0007-8 | sack.de

Buch, Deutsch, 334 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 498 g

Reihe: Berichte aus der Sportwissenschaft

Karger

Empirische Untersuchung der Strömungsverhältnisse von Schwimmern mit körperlichen Schädigungen in dynamisch passiver Körperlage aus schädigungsspezifischer, funktionsspezifischer und leistungsspezifischer Perspektive


1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-8440-0007-8
Verlag: Shaker

Buch, Deutsch, 334 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 498 g

Reihe: Berichte aus der Sportwissenschaft

ISBN: 978-3-8440-0007-8
Verlag: Shaker


Der Sport von Menschen mit Behinderung gewinnt im Rahmen aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen zunehmend an Anerkennung in den Medien und der Sportwissenschaft. Dennoch lässt sich aus der vorhandenen Literatur und dem Forschungskonzept des Behindertenleistungssportes ein Forschungsdefizit zur Thematik des Schwimmens von Menschen mit Behinderungen im Hinblick auf naturwissenschaftlich orientierte Messmethoden postulieren.
Die Basis für den Wettkampfsport dieser Athleten bildet das Funktionelle Klassifizierungssystem, dessen Fairness durch den Zugewinn an messtechnischen Daten verbessert werden könnte. Nach ersten Versuchen der Simulation körperlicher Schädigungen mit einem Crash- Test- Dummy und der behinderungsspezifischen Adaptation (Stabilisierungssystem) des Messinstrumentariums erfolgte die Hauptuntersuchung mit 98 Schwimmern mit Körperbehinderungen.
Diese wurden in einem Schleppversuch in passiv standardisierter Gleitlage strömungsmechanisch analysiert und dabei dynamografische (passive Wasserwiderstandskraft) und kinematografische (projizierte Körperquerschnittsfläche) Merkmale erfasst.
Bei anschließender Auswertung der Daten konnten schädigungsspezifische Besonderheiten herausgestellt werden. Ein weiterer Forschungsansatz ist die Analyse des Zusammenhangs der ermittelten Parameter zur Funktionsklasse des Athleten. Ausserdem zeigte sich, dass vor allem leistungsstarke Schwimmer auch strömungsgünstigere Werte in den Gleitphasen der Schwimmbewegung (Start, Gleitphasen, Wenden) aufwiesen.
Daraus ergibt sich als Konsequenz für die Trainingspraxis, dass widerstandsgünstiges Verhalten auch bei Schwimmern mit körperlichen Schädigungen trainierbar sein könnte. Mit den naturwissenschaftlich fundierten Ergebnissen dieser Studie wäre es möglich, zusätzliche Hinweise für die Optimierung des Funktionellen Klassifizierungssystems im Schwimmen von Menschen mit Körperbehinderungen abzuleiten.

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