Kehl | Der Wandel im religiösen Denken | Buch | 978-3-8301-0163-5 | sack.de

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 214 mm

Kehl

Der Wandel im religiösen Denken

Bd. II: Die Religion des modernen Menschen
Erscheinungsjahr 2001
ISBN: 978-3-8301-0163-5
Verlag: Rita G. Fischer, Frankfurt/M.

Bd. II: Die Religion des modernen Menschen

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 214 mm

ISBN: 978-3-8301-0163-5
Verlag: Rita G. Fischer, Frankfurt/M.


Rund 2000 Jahre lang war das Abendland überzeugt, dass es nur eine wahre Religion gibt, nämlich die christliche. Sie galt als die einzige Heilsreligion, und man glaubte, dass Gott sich einzig in der Bibel gänzlich offenbart habe. Die westliche Bevölkerung hat sich inzwischen weitgehend von diesem Glauben abgewandt. Die christlichen Lehren sprechen sie nicht mehr an, eine Abwanderung aus der Kirche ist die Folge.
Wie kam es zu diesem Wandel im religiösen Denken?
Die Hauptursache liegt sicherlich darin, dass die kirchlichen Dogmen einfach nicht mehr überzeugen. Außerdem hat das allgemeine Wissen des modernen Menschen unglaublich zugenommen, er ist wesentlich kritischer und selbstsicherer geworden. Entscheidend für die Veränderung ist aber vor allem die Völkervermischung, welche den Christen zeigt, dass sie nicht besser sind als die Angehörigen anderer Religionen. Die bisherige Verurteilung und Geringschätzung Andersgläubiger erscheint ihnen nun überholt.
Für viele ist damit die angestammte religiöse Welt gleichsam zusammengebrochen, und sie sind auf der Suche nach religiösen Ausdrucksformen, die ihnen eine neue geistige Heimat bieten. Aber das Angebot ist so immens, dass es die meisten überfordert.

Der vorliegende zweite Band des Werkes "Der Wandel im religiösen Denken" von Robert Kehl bietet sich als Orientierungshilfe an, möglichst neutral und dennoch mit Antworten auf die wichtigsten religiösen Grundfragen, in fast katechismusartiger Zusammenfassung, aber trotzdem tiefgründig und vor allem undogmatisch und offen für individuelle Vorstellungen.
Denn Religion ist keineswegs veraltet. Jeder stellt sich einmal die Frage nach dem Sinn seines Daseins und versucht, über die letzten Lebensfragen zu reflektieren. Was er dabei verneint und ablehnt, kann er in der Regel mühelos benennen - doch wer ist schon in der Lage, das Neue, das er bejahen möchte, zu formulieren? Genau das leistet Kehl im vorliegenden Buch, und darin liegt sein besonderer Wert: Seine Aussagen entsprechen dem modernen Denken unserer Zeit.

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Zielgruppe


Theologen, Religionswissenschaftler, Christen, Nichtchristen, Sinnsuchende


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Dr. jur. Robert Kehl (geb. 1914, gest. 2001) war über 30 Jahre als Sekretär-Referent und zehn Jahre lang als nebenamtlicher Oberrichter am Obergericht des Kantons Zürich tätig; zehn Jahre lang war er Lehrbeauftragter an der Universität Zürich für den Bereich Eherecht. Er ist Verfasser juristischer, sexualethischer, religionsphilosophischer und völkerrechtlicher Schriften (Kriegsverhütung) und eines Standardwerks über würdiges Sterben und Sterbehilfe. 1998 erschien Band I von "Der Wandel im religiösen Denken" mit dem Untertitel "Kirchenreform mit Vergangenheitsbewältigung" (ISBN 3-00-002393-3), 2001 der Band II mit dem Untertitel "Die Religion des modernen Menschen".



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