Keller | Häusliche Gewalt, Stalking und Gewaltschutzgesetz | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 183 Seiten

Keller Häusliche Gewalt, Stalking und Gewaltschutzgesetz

Leitfaden für polizeiliches Handeln
erweiterte Auflage
ISBN: 978-3-415-05649-7
Verlag: Richard Boorberg Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Leitfaden für polizeiliches Handeln

E-Book, Deutsch, 183 Seiten

ISBN: 978-3-415-05649-7
Verlag: Richard Boorberg Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Tatort Wohnung
Häusliche Gewalt kommt in allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen vor. Gewalt findet fast ausschließlich in der Wohnung statt. Das Risiko einer Wahrnehmung durch Dritte ist hier reduziert. Die Gewaltanwendung außerhalb des familiären Nahbereichs unterliegt einer wesentlich höheren Hemmschwelle und birgt zudem jederzeit die Möglichkeit, dass Unbeteiligte eingreifen.

Polizeieinsatz bei Familienstreit
Familienstreitigkeiten sind häufiger Einsatzanlass für die Polizei. Gleichwohl handelt es sich nicht um Routineeinsätze. Die weitere Entwicklung der Situation kann jederzeit zwischen "Vertragen" und "Tötung eines Menschen" liegen. Oft kommt es nach einem "Ereignis häuslicher Gewalt" zu Stalking-Handlungen. Aus diesem Grunde wurde die Neuauflage um das Kapitel "Stalking" erweitert.

Häusliche Gewalt
Im Kapitel "Häusliche Gewalt" geht der Autor zunächst auf die verschiedenen Opfertypen ein. Anschließend erklärt er, wie Gewaltdelikte nach vorausgegangener Bedrohung verhindert werden können. Anschaulich zeigt er die verschiedenen Möglichkeiten polizeilichen Handelns bei häuslicher Gewalt auf, wie z.B.
• Einsatzverhalten
• Strafverfolgung
• Gefahrenabwehrende Maßnahmen (Übersicht)
• Verschiedene Arten der Wohnungsverweisung
Dabei behandelt er auch die unterschiedlichen landesrechtlichen Regelungen.

Stalking
Im Kapitel "Stalking" erläutert der Verfasser die unterschiedlichen Handlungen, einschließlich Mobbing und Gewalt. Die Handlungsalternativen - von der Anzeigenerstattung über die Gefährderansprache bis zur Fangschaltung - sind ausführlich dargestellt. Checklisten helfen beim Umgang mit Opfern sowie bei der Anzeigenaufnahme. Der Leitfaden zeigt Handlungsstrategien für Betroffene auf. Der Verfasser geht auf die Strafbarkeit von Stalking, das Strafprozessrecht sowie das Zivilrecht ein.

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1;Cover;1
2;Titel;2
3;Impressum;3
4;Vorwort zur zweiten Auflage;4
5;Inhaltsverzeichnis;6
6;Abkürzungsverzeichnis;12
7;Literaturverzeichnis;14
8;Kapitel I Häusliche Gewalt;18
8.1;1. Kriminologie-Phänomenologie der Häuslichen Gewalt;18
8.1.1;1.1 Einleitung;18
8.1.2;1.2 Begriff;20
8.1.3;1.3 Typologien Häuslicher Gewalt;21
8.1.3.1;1.3.1 Differenzierung nach objektiven Merkmalen;21
8.1.3.2;1.3.2 Differenzierung über hermeneutische Diagnostik;23
8.1.4;1.4 Erscheinungsformen Häuslicher Gewalt;24
8.1.5;1.5 Opfer;25
8.1.5.1;1.5.1 Männer;25
8.1.5.2;1.5.2 Frauen;26
8.1.5.3;1.5.3 Trennungsgewalt;29
8.1.5.4;1.5.4 Opfergefährdungsindikatoren und Gefährdungsanalyse;31
8.1.5.5;1.5.5 Täter bei Beziehungsfemiziden;33
8.1.5.6;1.5.6 Verhinderung von Gewaltdelikten nach vorausgegangener Bedrohung;35
8.1.5.7;1.5.7 Kinder;36
8.1.5.8;1.5.8 Ältere Menschen;39
8.1.5.9;1.5.9 Behinderte Menschen;40
8.1.5.10;1.5.10 Dunkelfeld;40
8.1.6;1.6 Täter;42
8.1.6.1;1.6.1 Ätiologie;42
8.1.6.2;1.6.2 Typologie Häuslicher Gewalttäter (Dutton/Golant);46
8.1.6.3;1.6.3 Häusliche Gewalttäter und Stalking;46
8.1.7;1.7 Beziehungsgewalt als einseitiges Phänomen;48
8.2;2. Kriminalpolitik;49
8.2.1;2.1 Strafrecht;49
8.2.2;2.2 Zivilrecht;49
8.2.3;2.3 Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes in das Landespolizeirecht;50
8.3;3. Polizeiliches Handeln bei Häuslicher Gewalt;50
8.3.1;3.1 Polizeiliches Einsatzverhalten;51
8.3.2;3.2 Strafverfolgung;51
8.3.3;3.3 Gefahrenabwehrende Maßnahmen (Übersicht);52
8.3.4;3.4 Statistik;53
8.4;4. Wohnungsverweisung und Rückkehrverbot zum Schutz vor Häuslicher Gewalt;53
8.4.1;4.1 Grundrechtseingriffe;53
8.4.2;4.2 Rechtsnatur;55
8.4.3;4.3 Rechtsfolge;56
8.4.4;4.4 Tatbestandliche Voraussetzungen;56
8.4.4.1;4.4.1 Gegenwärtige Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person;56
8.4.4.2;4.4.2 Häusliche Gewalt;58
8.4.4.3;4.4.3 Unbeachtlicher Wille des Opfers;59
8.4.5;4.5 Adressatenregelung;60
8.4.6;4.6 Verfahrensvorschriften;60
8.4.6.1;4.6.1 Allgemeine Verfahrensvorschriften (VwVfG);60
8.4.6.1.1;4.6.1.1. Anhörung;61
8.4.6.1.2;4.6.1.2. Form der Anordnung;63
8.4.6.1.3;4.6.1.3. Begründung;63
8.4.6.1.4;4.6.1.4. Bekanntgabe;63
8.4.6.2;4.6.2 Verfahrensvorschriften (PolG NRW);65
8.4.6.2.1;4.6.2.1. Bezeichnung des räumlichen Bereichs;65
8.4.6.2.2;4.6.2.2. Mitnahme persönlicher Gegenstände;65
8.4.6.2.3;4.6.2.3. Bekanntgabe der neuen Anschrift;66
8.4.6.2.4;4.6.2.4. Hinweise und Informationen;66
8.4.6.2.5;4.6.2.5. Fristen;67
8.4.6.2.6;4.6.2.6. Verfahrensrechtliche Regelungen;67
8.4.6.2.7;4.6.2.7. Überprüfung des Rückkehrverbots;68
8.4.7;4.7 Ermessen;68
8.4.8;4.8 Übermaßverbot;69
8.4.9;4.9 Zwang;70
8.4.10;4.10 Rechtliche Einzelprobleme (Überblick);71
8.4.10.1;4.10.1 Aufhebung der Maßnahme;71
8.4.10.2;4.10.2 Gewaltanwendung außerhalb des häuslichen Bereichs;72
8.4.10.3;4.10.3 Wohnungsverweisung bei freiwilligem Verlassen der Wohnung durch das Opfer;72
8.4.10.4;4.10.4 Wohnungsverweisung gegen den Willen des Opfers;72
8.4.10.5;4.10.5 Adressatenregelung/Störerauswahl;73
8.4.10.6;4.10.6 Rechtsfolge (unmittelbare Umgebung der Wohnung);74
8.4.10.7;4.10.7 Begleit-/Folgemaßnahmen;74
8.4.10.8;4.10.8 Rechtswidrigkeit der Wohnungsverweisung bei einer Putativgefahr;75
8.5;5. Regelungen der Bundesländer;75
8.5.1;5.1 Baden-Württemberg – § 27a Abs. 3, 5 PolG BW: Platzverweis, Aufenthaltsverbot, Wohnungsverweis, Rückkehrverbot, Annäherungsverbot;76
8.5.2;5.2 Bayern – Art. 16 BayPAG: Platzverweisung;76
8.5.3;5.3 Berlin – § 29a BerlASOG: Wegweisung und Betretungsverbot zum Schutz bei Gewalttaten und Nachstellungen;76
8.5.4;5.4 Brandenburg – § 16a Bbg PolG: Wohnungsverweisung und Rückkehrverbot zum Schutz vor häuslicher Gewalt;77
8.5.5;5.5 Bremen – § 14a BremPolG: Wohnungsverweisung und Rückkehrverbot zum Schutz vor häuslicher Gewalt;78
8.5.6;5.6 Hamburg – § 12b HambSOG: Betretungsverbot, Aufenthaltsverbot, Kontakt- und Näherungsverbot;79
8.5.7;5.7 Hessen – § 31 Abs. 2 HSOG: Platzverweisung;79
8.5.8;5.8 Mecklenburg-Vorpommern – § 52 Abs. 2 MVSOG: Platzverweisung;80
8.5.9;5.9 Niedersachsen – § 17 Abs. 2 NdsGefAG: Platzverweisung, Aufenthaltsverbot;80
8.5.10;5.10 Rheinland-Pfalz – § 13 Abs. 2 und 4 POG: Platzverweisung, Aufenthaltsverbot;81
8.5.11;5.11 Saarland – § 12 Abs. 2 SaarPolG: Wohnungsverweisung;81
8.5.12;5.12 Sachsen – § 21 Abs. 3 SächsPolG: Wohnungsverweisung;81
8.5.13;5.13 Sachsen-Anhalt – § 36 Abs. 3 SachsAnhSOG: Platzverweisung;82
8.5.14;5.14 Schleswig-Holstein – § 201a SchlHVwG: Wohnungsverweisung sowie Rückkehr- und Betretungsverbot zum Schutz vor häuslicher Gewalt;82
8.5.15;5.15 Thüringen – § 18 Abs. 2 ThürPAG: Platzverweisung, Aufenthaltsverbot;83
9;Kapitel II Stalking;84
9.1;1. Kriminologie-Phänomenologie des „Stalking“;84
9.1.1;1.1 Begriff;85
9.1.2;1.2 Historie;86
9.1.3;1.3 Stalking – Handlungen;88
9.1.4;1.4 Stalking und Mobbing;90
9.1.5;1.5 Studien;91
9.1.6;1.6 Täter;92
9.1.6.1;1.6.1 Typologien;93
9.1.6.1.1;1.6.1.1. Zwei Hauptverhaltenskomplexe;94
9.1.6.1.2;1.6.1.2. Fünf Motive (Paul Mullen);94
9.1.6.1.3;1.6.1.3. Drei Ebenen (Dressing/Maul-Backer/Gass);95
9.1.6.1.4;1.6.1.4. Vier Haupttypen (Sheridan/Blaauw);96
9.1.6.1.5;1.6.1.5. Drei Gruppen (Meloy);97
9.1.6.2;1.6.2 Ätiologie;98
9.1.6.2.1;1.6.2.1. Psychologische Ebenen und Dynamiken;99
9.1.6.2.2;1.6.2.2. Bindungsgenese und Stalking;100
9.1.6.2.3;1.6.2.3. Psychoanalytische Objektbeziehungstheorie;101
9.1.6.2.4;1.6.2.4. Psychodynamische Theorie und Psychopathologie;102
9.1.6.2.5;1.6.2.5. Phasenmodell (Meloy);103
9.1.6.3;1.6.3 Therapie;103
9.1.7;1.7 Stalking und Gewalt;104
9.1.8;1.8. Opfer von Stalking;106
9.1.8.1;1.8.1 Folgen;106
9.1.8.2;1.8.2 Risikofaktoren;107
9.1.8.3;1.8.3 Gefährdungsanalyse;109
9.1.8.3.1;1.8.3.1. Subjektive Gefährdungseinschätzung des Opfers;110
9.1.8.3.2;1.8.3.2. Systematische Risikoanalyse;110
9.1.8.3.3;1.8.3.3. Einzelfallorientierte Bewertung der Gefährdungslage;110
9.1.8.4;1.8.4 False Victimization Syndrome;110
9.1.8.5;1.8.5 Beratung von Stalkingopfern;111
9.1.8.6;1.8.6 Selbsthilfegruppen;112
9.2;2. Polizeiliches Handeln;113
9.2.1;2.1 Anzeigenerstattung;113
9.2.2;2.2 Präventionsziele;115
9.2.3;2.3 Polizeilicher Umgang mit Opfern (Checkliste);116
9.2.4;2.4 Polizeiliche Anzeigenaufnahme (Checkliste);119
9.2.5;2.5 Gefährderansprache;120
9.2.6;2.6 Fangschaltung;121
9.3;3. Handlungsstrategien für Betroffene;122
9.3.1;3.1 Grundregeln;122
9.3.2;3.2 Strafrechtliche Intervention;123
9.3.3;3.3 Zivilrechtliche Intervention;124
9.4;4. Strafbarkeit von Stalking;124
9.4.1;4.1 Gesetz zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen;125
9.4.1.1;4.1.1 Grundtatbestand (§ 238 Abs. 1 StGB);126
9.4.1.1.1;4.1.1.1. Tathandlung: „Unbefugtes Nachstellen“/„beharrlich“;127
9.4.1.1.2;4.1.1.2. Tathandlungen;131
9.4.1.1.3;4.1.1.3. Taterfolg;140
9.4.1.1.4;4.1.1.4. Vorsatz;142
9.4.1.2;4.1.2 Erfolgsqualifikationen;142
9.4.1.2.1;4.1.2.1. § 238 Abs. 2 StGB: Gefährliche Nachstellung;143
9.4.1.2.2;4.1.2.2. § 238 Abs. 3 StGB: Nachstellung mit Todesfolge;144
9.4.2;4.2 Verhältnis zu anderen Vorschriften;146
9.5;5. Strafprozessrecht;147
9.5.1;5.1 § 238 Abs. 1 StGB als („relatives“) Antragsdelikt;147
9.5.2;5.2 § 238 StGB als Privatklagedelikt (§ 374 StPO);152
9.5.3;5.3 Deeskalationshaft (§ 238 StGB als Anlassstraftat der Wiederholungsgefahr);153
9.6;6. Zivilrecht;156
9.6.1;6.1 Gewaltschutzgesetz;156
9.6.2;6.2 Schmerzensgeld;158
9.6.3;6.3 Schadensersatz;159
9.7;7. Anmerkungen;162
10;Kapitel III Gewaltschutzgesetz (GewSchG);166
10.1;1. Systematik des GewSchG;166
10.2;2. Schutzmaßnahmen und Abwehrmaßnahmen;167
10.2.1;2.1 Anwendungsbereich des GewSchG;167
10.2.1.1;2.1.1 Kinder;167
10.2.1.2;2.1.2 Außerhäusliche Gewalt;168
10.2.2;2.2 Gerichtliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt und Nachstellungen;169
10.2.2.1;2.2.1 Geschützte Rechtsgüter/Tathandlungen;169
10.2.2.1.1;2.2.1.1. Verletzung von Rechtsgütern;169
10.2.2.1.2;2.2.1.2. Drohung mit Rechtsgutverletzungen;170
10.2.2.1.3;2.2.1.3. Hausfriedensbruch und unzumutbare Belästigung;170
10.2.2.2;2.2.2 Schutzanordnungen;171
10.2.2.2.1;2.2.2.1. Verbot: Betreten der Wohnung;172
10.2.2.2.2;2.2.2.2. Verbot: Aufenthalt im Umkreis der Wohnung;172
10.2.2.2.3;2.2.2.3. Verbot: Aufenthalt an anderen Orten;173
10.2.2.2.4;2.2.2.4. Verbot: Kontakte;173
10.2.2.2.5;2.2.2.5. Verbot: Zusammentreffen mit anderen Personen;174
10.2.2.2.6;2.2.2.6. Schutzanordnung – Ausnahme: Wahrnehmung berechtigter Interessen;174
10.2.2.2.7;2.2.2.7. Verhältnismäßigkeit;174
10.2.3;2.3 Wohnungsüberlassung;175
10.2.4;2.4 Verfahren und Zuständigkeiten;176
10.2.5;2.5 Zwangsvollstreckung;177
10.3;3. Strafbarkeit;177
10.3.1;3.1 Strafbarkeit nach GewSchG;177
10.3.2;3.2 Strafbarkeit nach anderen Vorschriften;178
10.3.3;3.3 Materielle Rechtmäßigkeit der Schutzanordnung;178
10.3.4;3.4 Wirksame Zustellung;179
10.4;4. Rechtstatsächliche Untersuchung zum GewSchG;179
11;Anzeigen;182



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