E-Book, Deutsch, Band 109, 304 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 1 g
Reihe: Schriften des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes ? Rechtswissenschaft
Kowollik Europäische Kollektivklage
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-8452-8643-3
Verlag: Nomos
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Referenzrahmen für ein leistungsfähiges europäisches Justizsystem
E-Book, Deutsch, Band 109, 304 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 1 g
Reihe: Schriften des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes ? Rechtswissenschaft
ISBN: 978-3-8452-8643-3
Verlag: Nomos
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Der europäische Gesetzgeber beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit der Einführung von Kollektivklagen. Alle bisherigen unionsrechtlichen Initiativen wurden bisweilen kritisch beäugt, da man mit Einführung derartiger Verfahren amerikanische Verhältnisse befürchtete. Dennoch hat die EU-Kommission 2013 ein Maßnahmenpaket zur Harmonisierung von kollektiven Schadensersatzansprüchen vorgestellt. Aber ist die Zeit wirklich reif für eine europäische Kollektivklage?
Im Rahmen der Analyse kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass eine europäische Kollektivklage aktuell nicht umsetzbar erscheint, im Zuge einer Vereinheitlichung des Unionsrechts aber durchaus sinnvoll sein könnte. Vor diesem Hintergrund wurde ein kohärenter europäischer Referenzrahmen für Kollektivklagen erarbeitet, der die prozessrechtliche Ausgestaltung einer Kollektivklage justiert und einen Interessenausgleich zwischen Verbraucher- und Wirtschaftsseite schafft.
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1;Cover;1
2; Einleitung;29
2.1; A. Anlass der Untersuchung;29
2.2; B. Methodische Herangehensweise;33
2.3; C. Struktur der Untersuchung;34
3;Erstes Kapitel: Grundlagen kollektiver Klageverfahren im Verbraucherrecht;37
3.1;A. Vorbemerkungen zum europäischen Verbraucherschutzrecht;37
3.1.1;I. Entwicklung der Verbraucherpolitik;37
3.1.2;II. Verbraucherorganisationen;40
3.2;B. Zum Begriff des kollektiven Rechtsschutzes in Europa;42
3.2.1;I. Ambiguität der Begriffsfassung in Europa;42
3.2.1.1;1. Analyse der Begriffsgeschichte in Europa;42
3.2.1.2;2. Rechtswissenschaftlicher Sprachgebrauch in Europa;44
3.2.1.3;3. Zweck des Zivilprozesses als Abgrenzungskriterium;45
3.2.1.4;4. Funktionaler Ansatz am Individual- oder Kollektivinteresse;46
3.2.1.5;5. Ergebnis zur Terminologie: Kollektiver Rechtsschutz;48
3.2.2;II. Dogmatische Klassifizierung des kollektiven Rechtsschutzes;48
3.2.2.1;1. Klagebefugnis von sog. qualifizierten Einrichtungen oder das Problem der »rationalen Apathie«;48
3.2.2.2;2. Private law enforcement;51
3.2.2.2.1;a) Kollektiver Individualrechtsschutz;51
3.2.2.2.2;b) Terminologie: Massenschaden;51
3.2.2.2.3;c) Charakteristika: Der Schadensbegriff des Massenschadens;52
3.2.2.2.3.1;aa) Plötzliche, zentral und zeitlich bestimmbare Schädigung;52
3.2.2.2.3.2;bb) Schleichende Schädigung über einen gestreckten Zeitraum;53
3.2.2.2.3.3;cc) Quorum;54
3.2.2.2.4;d) Zwischenergebnis;55
3.2.2.3;3. Ergebnis;56
3.2.3;III. Rechtsschutzziel;56
3.2.3.1;1. Feststellungsklage nach deutschem Vorbild;57
3.2.3.2;2. Leistungsklage nach deutschem Vorbild;58
3.2.3.2.1;a) Anforderungen an das Leistungsbegehren;58
3.2.3.2.2;b) Unterlassungsbegehren;59
3.2.3.3;3. Rangverhältnis;60
3.3;C. Kollektiver Rechtsschutz aus Unternehmensperspektive;60
3.3.1;I. Das Leitbild von KMU in der Union;61
3.3.2;II. Abgrenzungskriterien für KMU in Europa;62
3.3.3;III. Relevanz von Maßnahmen des kollektiven Rechtsschutzes für KMU;63
3.3.4;IV. Sicherung der Unternehmensinteressen im gemeinsamen Binnenmarkt;64
3.3.4.1;1. Der »verletzliche« Verbraucher;64
3.3.4.2;2. Unternehmensinteressen;65
4;Zweites Kapitel: Vom Klassiker des Zwei-Parteien-Prozesses zu multi-party-actions;68
4.1;A. Rechtspolitischer Hintergrund;68
4.2;B. Genese und Status Quo in Europa;69
4.2.1;I. Einführung;69
4.2.2;II. Vorgeschichte – Der Zugang der Verbraucher zum Recht;69
4.2.3;III. Die Idee kollektiver Rechtsschutzinstrumente im Verbraucherrecht;72
4.2.4;IV. Status Quo auf europäischer Ebene;75
4.2.4.1;1. Europäische Kommission;75
4.2.4.2;2. Europäisches Parlament;76
4.2.4.3;3. Gegenwärtige Initiativen auf europäischer Ebene;77
4.3;C. Ausprägungen kollektiven Rechtsschutzes zur Geltendmachung von Massenschäden in ausgewählten mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen;79
4.3.1;I. Musterverfahren;79
4.3.1.1;1. Ausformungen von Musterverfahren in Deutschland und England;80
4.3.1.1.1;a) Kapitalanlegermusterverfahrensgesetz (KapMuG);81
4.3.1.1.1.1;aa) Geteilter Verfahrensablauf;82
4.3.1.1.1.2;bb) Zwischenverfahren;83
4.3.1.1.1.3;cc) Fortsetzung der ausgesetzten Verfahren;84
4.3.1.1.2;b) Group litigation;85
4.3.1.1.2.1;aa) Voraussetzungen und Durchführung;85
4.3.1.1.2.2;bb) Prozessleitende Maßnahmen;87
4.3.1.2;2. Zusammenfassung und Vergleich;87
4.3.2;II. Unterlassungsklagenrichtlinie und Beispiele nationaler Umsetzung in Deutschland und Frankreich;88
4.3.2.1;1. Verbandsunterlassungsklagen nach europäischem Recht;89
4.3.2.1.1;a) Unterlassungsklagenrichtlinie;89
4.3.2.1.2;b) Klagebefugnis qualifizierter Einrichtungen;90
4.3.2.1.3;c) Richtlinienumsetzung;92
4.3.2.2;2. Beispiele mitgliedstaatlicher Verbandsklagen;92
4.3.2.2.1;a) Deutschland;92
4.3.2.2.1.1;aa) Hintergrund;92
4.3.2.2.1.2;bb) Verbandsklage nach dem UKlaG;93
4.3.2.2.2;b) Die französische »action de groupe«;93
4.3.2.2.2.1;aa) Hintergrund;93
4.3.2.2.2.2;bb) Der französische Mechanismus im Einzelnen;94
4.3.2.2.2.2.1;(1) Standardverfahren;95
4.3.2.2.2.2.2;(2) Procédure d’action de groupe simplifiée;96
4.3.2.3;3. Gesamtergebnis;96
4.3.3;III. Interessenbündelung de lege lata;97
4.3.3.1;1. Anspruchsbündelung ab initio;97
4.3.3.1.1;a) Prozess-rechtlich;97
4.3.3.1.1.1;aa) Beispiel Deutschland;97
4.3.3.1.1.2;bb) Europäische Ebene;98
4.3.3.1.2;b) Materiell-rechtlich;99
4.3.3.2;2. Abgrenzung zur Verbindung a posteriori;99
4.3.3.3;3. Ergebnis;100
4.3.4;IV. Sammelklagen nach amerikanischem Vorbild;101
4.3.4.1;1. Globale Perspektive: Die amerikanische class action;101
4.3.4.1.1;a) Rechtshistorischer Hintergrund;102
4.3.4.1.2;b) Idee der class action;103
4.3.4.1.3;c) Ablauf des Verfahrens nach Rule 23 FRCP;104
4.3.4.1.3.1;aa) Prüfungsverfahren und certification order;104
4.3.4.1.3.2;bb) Vom jury trial zum Endurteil;106
4.3.4.1.3.3;cc) Verteilungsphase;106
4.3.4.2;2. Zusammenfassung;106
4.3.5;V. Ergebnis;107
5;Drittes Kapitel: Von der Empfehlung der Kommission hin zu einem europäischen Referenzrahmen;108
5.1;A. Die Empfehlung der Europäischen Kommission 2013;108
5.1.1;I. Übersicht zur Kommissionsempfehlung;108
5.1.1.1;1. Vorbemerkung und Zweck der Kommissionsempfehlung;108
5.1.1.2;2. Die Empfehlung der Kommission im Überblick;109
5.1.1.2.1;a) Begriffsbestimmungen und Anwendungsbereich;109
5.1.1.2.2;b) Allgemeine Grundsätze;110
5.1.1.2.3;c) Besonderer Teil;111
5.1.1.3;3. Inhaltliche Bewertung der Empfehlung der Kommission;112
5.1.2;II. Die Bedeutung einer Empfehlung für die europäische Entwicklung;114
5.1.2.1;1. Rechtswirkungen einer Empfehlung;114
5.1.2.2;2. Bewertung der Empfehlung für die europäische Rechtsentwicklung;116
5.1.3;III. Ergebnis;117
5.2;B. Bedarf an einer europäischen Kollektivklage;117
5.2.1;I. Kein potenzieller Mehrwert;118
5.2.2;II. Kompetenz der Union zum Erlass eines Kollektivrechtsbehelfs;120
5.2.2.1;1. Kompetenzordnung der Europäischen Union;120
5.2.2.2;2. Ermächtigungsgrundlage;121
5.2.2.2.1;a) Verbraucherschutzpolitik, Art. 169 AEUV;121
5.2.2.2.2;b) Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen, Art. 81 AEUV;122
5.2.2.2.3;c) Binnenmarktkompetenz, Art. 114 Abs. 1 AEUV (ggf. i. V. m. Art. 169 Abs. 2 Buchst. a) AEUV);123
5.2.2.2.3.1;aa) Subjektive Komponente;124
5.2.2.2.3.2;bb) Objektive Komponente;124
5.2.2.2.4;d) Lückenfüllungskompetenz, Art. 352 AEUV;125
5.2.2.2.5;e) Ergebnis;126
5.2.2.3;3. Zusammenspiel mit dem Grundsatz der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit;126
5.2.2.4;4. Ergebnis und Schlussfolgerung;128
5.3;C. Missbrauchsgefahren einer europäischen Kollektivklage aus Unternehmenssicht;129
5.3.1;I. Kollektivklagen und externe Unternehmenskommunikation;130
5.3.2;II. Missbrauchsgefahr einer schädigenden Rechtsverfolgung;131
5.3.3;III. Finanzielle Auswirkungen und Risiken;133
5.3.4;IV. Ergebnis;133
5.4;D. Ein »kohärenter europäischer Referenzrahmen für Kollektivklagen«;134
5.4.1;I. Hintergrund;134
5.4.2;II. Arbeitsgruppe des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) »Referenzrahmen Sammelklage«;135
5.4.3;III. Assoziierung mit dem Draft Common Frame of Reference;136
5.4.4;IV. Vorschlag eines »kohärenten europäischen Referenzrahmens für Kollektivklagen«;137
5.4.4.1;1. Vorschlag;137
5.4.4.2;2. Adressaten eines kohärenten europäischen Referenzrahmens für Kollektivklagen;138
5.4.5;V. Anwendungsbereich des Referenzrahmens;139
5.4.5.1;1. Horizontaler oder sektoraler Referenzrahmen;139
5.4.5.2;2. Räumlicher Anwendungsbereich;140
6;Viertes Kapitel: Einzelne Elemente eines kohärenten europäischen Referenzrahmens für Kollektivklagen;141
6.1;A. Erforderliche Feinjustierung: Erste Stufe Das Verfahren vor dem Verfahren und das Eröffnungsverfahren;142
6.1.1;I. Vorschläge für eine vorgerichtliche Streitbeilegung;142
6.1.1.1;1. Verbindliches Vorverfahren – Verbesserung der unternehmenseigenen Verfahren zur Beschwerdebearbeitung;142
6.1.1.2;2. Alternative Streitbeilegungsmechanismen bei Verbraucherkonflikten;143
6.1.1.2.1;a) Die alternative Streitbeilegung;143
6.1.1.2.1.1;aa) Freiwilliger oder obligatorischer Schlichtungsversuch;145
6.1.1.2.1.2;bb) Hindernisse von AS bei Kollektivklagen;145
6.1.1.2.1.2.1;(1) Beeinträchtigung des Grundsatzes des effektiven Rechtsschutzes;146
6.1.1.2.1.2.2;(2) Strategische Hindernisse;147
6.1.1.2.1.2.3;(3) Verfügbarkeit von Schlichtungsstellen;147
6.1.1.2.1.2.4;(4) Vereinbarkeit des Wesens der AS mit Kollektivklagen;148
6.1.1.2.1.2.5;(5) Zwischenergebnis;148
6.1.1.2.1.3;cc) Vertragliche Schlichtungsklauseln;149
6.1.1.2.1.3.1;(1) Schlichtungsklauseln in AGB von Unternehmen;149
6.1.1.2.1.3.2;(2) Individualvertragliche Vereinbarung;150
6.1.1.2.1.3.3;(3) AGB der Verbraucherrechtsschutzversicherung;150
6.1.1.2.1.3.4;(4) Zwischenergebnis;151
6.1.1.2.2;b) Vergleichsweise Beendigung der Streitigkeit vor dem gerichtlichen Verfahren;151
6.1.1.2.3;c) Gerichtliche Bestätigung im Falle einer erfolgreichen vorgerichtlichen AS oder Vergleich;152
6.1.1.3;3. Exkurs: Ausschluss der Kollektivklage »The collective action waiver«;153
6.1.2;II. Verfahrenseinleitung und Eröffnungsverfahren;154
6.1.2.1;1. Anwendungsbereich der europäischen Kollektivklage;154
6.1.2.1.1;a) Personeller Anwendungsbereich;154
6.1.2.1.2;b) Sachlicher Anwendungsbereich;155
6.1.2.2;2. Verfahrenseinleitung: Antrag auf Durchführung eines Kollektivklageverfahrens;156
6.1.2.2.1;a) Antrag;156
6.1.2.2.2;b) Repräsentationsprinzip;156
6.1.2.3;3. Kollektivklagezertifizierung;157
6.1.2.3.1;a) Vier Grundvoraussetzungen der class certification nach amerikanischem Vorbild;158
6.1.2.3.2;b) Kollektivklagezertifizierung auf europäischer Ebene;159
6.1.2.3.3;c) Rechtliche Form der Kollektivklagezertifizierung und Anfechtbarkeit;161
6.1.2.4;4. Streitwertfestsetzung;162
6.1.2.5;5. Beitritt zum Verfahren und Austritt;162
6.1.2.6;6. Einschränkung der Notwendigkeit der Anführung von Partizipierenden in Schriftsätzen;163
6.1.2.7;7. Die Bildung des Kollektivs;164
6.1.2.7.1;a) Die Art und Weise der Bekanntmachung;164
6.1.2.7.1.1;aa) Standardisierung der Informationsgewährung;165
6.1.2.7.1.2;bb) Amtliche Veröffentlichung durch elektronisches Klage- und Urteilsregister;166
6.1.2.7.1.3;cc) Anderweitige Bekanntmachung;167
6.1.2.7.1.4;dd) Zwischenergebnis;169
6.1.2.7.2;b) Gegengewichte der Informationsgewährung;170
6.1.2.7.2.1;aa) Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse;171
6.1.2.7.2.1.1;(1) Bedeutung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen für den Wettbewerb;171
6.1.2.7.2.1.1.1;(a) Wirtschaftliche Perspektive;171
6.1.2.7.2.1.1.2;(b) Funktionierender Wettbewerb;172
6.1.2.7.2.1.2;(2) Verfahrensrechtliche Absicherung des Geheimnisschutzes;172
6.1.2.7.2.1.3;(3) Zwischenergebnis;173
6.1.2.7.2.2;bb) Persönlichkeitsschutz von Unternehmen;174
6.1.2.7.3;c) Ergebnis;175
6.1.3;III. Prozessfinanzierung;175
6.1.3.1;1. Grundlagen;175
6.1.3.2;2. Instrumentarien zur Finanzierung des gesamten Prozesses;176
6.1.3.2.1;a) Abgrenzung zu anderen Formen der Prozessfinanzierung;176
6.1.3.2.1.1;aa) Prozesskostenhilfe;176
6.1.3.2.1.2;bb) Rechtsschutzversicherung/Prozesskostenversicherung;178
6.1.3.2.2;b) Phänomen: Gewerbliche Prozessfinanzierung durch Dritte;179
6.1.3.2.2.1;aa) Financiers und wesentliche Regelungsgegenstände;179
6.1.3.2.2.2;bb) Finanzierungsoptionen;181
6.1.3.2.2.2.1;(1) Active Funding;181
6.1.3.2.2.2.2;(2) Passive Funding;181
6.1.3.2.2.3;cc) Stellungnahme zum Geschäftsmodell;182
6.1.3.3;3. Ergebnis für den Referenzrahmen;184
6.1.4;IV. Zwischenergebnis für den europäischen Referenzrahmen im Hinblick auf die Einleitung des Kollektivverfahrens: Erste Stufe;186
6.2;B. Erforderliche Feinjustierung: Zweite Stufe Erkenntnisverfahren;190
6.2.1;I. Aktive und flexible Prozessleistung;190
6.2.2;II. Qualifizierter rechtlicher Beistand bei Kollektivklagen;191
6.2.3;III. Verfahrensmanagementkonferenz;192
6.2.4;IV. AS während des Erkenntnisverfahrens;193
6.2.4.1;1. Kollektive außergerichtliche Streitbeilegung und Vergleich;193
6.2.4.2;2. Verjährungshemmung;194
6.2.5;V. Kein Ausforschungsbeweis;194
6.2.6;VI. Gerichtliche Zuständigkeit für Kollektivklagen;196
6.2.6.1;1. Gefahr des Forum Shopping;196
6.2.6.2;2. Internationale Zuständigkeit für Kollektivklagen;198
6.2.6.2.1;a) Sachlicher Anwendungsbereich der EuGVVO;199
6.2.6.2.2;b) Gerichtsstände der EuGVVO;199
6.2.6.2.2.1;aa) Allgemeiner Gerichtsstand der EuGVVO;199
6.2.6.2.2.2;bb) Besondere Gerichtsstände der EuGVVO;200
6.2.6.2.2.2.1;(1) Gerichtsstand der unerlaubten Handlung, Art. 7 Nr. 2 EuGVVO n. F.;201
6.2.6.2.2.2.2;(2) Verbrauchergerichtsstand bzw. Klage am Erfüllungsort;202
6.2.6.3;3. Zentralisierung der Gerichtszuständigkeit;203
6.2.6.3.1;a) Rs. C-352/13;203
6.2.6.3.2;b) Entsprechende Regelung für Kollektivklagen;204
6.2.6.3.3;c) Privatautonome Möglichkeit der Gerichtsstandsvereinbarung;207
6.2.6.3.4;d) Ergebnis: Forderung einer zentralisierten / ausschließlichen Zuständigkeit;207
6.2.6.4;4. Sachliche Zuständigkeit (Spezialisierte Gerichte bzw. Kammern);208
6.2.6.4.1;a) Herausbildung spezialisierter Gerichte;208
6.2.6.4.2;b) Gerichtsinterne Zuständigkeit;210
6.2.7;VII. Anwendbares Recht;210
6.2.7.1;1. Rom I;211
6.2.7.2;2. Rom II;212
6.2.7.3;3. Rechtswahl;213
6.2.7.4;4. Eigene Kollisionsregel;213
6.2.7.4.1;a) Recht des Staates des Beklagtensitzes;214
6.2.7.4.2;b) Recht des am stärksten betroffenen Marktes;215
6.2.7.4.3;c) Handlungsort;215
6.2.7.4.4;d) Ergebnis;215
6.2.8;VIII. Konkurrierende Kollektivklagen und Auswirkungen einer anhängigen Kollektivklage auf Individualverfahren;216
6.2.8.1;1. Lis pendens;217
6.2.8.2;2. Sperre der Individualklage;218
6.2.8.2.1;a) Verb. Rs. C-381/14 und C-385/14;219
6.2.8.2.2;b) Rechtliche Beurteilung;221
6.2.9;IX. Verjährungsproblematik;222
6.2.10;X. Anforderungen an den europäischen Referenzrahmen für das Erkenntnisverfahren: Zweite Stufe;222
6.3;C. Erforderliche Feinjustierung: Dritte Stufe Urteilsphase;225
6.3.1;I. Die Entscheidung im Kollektivverfahren;225
6.3.2;II. Die Wahl zwischen Individualschadens- vs. Gesamtschadensbeurteilung;225
6.3.2.1;1. Individualistische Dimension;226
6.3.2.2;2. Kollektive Dimension;227
6.3.2.3;3. Zwischenergebnis;229
6.3.3;III. Bindung an das Kollektivklageurteil – Opt-in oder Opt-out?;230
6.3.3.1;1. Allgemeines;230
6.3.3.2;2. Opt-in;231
6.3.3.3;3. Opt-out;231
6.3.3.4;4. Beurteilung aus Unternehmenssicht;232
6.3.3.5;5. Ergebnis für den Referenzrahmen;234
6.3.4;IV. Verbot von Strafschadensersatz und Gewinnabschöpfung;234
6.3.4.1;1. Verbot des Strafschadensersatz;234
6.3.4.1.1;a) Pönale Elemente des privatrechtlichen Schadensausgleichs;235
6.3.4.1.2;b) Funktionen des Strafschadensersatzes;235
6.3.4.1.3;c) Ergebnis;236
6.3.4.2;2. Gewinnabschöpfung;236
6.3.4.2.1;a) Gewinnabschöpfungsanspruch nach deutschem Vorbild;237
6.3.4.2.2;b) Gewinnabschöpfungsanspruch bei Massenschäden;238
6.3.5;V. Haftungshöchstgrenzen (Liability caps);239
6.3.6;VI. Die Kostenrisikoverteilung – Kostenersatzanspruch der obsiegenden Partei;240
6.3.7;VII. Herabsetzung der Verfahrenskosten;242
6.3.7.1;1. Gerichtskosten;242
6.3.7.2;2. Sicherheitsleistung für den Prozesskostenersatz;244
6.3.7.3;3. Verbot von Erfolgshonoraren;244
6.3.7.3.1;a) Formen eines Erfolgshonorars;245
6.3.7.3.2;b) Verbot von anwaltlichen Erfolgshonoraren;246
6.3.7.3.3;c) Alternativen;247
6.3.7.3.3.1;aa) Stundenweise Vergütung;247
6.3.7.3.3.2;bb) Anwaltsgebührensubventionierung;248
6.3.7.3.3.3;cc) Kollektivklagegebühr;248
6.3.7.3.4;d) Ergebnis;249
6.3.8;IX. Anforderungen an den europäischen Referenzrahmen für die Urteilsphase: Dritte Stufe;251
6.4;D. Erforderliche Feinjustierung: Vierte Stufe Rechtsmittel/ Anerkennung und Vollstreckung;253
6.4.1;I. Rechtsmittel – Rechtszug für die europäische Kollektivklage;253
6.4.1.1;1. Eine Revisionsinstanz für die europäische Kollektivklage;253
6.4.1.1.1;a) Rechtszug der europäischen Kollektivklage in den Mitgliedstaaten;253
6.4.1.1.2;b) Europäische Revisionsinstanz;253
6.4.1.1.3;c) Ergebnis;254
6.4.1.2;2. Rechtsmittelbefugnis;254
6.4.2;II. Grenzüberschreitende Anerkennung und Vollstreckung;255
6.4.2.1;1. Vorbemerkung;255
6.4.2.2;2. Anerkennung und Vollstreckung von Kollektivklageurteilen;255
6.4.2.3;3. Ergebnis;258
6.4.3;III. Anforderungen an den europäischen Referenzrahmen für Kollektivklagen: Vierte Stufe;259
7;Fünftes Kapitel: Vorschlag eines einheitlichen europäischen Referenzrahmens für Kollektivklagen;260
8; Literaturverzeichnis;271
8.1; Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Union;289
8.2; Ausgewählte Veröffentlichungen der Europäischen Union mit Bedeutung für den kollektiven Rechtsschutz;290
9; Anhang: Empfehlung der Kommission vom 11. Juni 2013;295