Kubisch | Habituelle Konstruktion sozialer Differenz | Buch | 978-3-531-15932-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 361 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 539 g

Kubisch

Habituelle Konstruktion sozialer Differenz

Eine rekonstruktive Studie am Beispiel von Organisationen der freien Wohlfahrtspflege
2008
ISBN: 978-3-531-15932-4
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Eine rekonstruktive Studie am Beispiel von Organisationen der freien Wohlfahrtspflege

Buch, Deutsch, 361 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 539 g

ISBN: 978-3-531-15932-4
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Im August 2006 trat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), - gangssprachlich oft auch als Antidiskriminierungsgesetz bezeichnet, in Deuts- land in Kraft. Es verbietet Diskriminierung im Bereich des Arbeitslebens sowie im Rahmen zivilrechtlicher Verträge. Die Bundesregierung hat mit dem Gesetz nach langem Ringen vier EU-Antidiskriminierungsrichtlinien in nationales Recht umgesetzt, wobei sie verschiedene Merkmale, aufgrund derer eine Person benachteiligt oder diskriminiert werden kann, in einem Gesetz zusammengefasst und auf eine Hierarchisierung dieser Merkmale verzichtet hat. So gewährt das Gesetz nun Personen einen besseren Rechtsschutz, die aufgrund ihres - schlechts, ihrer ‚Rasse’ oder ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Welt- schauung, ihres Alters, einer Behinderung oder ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt werden. Im Bereich des Arbeitslebens umfasst die gesetzliche - gelung beispielsweise den Zugang zu einer Beschäftigung, den beruflichen A- stieg, berufliche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Arbeitsbed- gungen. Arbeitgeber haben dem Gesetz zufolge die Pflicht, Beschäftigte vor 1 ungerechtfertigten Benachteiligungen zu schützen. Die neuen gesetzlichen Regelungen werden nicht nur in den Bereichen von Verwaltung und Wirtschaft zur Anwendung kommen, sondern sie dürften auch 2 freie Träger der Wohlfahrtspflege veranlassen, sich damit auseinander zu set- 3 zen, wie sie mit sozialer Differenz umgehen. Zwar versteht sich die freie Wohl- 1 Vgl. zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz www. gesetze-im-internet. de/agg (Internet- Download vom 18. 05. 2007). 2 Als „freie Träger“ werden die Organisationen verstanden, die einerseits keine öffentlichen T- ger (wie z. B. Sozialämter) sind und andererseits in Abgrenzung zu gewerblichen Trägern soziale Dienstleistungen aus gemeinnützigem Interesse anbieten.

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Weitere Infos & Material


Konstruktionen sozialer Differenz: Ethnomethodologische und sozialkonstruktivistische Ansätze.- Kategorien sozialer Differenz und die Herausforderung der Intersektionalität — Geschlecht, ‚Rasse’/Ethnizität und Klasse.- Praxeologische Perspektiven: Habitustheorie, dokumentarische Methode und Organisationskultur.- Aktuelle Entwicklungen in der freien Wohlfahrtspflege.- Methodischer Zugang und Forschungspraxis.- Habitusrekonstruktionen: Fünf Falldarstellungen.- Ergebnisdiskussion.


Dr. phil. Sonja Kubisch ist wissenschaftliche Referentin im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und Lehrbeauftragte am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin.



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