Buch, Deutsch, Band 249, 503 Seiten, gebunden, Format (B × H): 150 mm x 224 mm, Gewicht: 815 g
Reihe: Litterae
Literarisch-musikalische Medienkombinationen bei Heinrich Wilhelm von Gerstenberg
Buch, Deutsch, Band 249, 503 Seiten, gebunden, Format (B × H): 150 mm x 224 mm, Gewicht: 815 g
Reihe: Litterae
ISBN: 978-3-96821-781-9
Verlag: Rombach Wissenschaft
Klare begriffliche Schärfe – Bestimmtheit –, das ist die Stärke von Sprache. Dort, wo der klar definierende Verstand an seine Grenzen kommt, entstehen begriffliche Unschärfen und poetisches Potenzial. Um solche Inhalte trotzdem semiotisch fass- und ästhetisch nutzbar zu machen, braucht es ein un-bestimmtes Medium: Musik scheint dazu besonders geeignet. Das ist im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter von Ästhetik und Empfindsamkeit, von besonderem Interesse. Gerstenbergs Auseinandersetzung mit intermedialen, literarisch-musikalischen Medienkonzepten ist der Versuch, das Unmögliche poetisch möglich zu machen: die Bestimmtheit der Sprache mit der Unbestimmtheit der Musik zu kombinieren und so die Aporie 'bestimmter Empfindungen' erfahrbar zu machen.
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