Liavitski | Die Perestroika, die Intelligenzija und die Geburt des weißrussischen Populismus, 1988-1997 | Buch | 978-3-525-30275-0 | sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 028, 271 Seiten, gebunden, Format (B × H): 159 mm x 231 mm, Gewicht: 570 g

Reihe: Schnittstellen

Liavitski

Die Perestroika, die Intelligenzija und die Geburt des weißrussischen Populismus, 1988-1997


1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-525-30275-0
Verlag: Vandenhoeck + Ruprecht

Buch, Deutsch, Band Band 028, 271 Seiten, gebunden, Format (B × H): 159 mm x 231 mm, Gewicht: 570 g

Reihe: Schnittstellen

ISBN: 978-3-525-30275-0
Verlag: Vandenhoeck + Ruprecht


In diesem Buch befasst sich Anton Liavitski mit der Geschichte des politischen Denkens in Weißrussland zur Zeit des Übergangs des Landes zu einem autoritären Regime. Die Perestroika ermutigte verschiedene gesellschaftliche Akteure über Wandel und Reformen nachzudenken. Der Konsens, den Sozialismus zu reformieren, stammte noch aus dem alten sowjetischen Diskurs. Die Reformer nutzten bekannte Kategorien, füllten sie aber mit neuen, „liberalen“ Bedeutungen. Auf diese Weise formte sich eine politische Sprache, die sowjetische Vorstellungen über Selbst, Handlungsmacht und Geschichte mit neoklassischer Wirtschaftslehre zu verbinden wusste. Thematisch hob sie insbesondere die Rolle von Individualismus, Märkten und objektiven Wirtschaftsgesetzen hervor. Diese eigenständige, innovative Sprache der Perestroika drang dann in neue Bereiche ein, passte sich jeweils an die Umstände an und löste sich schließlich in einer konservativen Gegenreaktion auf, die Alexander Lukaschenko verkörperte.

Liavitski Die Perestroika, die Intelligenzija und die Geburt des weißrussischen Populismus, 1988-1997 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Liavitski, Anton
Anton Liavitski ist GIAS Fellow am Institute für Advanced Study an der Central European University in Budapest und European Humanities University in Vilnius.

Schulze Wessel, Martin
Martin Schulze Wessel ist Professor für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität München und leitet das Collegium Carolinum.

Brunnbauer, Ulf
Ulf Brunnbauer ist Professor für Geschichte Südost- und Osteuropas an der Universität Regensburg, Regensburger Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und geschäftsführender Direktor des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg.



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