Loidolt | Anspruch und Rechtfertigung | Buch | 978-1-4020-9049-3 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 191, 336 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 241 mm, Gewicht: 688 g

Reihe: Phaenomenologica

Loidolt

Anspruch und Rechtfertigung

Eine Theorie des rechtlichen Denkens im Anschluss an die Phänomenologie Edmund Husserls
2009
ISBN: 978-1-4020-9049-3
Verlag: Springer Netherlands

Eine Theorie des rechtlichen Denkens im Anschluss an die Phänomenologie Edmund Husserls

Buch, Deutsch, Band 191, 336 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 241 mm, Gewicht: 688 g

Reihe: Phaenomenologica

ISBN: 978-1-4020-9049-3
Verlag: Springer Netherlands


entwickelt eine phänomenologische Theorie des ‘rechtlichen Denkens’. Dabei handelt es sich um eine erste systematische Untersuchung derjenigen Bewusstseinsstrukturen, die ein Begründen, Ausweisen und Rechtfertigen überhaupt erst ermöglichen.

Die grundlegende Frage ist, wie Rechtsansprüche, die sowohl erkenntnistheoretischen als auch ethischen Urteilen inhärent sind, als ein Grundmerkmal des Erfahrens verstanden werden können. Die vorliegende These gibt eine genetische Antwort auf diese Frage. Sie führt den Rechtscharakter im Denken auf einen ursprünglichen Anspruch zurück, dem Bewusstsein im Erfahren immer schon ausgesetzt ist. Rechtliche Strukturen müssen daher als eine prädikative Antwort auf ein vorprädikatives Angesprochen-Sein begriffen werden.

Das vorliegende Buch untersucht sowohl den ethischen als auch den erkenntnistheoretischen Bereich, wobei Husserls genetische Phänomenologie in Erfahrung und Urteil den methodischen Hintergrund bildet. Es bietet außerdem eine neue und umfassende Lektüre von Husserls Schriften zur Ethik, sowie einen kritischen Dialog mit der Alteritätsethik von Levinas und der Diskursethik Apels.

() develops a phenomenological theory of judgments on legitimacy. It undertakes a first systematic investigation of the structures in consciousness which enable the process of justification to unfold.

The overall question is how the claim for legitimacy, inherent in both epistemological and ethical judgments, can be understood as a fundamental character of experience. The thesis that this book offers follows along the lines of a genetic answer to this question. It traces the characteristic of legitimation back to an originary to which consciousness is exposed by experience. Legitimizing structures are thus to be understood as a predicativeto this prepredicative .

This book investigates both the epistemological and the ethical fields, working mainly with Husserl’s genetic theory in . It offers a new and comprehensive reading of Husserl’s ethics and a critical dialogue with Levinas’ ethics of alterity and Apels’ discourse ethics.

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Research


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Die Grundfragen Des Rechtlichen Denkens: Eine Hinführung.- Die Rechtsprädikation: Vorbereitende Phänomenologische Begriffsklärungen.- Die Rechtsprädikation Der Theoretischen Vernunft. Eine Genetische Analyse.- Die Rechtsprädikation Der Praktischen Vernunft: Husserls Positionswandel.- Levinas: Der Anspruch Der Anderen Als Stiftung Rechtlichen Denkens.- Apel: Das Apriori Der Kommunikationsgemeinschaft Als Faktum Der Vernunft.



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