Ludwig | Tauchgänge | Buch | 978-3-901325-98-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 170 Seiten, PB, Format (B × H): 124 mm x 205 mm

Ludwig

Tauchgänge

Mit 92 Jahren tauchte sie auf tippte ihre gelebten Geschichten in den PC
Erscheinungsjahr 2015
ISBN: 978-3-901325-98-4
Verlag: unartproduktion

Mit 92 Jahren tauchte sie auf tippte ihre gelebten Geschichten in den PC

Buch, Deutsch, 170 Seiten, PB, Format (B × H): 124 mm x 205 mm

ISBN: 978-3-901325-98-4
Verlag: unartproduktion


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Zielgruppe


Ältere und alte Menschen, Frauen, Seniorinnen, Taucherinnen,


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort 9
I. GESCHICHTEN
Italien Das Restaurant am Meer 15
Der Mérou 17
Wie ich zum Tauchen kam 19
Das Museum auf Lipari 23
Ponza 27
Ventotene 31
Santa Theresa di Gallura 35
Als ich mit den Dornbirnern tauchte 37
Sta. Margherita Ligure 38
Die Muränen von Cap Antheor 39
San Fruttuoso 41
Das Wrack von San Fruttuoso 43
Der Buddy 44
Ischia – Forio 47
Abreise 48
Rückblickend erinnere ich mich 50
Vorarlberg
Wie aus Rudi Aco wurde 58
Das alte Buch 72
Die alte Schmiede 76
Passedan 81
Spinat zum Mittagessen 83
Die Schneckenzucht im Hotelzimmer 85
II. GEDICHTE
Manch einer reich an alten Jahren 90
Zum Arzt ging ich mit zweiundneunzig Jahren 92
Wenn ich meine Zeitung lese 94
Geld ist alles 95
Niemand bleibt auf dieser Erde 96
Der Mensch pflegt gerne zu messen 97
Man sollte niemals niemals sagen 98
Vielleicht wär’s Zeit sich zu bekehren 99
Wenn am Regattatag 100
Heute baut man brutale Klötze 101
Wenn ein Hund am Rand der Straße 102
Überall ertönt Gezeter 103
Wenn ich durch die Landschaft gehe 104
Hauskonzert für eine Abwesende 107
Vergiss nicht deiner Alten 108
Oft schon ist in seinem Schlummer 109
Ach es ist von herbem Leid 110
Da ist er hingelagert 111
Wenn zum Alter sich die Tage neigen 112
Am Sonntag fährt Herr Fabrikant 113
Charity 114
Quod licet Jovi 115
In einem archäologischen Bericht 116
Fußball 118
In Italien 119
Glaube nie 120
Ist die Kirschenernte da 121
Es standen in alten Zeiten 122
Gibt es doch Gänse immer wieder 123
Ein Gockel 124
Zuweilen 125
Sex 126
Manchmal geht man zum Chinesen 128
Das Leben 133
Wenn neue Liebe in dir schwillt 134
Es gibt nichts Schöneres 135
Moral 136
Ach wie spricht doch manche Spröde 137
Manche schöne Dame 138
Als die Gäste sehr verspätet 139
Es heißt bei manchen Leuten 140
In der Kindheit 141
In Zeitung und Journalen 142
Bodybuilding 143
Wenn brieflich wer mit wem verkehrt 144
Das beste Schönheitsmittel 145
Den Mann dem angetraut sie war 146
Da kommt sie 147
Da liegt er hingegossen 149
Herr Müller von nebenan 150
Wieder wollte eine Zeitung wissen 151
VON MÄHRISCH OSTRA U
NACH DORNBIRN
Die alte Heimat 154
Die neue Heimat 159
Nachwort 165


Am Blindsee, in Tirol, haben wir auch einmal getaucht. Vom
Fernpaß abzweigend, ist er gut erreichbar. Im Privatbesitz,
musste man eine Maut bezahlen und sich verpflichten, die Forellen
nicht zu jagen. Die Forellen sind dort übergroß und dem
Schlick angepasst hell weiß. Am Blindsee haben Rückzugsgefechte
des zweiten Weltkriegs stattgefunden, damals waren die
Zeugen dieser Zeit noch in Fülle zu finden. Überall lagen Granatkartuschen,
Maschinengewehrmunition am Ufer. Mitten im
See stand damals ein Jeep in 40 Metern Tiefe. Der Schlamm
des Sees ist so weiß, daß man ihn als Schnee ansehen könnte.
Irgendwo, in Ufernähe, sah ich einen braunen Koffer liegen.
Ich war gespannt, was ich da jetzt finden würde. Vielleicht
gefälschte Dollarnoten oder Geheimpapiere? Um ihn zu bergen
ergriff ich ihn beim Handgriff und traute meinen Augen nicht.
Der Koffer löste sich schlagartig in den weißen Schlamm des
Sees auf, zu einem weißen Pulver, das nichts erkennen ließ.
Nur der Henkel hatte Bestand, er war aus Metall. Enttäuscht
setzte ich meinen Weg unter Wasser fort. Plötzlich stand ich
vor einem Unterwasserwald, die Bäume hatten zwar keine
Äste mehr, es war aber reizvoll zwischen den Stämmen durch
zu schwimmen. Als traurige Trophäe habe ich einen Stahlhelm
aus dem Schlamm gegraben. Mitten auf der Stirn war ein
großes Einschussloch. Der arme Soldat, der ihn trug, hat den
nahen Frieden nicht erleben dürfen. Dieser Helm war mir ein
geschätztes Fundstück, ein mir unbekannter Mensch hatte ihn
in seiner letzten Minute getragen. Als wir in unser neues Haus
übersiedelten, hat ihn mein Mann verschwinden lassen, als
Kriegsteilnehmer stand er anders zu meinem Fund.



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