Marlog | Zwischen Dokumentation und Imagination | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 218 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Film

Marlog Zwischen Dokumentation und Imagination

Neue Erzählstrategien im ethnologischen Film
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8394-3398-0
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Neue Erzählstrategien im ethnologischen Film

E-Book, Deutsch, 218 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Film

ISBN: 978-3-8394-3398-0
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



. mit Vanessa Marlog

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Es gibt Filme, die eine neue Perspektive auf die Welt eröffnen, die erahnen lassen, dass das, was man immer angenommen hat, vielleicht nicht immer so bleiben muss oder vielleicht auch nie so war. Manchmal lassen diese Filme uns eintauchen in das Leben eines oder einer Fremden und zwar so tief, dass wir plötzlich einen neuen Blick auf unser eigenes Leben bekommen. Wir lernen in diesen Momenten etwas über die anderen und über uns. Mich interessiert, welche sogenannten ethnologischen (Dokumentar-)Filme so etwas können und wie sie es machen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

In sechs Detailanalysen versuche ich, den Strategien dieser besonderen ethnologischen Filme auf den Grund zu gehen. Dafür nehme ich eine selbstreflexive, ethnologische Perspektive ein. Dabei bleiben die Filme nicht in ihrem ›ethnologischen Kosmos‹, sondern werden zu populäreren, zeitgenössischen Werken in Beziehung gesetzt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Grenzüberschreitung und Vernetzung der verschiedenen Genres und ihre gegenseitige Durchdringung ist Gegenstand vieler zeitgenössischer kunst-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Forschungsdebatten. Sie lässt sich darüber hinaus von jedem von uns tagtäglich in den Medien und in digitalen Welten verfolgen. Man kommt an dem Thema nicht vorbei, es prägt unsere Zeit.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Robert J. Flaherty (1884-1951), der mit ›Nanook of the North‹ einen Film geschaffen hat, der schon früh die Diskussion um Dokumentation und Imagination in der Wissenschaft befeuert hat. Für mich persönlich war der Film über den Alltag des Inuit Nanook und seiner Familie einer dieser ganz besonderen Filme, die mir eine neue Perspektive eröffnet haben.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ein Buch über Filme, die mit innovativen Erzählstrategien kulturelle Prozesse darstellen und reflektieren und damit ›ein Stück Welt‹ nachvollziehbarer machen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Marlog, Vanessa
Vanessa Marlog wurde am Institut für Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Sie ist Mitglied der AG Visuelle Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde und arbeitet als Referentin in Berlin.

Vanessa Marlog wurde am Institut für Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Sie ist Mitglied der AG Visuelle Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde und arbeitet als Referentin in Berlin.



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