Marten-Finnis | Der Feuervogel als Kunstzeitschrift | Buch | 978-3-205-78766-2 | sack.de

Buch, Deutsch, 221 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 239 mm, Gewicht: 560 g

Marten-Finnis

Der Feuervogel als Kunstzeitschrift

Zar ptica: Russische Bildwelten in Berlin 1921-1926
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-205-78766-2
Verlag: Böhlau

Zar ptica: Russische Bildwelten in Berlin 1921-1926

Buch, Deutsch, 221 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 239 mm, Gewicht: 560 g

ISBN: 978-3-205-78766-2
Verlag: Böhlau


In der Presselandschaft des Russischen Berlin war sie so bekannt wie das Ballett Strawinskys und die mythische Figur östlicher Folklore, die russische Künstler als Symbol unerreichbarer Schönheit feierten. Dieser Vorstellung entsprang die Idee zum Feuervogel als Kunstzeitschrift, die mit ihren aufwendigen Farbtafeln als Meisterwerk russischer Buchkunst gilt. Dennoch fand Žar ptica, wie sie auf Russisch heißt, in der Forschungsliteratur bisher nur marginale Erwähnung. Die Gründe dafür werden nun offen gelegt. In einer umfangreichen Dokumentation enthüllt Susanne Marten-Finnis die Geschichte eines einzigartigen Zeitschriftenprojektes, das wie kein anderes die kaleidoskopische Vielfalt und Internationalität eines Schauplatzes vermittelt, der für kurze Zeit Zentrum russischer Kreativität war.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Danksagung
Einige Anmerkungen zur Transliteration von russischen und jiddischen Buchstaben und zur Übersetzung russischer Texte

EINFÜHRUNG
KAPITEL 1
Das Russische Berlin als ein autonomer Kommunikationsraum
Darstellung und Methode
Zentrum und Peripherie

KAPITEL 2
Akteure und Institutionen
A. E. Kogan und 'Der Feuervogel' als Zeitschriftenprojekt
Žar ptica im Kreuzfeuer der Kritik: Emigrantenzeitschrift oder glitzerndes
Spielzeug für Ausländer?

KAPITEL 3
Zur Genese von Žar ptica:

Geistige Bezüge und Bestimmung
Die Inkubationsphase der Berliner Projekte von A. E. Kogan
Gorkis Plan
Kunst als Flucht vor der Wirklichkeit?

KAPITEL 4
Im Reich des Feuervogels
Inhalte, Themen, Künstler
Heft 1: Kaufmannsfrauen und Troikas
Heft 2: Fantastische Märchen ohne Worte erzählen
Heft 3: Arabeske der Linien: Harlekins, Marquisen, Amoretten
Heft 4/5: Kinderträume, Stadtmärchen, russisches Spielzeug
Heft 6: Für die kristalline Kunst von Michail Wrubel
Heft 7: Frühling und Folklore, Wiedererwachen und Rückbesinnung
Heft 8: Grafische Kunst und Ausstellungen
Heft 9: Die 'Rückkehr' von Léon Bakst
Heft 10: Die Dekorationskünste Korovins, Maljavins und Golovins
Heft 11: Das Werk Marc Chagalls
Heft 12: Larionovs Burlesken und Bühnenkunst
Heft 13: Kontinuität im Exil – Pasternaks Porträts und Kogans
Palästina-Expedition
Heft 14: Von Berlin nach Paris. Bilibin und Benois als Wegweiser?

KAPITEL 5
Positionierungen, Rollenzuweisungen und Vernetzungen:

Žar ptica im Vergleich mit Kunstzeitschriften des Russischen Berlin
Milgrojm: Manifest oder Digest?
Die Avantgarde-Zeitschrift Vešc – Gegenstand – Objet: ein Außenseiter im Russischen Berlin
Teatr i žizn: Theater-Feuilleton und Komplement zu Žar ptica
Die ephemere Zeitschrift Zlatocvet
Interne Selektions- und Konsekrationsmechanismen
Scheuerstellen, Vernetzungen und Interaktion von Öffentlichkeiten

KAPITEL 6
Rezeptionsbedingungen und Vermächtnis
Žar ptica als PR-Initiative
Leserschaft und Vertrieb
Russische Künstler als Animateure

SCHLUSSBETRACHTUNGEN
ANHANG
Bibliografie der Zeitschrift Žar ptica

BIBLIOGRAFIE DER VERWENDETEN SEKUNDÄRLITERATUR
Literaturangaben zu den verwendeten
Forschungsmethoden
Artikel aus zeitgenössischen Zeitungen und Zeitschriften
Webseiten
Briefwechsel und Auszüge aus offiziellen Dokumenten
Vorträge, Reden
Akronyme
Russische Eigennamen

INDEX


Marten-Finnis, Susanne
Susanne Marten-Finnis studierte Slawistik, theoretische und angewandte Sprach- und Übersetzungswissenschaft und Journalistik an den Universitäten Leipzig und Tübingen. In ihrer Dissertation (Tübingen) befasste sie sich mit kommunistischen und postkommunistischen Diskursen. Zu ihren weiteren Forschungsschwerpunkten gehören die jüdische Presse vor dem Zweiten Weltkrieg, hier vor allem in den Provinzmetropolen Wilna und Czernowitz, sowie die kulturelle Produktion der Russischen Emigration nach 1917. Von 1995 bis 2005 war sie Dozentin an der Queen's University Belfast und ist seit 2005 Professorin für Angewandte Sprachwissenschaft an der University of Portsmouth in Großbritannien.

Susanne Marten-Finnis studierte Slawistik und Sprachwissenschaft in Leipzig und Tübingen; Promotion im Bereich Angewandte Sprachwissenschaft. Seitdem aktiv in der Presseforschung und seit 2005 Professorin für Angewandte Sprachwissenschaft, University of Portsmouth, UK.



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