Mohn | Josef Gabriel Rheinberger / Sämtliche Werke: Christopherus op. 120; Das Töchterlein des Jairus op. 32 | Buch | 978-3-89948-008-5 | sack.de

Buch, Englisch, Französisch, Deutsch, Band 9, 347 Seiten, LEINEN, Format (B × H): 260 mm x 330 mm, Gewicht: 1260 g

Reihe: Josef Gabriel Rheinberger / Sämtliche Werke

Mohn

Josef Gabriel Rheinberger / Sämtliche Werke: Christopherus op. 120; Das Töchterlein des Jairus op. 32

Gesamtausgabe Band 9
Standard-Auflage
ISBN: 978-3-89948-008-5
Verlag: Carus-Verlag

Gesamtausgabe Band 9

Buch, Englisch, Französisch, Deutsch, Band 9, 347 Seiten, LEINEN, Format (B × H): 260 mm x 330 mm, Gewicht: 1260 g

Reihe: Josef Gabriel Rheinberger / Sämtliche Werke

ISBN: 978-3-89948-008-5
Verlag: Carus-Verlag


Von etwa 150 Aufführungen seines Christoforus im In- und Ausland wusste Rheinberger um 1900 zu berichten - eine Erfolgsgeschichte, die leider im 20. Jahrhundert endete. Mit der vorliegenden ersten Neuausgabe kann das Oratorium wieder den Weg zurück ins Repertoire finden. Rheinberger kleidete die berühmte Legende vom Christusträger nach einem Libretto seiner Frau Fanny in ein buntes Gewand aus dramatischem Dialog, balladesker Erzählung und packenden Naturschilderungen. Die kleine Kantate über die Auferweckung des Töchterleins des Jairus ist für Kinderstimmen und Klavier komponiert. Eine Instrumentierung vom Komponisten erscheint im Anhang des Bandes als Erstveröffentlichung.

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Zielgruppe


gemischter Chor, Kinderchor

Weitere Infos & Material


Rheinberger, Josef Gabriel
Der aus Vaduz in Liechtenstein stammende Josef Gabriel Rheinberger war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Größe von europäischem Rang: Gesucht als Kompositionslehrer und geschätzt als Komponist, war der Professor am Münchner Konservatorium und bayerische Hofkapellmeister prägend für eine Generation von Musikern. Trotz hoher musikalischer Qualitäten gerieten allerdings viele seiner Werke nach seinem Tod im Jahre 1901 in Vergessenheit. Im Bewusstsein blieb Rheinberger vor allem als Komponist von Orgelmusik und von geistlichen Werken, darunter sein berühmtes Abendlied Bleib bei uns op. 69,3. Heute jedoch erklingen zunehmend auch wieder die weniger bekannten Teile seines Werkes, wie die Kammermusik, die weltliche Chormusik oder die Klavier- und Orchestermusik – eine Entwicklung, die nicht zuletzt auf die Veröffentlichung seines Schaffens in den Bänden der Gesamtausgabe und zahlreichen Einzelausgaben des Carus-Verlags zurückzuführen ist.

Hoffnaaß, Franziska (Fanny) von
Franziska (Fanny) von Hoffnaaß war eine gebildete Frau, die mehrere Sprachen beherrschte und sich künstlerisch betätigte. Sie musizierte, zeichnete und war literarisch tätig – neben Gedichten veröffentlichte sie unter anderem auch einen Reiseführer.
1852 heiratete sie den Lieutenant Ludwig von Hoffnaaß. Nach dessen Tod 1865 heiratete sie 1867 den aus Liechtenstein stammenden und in München wirkenden Komponisten Josef Gabriel Rheinberger. Nach der Heirat erwarb Rheinberger für sie das Bürgerrecht im Fürstentum Liechtenstein.
Fanny Rheinberger hinterließ Tagebücher, die zeitgeschichtlich interessant und auch hinsichtlich des gemeinsamen Lebens mit Rheinberger aufschlussreich sind. Darin spiegelt sich ihr großer Einfluss auf das kompositorische Schaffen Rheinbergers wider.
Fanny beriet ihren Mann in Fragen der Textauswahl. So verfasste sie das Libretto zu seinem 1882 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführtem Oratorium Christoforus (op. 120). Auf ihrem 1889 entstandenen Gedichtszyklus Der Stern von Bethlehem basiert Rheinbergers Weihnachtskantate Der Stern von Bethlehem op. 164. Sie starb jedoch, bevor ihr Gatte das Werk vollenden konnte.
Aus nie überwundener Trauer hat Rheinberger keine einzige der zahlreichen Aufführungen ihres gemeinsamen Werks besucht. Später sagte er einmal über die Kantate: „Der eigentliche Nerv der Musik ist die Sehnsucht nach einem Glück, das immer vor uns zurückweicht.“



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