Buch, Deutsch, Band 38, 348 Seiten, Format (B × H): 142 mm x 213 mm, Gewicht: 437 g
Reihe: Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie
Eine kritische Soziologie zur Teilhabe von Kindern
Buch, Deutsch, Band 38, 348 Seiten, Format (B × H): 142 mm x 213 mm, Gewicht: 437 g
Reihe: Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie
ISBN: 978-3-593-51877-0
Verlag: Campus Verlag GmbH
Durch Rechte sollen Kinder sowohl geschützt als auch beteiligt werden. Sarah Mühlbacher zeigt, inwiefern sich rechtliche Reformprojekte immer wieder in rechtliche Regelungen verkehren, die die Perspektiven und Lebensrealitäten von Kindern unsichtbar machen. Ihre soziologische Studie analysiert reformerische, gegenreformerische und transformatorische Positionen in den Diskursen um zentrale Reformen seit den 1960er Jahren und verdeutlicht, welche Stimmen kein Gehör fanden. Sie rekonstruiert die strukturelle Abwertung der Sorge, die Naturalisierung von Kindheitskonzepten und die Hierarchisierung von Differenzen in rechtlichen Diskursen, Verfahrens- und Subjektivierungsweisen in kapitalistischen Gesellschaften als Schlüssel zum Verständnis dieser paradoxalen Konstellation. Das Buch endet mit einem Ausblick auf eine radikale Transformation von Rechten in Beziehung zu Politiken radikaler Sorge.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Rechtswissenschaften Bürgerliches Recht Familienrecht Sorgerecht, fam. Namensrecht, Abstammung
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Familiensoziologie
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Arbeit/Sozialpädagogik Soziale Arbeit/Sozialpädagogik: Familie, Kinder, Jugendliche