Neumann Zum figurationssoziologischem Begriff von Macht und Machtquellen
1. Auflage 2003
ISBN: 978-3-638-22558-8
Verlag: GRIN Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
E-Book, Deutsch, 31 Seiten
ISBN: 978-3-638-22558-8
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Menschen leben schon sehr lange miteinander auf diesem Planeten. Der
technische Fortschritt stößt in immer höhere Sphären, jedoch sind die
Beziehungen zwischen den Menschen immer noch mit einem Nebelschleier
verdeckt, der uns oftmals noch heute an magische und mythische Ideologien
glauben lässt. Wie wäre es angemessener, menschliche Beziehungen und
Verhaltensweisen zu beschreiben und zu erklären?
Norbert Elias (1897 – 1990) bietet mit der Prozess – und Figurationssoziologie
einen Ansatz, der den Menschen nicht als vereinzeltes Wesen, sondern als ein mit
anderen Menschen bildende Interdependenzgeflechte versteht. Menschen sind zeit
ihrer Geburt aufeinander angewiesen und somit voneinander abhängig, aus diesem
Grund üben sie auch „Macht“ aufeinander aus.
Aber was ist „Macht“ überhaupt? Gibt es Menschen, die keine „Macht“ haben.
Und kann man „Macht“ überhaupt besitzen, wie zum Beispiel ein Stück Seife?
Was haben in früheren Zeiten die Menschen unter „Macht“ verstanden, wie wird
es heute gesehen und wie wäre es vielleicht, ausgehend vom Menschenbild von
Norbert Elias, angemessener zu formulieren, um so Geschehenszusammenhänge
zwischen Menschen besser erklären zu können, damit man vielleicht einmal
Konflikte im Ansatz entschärfen kann?