Oßwald / Tappenbeck / Rösch | MaLIS Praxisprojekte 2013 | Buch | 978-3-934997-51-6 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 44, 260 Seiten, PB, Format (B × H): 145 mm x 210 mm, Gewicht: 346 g

Reihe: B.I.T.online INNOVATIV

Oßwald / Tappenbeck / Rösch

MaLIS Praxisprojekte 2013

Projektberichte aus dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaften der Fachhochschule Köln
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-934997-51-6
Verlag: b.i.t.verlag gmbh

Projektberichte aus dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaften der Fachhochschule Köln

Buch, Deutsch, Band 44, 260 Seiten, PB, Format (B × H): 145 mm x 210 mm, Gewicht: 346 g

Reihe: B.I.T.online INNOVATIV

ISBN: 978-3-934997-51-6
Verlag: b.i.t.verlag gmbh


MALIS Praxisprojekte 2013
Wie seine Vorgänger präsentiert auch dieser dritte Band der Reihe „MALISPraxisprojekte“ ausgewählte Arbeitsergebnisse von Teilnehmern des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs
„Bibliotheks- und Informationswissenschaft“ (Master in Library and Information Science - MALIS) der Fachhochschule Köln.
Die Werkschau gibt allen Interessierten in Wissenschaft und Praxis einen Einblick in die Vielfalt und Kreativität der Themen.

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Zielgruppe


Bibliotheks- und Informationswissenschaftler; Bibliothekare; Bibliothekarinnen; Kommunikationswissenschaft; Masterstudiengang der Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Weitere Infos & Material


In diesem Jahr feiert der berufsbegleitende Masterstudiengang MALIS sein fünfjähriges Bestehen. Dieses Jubiläum gibt Anlass für einen kleinen Rückblick: Was hat sich bewährt, wo gab es Veränderungen und wie geht es weiter?
Bewährt hat sich die enge und systematische Verzahnung von Wissenschaft und Praxis, die zum Markenzeichen des MALIS-Studiengangs geworden ist. Die „MALIS-Praxisprojekte“, die in diesem Jahr bereits zum dritten Mal erscheinen, belegen den Erfolg dieses praxisorientierten Qualifikationskonzeptes. Die dokumentierten Projekte zeigen, wie die MALIS-Studierenden1 Berufspraxis und Studium produktiv verbinden, wie sie in ihren Projekten innovative Entwicklungen aufgreifen bzw. auf den Weg bringen und wie die Bibliotheken, in denen diese Projekte realisiert werden, von den Ergebnissen profitieren.
Umgekehrt sorgt dieser direkte Kontakt zur Berufspraxis dafür, dass die im MALIS-Studiengang
vermittelten Inhalte nicht nur akademischen Wert, sondern auch praktische Relevanz haben. Der Innovationsfluss geht in beide Richtungen; Gewinner sind Bibliotheken und Hochschule zu gleichen Teilen.
Dieses Konzept des praxisbezogenen Lernens wird im MALIS-Studiengang auch in Zukunft beibehalten und weiter ausgebaut werden. Durch die in den vergangenen Jahren entstandenen neuen Kontakte zu zahlreichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus verfügt MALIS heute über eine Reihe fester Kooperationspartner in der bibliothekarischen Praxis, die den Studiengang in jedem Jahr wieder mit Projektangeboten bereichern. Bibliotheken ihrerseits haben das Innovationspotential des Studiengangs
erkannt und melden ihre Entwicklungsbedarfe in Form von Projektangeboten an die Studiengangsleitung. Über eine im Jahre 2012 eingerichtete MALIS-Projektdatenbank werden diese Angebote der Bibliotheken nun strukturiert dokumentiert und den Studierenden zugänglich gemacht, die daraus Themen für ihre praxisbezogenen Aufgaben wählen können. Mit der weiteren Bekanntmachung und Nutzung dieser Projektdatenbank soll das Konzept der praxisorientierten Qualifikation im MALIS-Studiengang
zukünftig um eine neue Säule erweitert werden.
Bewährt hat sich aber z.B. auch das Konzept, den intensiven Erfahrungsaustausch der Studierenden untereinander vom ersten Studientag an durch Teamarbeiten, moderierte Diskussionen und Kooperationen im realen wie auch im virtuellen Lernraum sowie nicht zuletzt durch eine Reihe inzwischen fest institutionalisierter Social Events systematisch zu fördern. Aus Sicht der Lehrenden wie der Studierenden hat sich die soziale
Kohärenz und Vertrautheit der jeweiligen Jahrgangsgruppe untereinander als äußerst hilfreicher Motivationsfaktor im Studienalltag erwiesen.
Im Laufe der fünf Jahre wurden jedoch auch kleinere und größere Veränderungen innerhalb des Studiengangs vorgenommen, von denen hier exemplarisch nur einige genannt werden sollen: Die Einbeziehung neuer methodischer Formen der Präsentation von Arbeitsergebnissen z.B. in Form von Open Space-Veranstaltungen, die Reflexion des Lernens und Arbeitens im MALIS-Studiengang nach dem Fish Bowl-Modell oder auch die Erstellung von Management Summaries zu den durchgeführten Projekten haben
sich als effektive Formen und Instrumente der Verbesserung des Studienangebotes erwiesen.
Auch wurde das Spektrum der fakultativen Lehrangebote auf expliziten Wunsch der MALIS-Teilnehmer sukzessive um Veranstaltungen zur Rhetorik und Präsentation sowie zum Projektmanagement erweitert. Damit wird auch dem Bedarf der bibliothekarischen Berufspraxis entsprochen, die diese Qualifikationen mehr und mehr einfordert. Die kontinuierlich durchgeführten Evaluationen innerhalb des Studiengangs und ebenso
die intensiven Kontakte der Studierenden und Lehrenden zu vielen Vertretern des Bibliothekswesens haben auch Entwicklungsoptionen erkennbar gemacht. Ein Ergebnis sowohl der internen Evaluationen als auch der zahlreichen Gespräche mit externen Experten ist der geplante Ausbau des Themengebietes „Fachreferat“ im zukünftigen MALIS-Curriculum. Der Aufgabenbereich von Fachreferenten hat sich in den vergangenen
Jahren zu einem immer komplexeren und in vielen Teilaspekten hochspezialisierte Kenntnisse erfordernden Tätigkeitsfeld entwickelt. Neben dem Aufbau digitaler Informationsangebote sind viele Fachreferenten heute im Bereich der Vermittlung von Informationskompetenz aktiv. An vielen Hochschulbibliotheken bieten sie eine aktive Unterstützung der Wissenschaftler beim elektronischen Publizieren an, sind am Aufbau virtueller Forschungsumgebungen beteiligt und beginnen Dienstleistungen im Bereich des Forschungsdatenmanagements zu entwickeln. Diese neuen, anspruchsvollen und von allen maßgeblichen Forschungseinrichtungen und Hochschulgremien geforderten Dienstleistungen erfordern eine intensive Vorbereitung der zukünftigen Fachreferenten auf diese Aufgaben, die im künftigen Curriculum stärker als bisher berücksichtigt werden soll. Mit der anstehenden deutschlandweiten und auch internationalen Reakkreditierung des MALIS-Studiengangs im Jahr 2014 ist geplant, diese curriculare Erweiterung
auch formal in das Studiengangskonzept zu integrieren.
Auch in Zukunft werden ausgewählte Projektergebnisse des MALIS-Studiengangs in Form der „MALIS-Praxisprojekte“ der interessierten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wie seine Vorgänger wird der vorliegende Band im Sinne fachlicher Offenheit sowohl gedruckt als auch Open Access über die MALIS-Website2 und über den Verlag bereitgestellt. Die hier präsentierte Auswahl aus über 50 im vergangenen
Jahr realisierten Projekten soll allen interessierten Lesern Einblicke, Impulse und Anregungen für neue Fragestellungen und Lösungsansätze geben und den Dialog zwischen Hochschule und Praxis weiter befördern.
Wir danken allen Projektpartnern in den Bibliotheken für fünf Jahre Vertrauen und Zusammenarbeit.
Auch denjenigen, die den MALIS-Studiengang in den vergangenen Jahren als Vortragende oder Lehrbeauftragte bereichert oder sich an der Auswahl der Studienplatzbewerber beteiligen haben, sei herzlich für ihr Engagement gedankt. Besonderer Dank für die Erstellung des vorliegenden Projektbandes gilt Dorothee Hofferberth und Susanne Röltgen, die mit großer Umsicht die zur Realisierung des Buches notwendigen organisatorischen und redaktionellen Arbeiten erledigt haben.
Achim Oßwald – Inka Tappenbeck – Haike Meinhardt – Hermann Rösch



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