Buch, Deutsch, 385 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 206 mm, Gewicht: 566 g
Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse
Buch, Deutsch, 385 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 206 mm, Gewicht: 566 g
Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN: 978-3-8379-3137-2
Verlag: Psychosozial Verlag GbR
Wie kann die therapeutische Beziehung psychisch lebendig sein und vor allem bleiben? Als einer ihrer bedeutendsten britischen Vertreter spürt Michael Parsons den Grundpfeilern von Theorie und klinischer Praxis der Psychoanalyse nach und erneuert über die Idee der Lebendigkeit bestehende Zugänge.
Mit überzeugenden und zuweilen überraschenden Querverbindungen zu Kunst, Literatur, Philosophie oder Neurowissenschaften rückt Parsons die Figur des schöpferischen Psychoanalytikers bzw. der schöpferischen Psychoanalytikerin ins Zentrum seiner hier versammelten Texte und skizziert deren Fähigkeit, sich lebendig zu fühlen und auch in emotional herausfordernden Situationen lebendig zu bleiben. Patientinnen und Patienten können diese Haltung verinnerlichen, sodass die Lebendigkeit der Psychoanalyse auf die gesamte Beziehung und den analytischen Prozess übertragen wird. In seiner Klarheit und durch Parsons Erfahrung sowie seinem besonderen Gespür für die analytische Beziehung verspricht dieses Buch auch für die deutschsprachige Psychoanalyse wegweisend zu werden.
Die deutsche Ausgabe wird von Eckehard Pioch herausgegeben.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Einfu¨hrung durch den Herausgeber der deutschen Ausgabe
Eckehard Pioch
Danksagung
Einleitung
Teil I
Zwischen Tod und Urszene
1 Wie man den Tod lebendig hält
2 Warum hat Orpheus zuru¨ckgeblickt? Nachträglichkeit, Vorträglichkeit
3 Mehr zum Thema Erinnerung
4 Zur Verteidigung des Unheimlichen
Teil II
Konzepte in Bewegung
5 Sexualität und Perversion. Entdecken, was Freud entdeckte
6 Ödipale Desidentifikation. Au nom du fils, au nom de la fille
7 Narzissmus als Gefängnis – Narzissmus als Sprungbrett. Eine Lektu¨re von Sophokles’ Ajax
Teil III
Die Aktivität des Zuhörens
8 Nach außen hören – nach innen hören, nach außen schauen – nach innen schauen
9 Die Gegenu¨bertragung des Analytikers auf den psychoanalytischen Prozess
10 Vorstoß ins Unausgesprochene. Das innere Setting, jenseits der Gegenu¨bertragung
Teil IV
Die Behandlungspraxis nimmt Form an
11 Was wird bei der Deutung in Worte gefasst?
12 Die Theorie der Behandlungstechnik der Independents
13 Wie sich Identität bildet. Überlegungen zur psychoanalytischen Ausbildung
Nachwort zur deutschen Übersetzung
Michael Parsons
Literatur
Namensregister
Sachregister