Eine makrosoziologische Analyse von Transitional Justice
Buch, Deutsch, 213 Seiten, Paperback, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 296 g
ISBN: 978-3-658-09111-8
Verlag: Springer
Dominik Pfeiffer entwickelt ein neues Theoriewerkzeug zur Analyse der Globalisierung von Transitional Justice, die ein vor einigen Jahrzehnten entstandener soziopolitischer Prozess ist, der sich durch und über eine Einbettung in Weltkultur (die „World Polity“) vollzogen hat. Es kam nicht nur zu einer weitgehenden Normalisierung, sondern auch zu einer Rationalisierung des Umgangs mit massiver Gewalt und Gräueltaten. Die Globalisierung von Transitional Justice ist als eine ambivalente Entwicklung zu begreifen, die zugleich für zu wenig und zu viel globale Gerechtigkeit sorgt: So entziehen sich trotz allem immer wieder mächtige Staaten der Ahndung von Makrogewalt, während gleichzeitig an anderen Orten Aufarbeitungsprozesse maßgeblich durch globale Normen und Mechanismen beeinflusst werden.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Rechtswissenschaften Recht, Rechtswissenschaft Allgemein Rechtssoziologie, Rechtspsychologie, Rechtslinguistik
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Rechtssoziologie
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Systeme Transformationsprozesse (Politikwiss.)
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Globalisierung, Transformationsprozesse
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtswissenschaft Allgemein Geschichtspolitik, Erinnerungskultur
Weitere Infos & Material
Kosmopolitisches Recht oder liberales Projekt.- Transitional Justice in der „World Polity“: Ein neo-institutionalistischer Analyserahmen.- Zwischen Recht und Rationalisierung: Die Globalisierung von Transitional Justice.- Die Ambivalenzen der Globalisierung.