Buch, Deutsch, Band 15, 208 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 220 mm, Gewicht: 363 g
Reihe: Fichte-Studien, Supplementa
Zum Verhältnis von Einbildung und Erkenntnis in Texten der deutschen Romantik
Buch, Deutsch, Band 15, 208 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 220 mm, Gewicht: 363 g
Reihe: Fichte-Studien, Supplementa
ISBN: 978-90-420-0963-9
Verlag: Brill | Rodopi
Ob die Welt, die wir erleben, außerhalb von uns vorhanden sei oder uns allein durch unsere Einbildungskraft vorgestellt werde, ist seit Descartes die bestimmende Frage neuzeitlicher Erkenntnistheorie. Erstmals Fichte hat ausgeführt, daß jeder Versuch ihrer Beantwortung notwendig in einen unendlichen Zirkel führt, in welchem unser Erleben in dialektischer Bewegung bald als Wahrnehmung, bald als Einbildung erscheint. Wie dieser Zirkel das Denken und Empfinden der frühromantischen Dichtergeneration aufs tiefste durchdringt, wirkt er zugleich als strukturierendes Prinzip ihrer literarischen Produktion. Der Einbildungskraft, deren Wirkungsmacht alle frühromantischen Texte aufs eindringlichste bezeugen, wird dabei unterschiedliche Wertschätzung zuteil.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaft und Gesellschaft | Kulturwissenschaften Kulturwissenschaften
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: Neuzeit
- Geisteswissenschaften Philosophie Erkenntnistheorie
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