Reiter / Wistuba | Harz Reiseführer Michael Müller Verlag | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 288 Seiten

Reiter / Wistuba Harz Reiseführer Michael Müller Verlag

Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps
2. Auflage 2015
ISBN: 978-3-95654-333-3
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen (»Systemvoraussetzungen)

Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps

E-Book, Deutsch, 288 Seiten

ISBN: 978-3-95654-333-3
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
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E-Book zur 2. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2015 Seine Visitenkarte kennt jeder: den mythenumrankten Brocken, auf dem Hexen und andere sinistre Gestalten ihr Unwesen treiben ... Was der Harz an ganz und gar irdischen Reizen zu bieten hat, ist weit weniger bekannt. Dabei hat Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge ein perfektes Urlaubsangebot im Programm: ein 8.000 Kilometer umspannendes Wanderwegenetz, anspruchsvolle Mountainbikerouten, schroffe Granitklippen, jede Menge Seen, romantische Flusstäler, Hochmoore und Heidelandschaften für Naturbegeisterte. Außerdem bietet der Harz über 20 Schaubergwerke, eines davon ist sogar UNESCO-Welterbe, und zahlreiche Schmalspurbahnen, großartige romanische Kirchen, Klöster und Burgen und nicht zuletzt berühmte Fachwerkstädte wie Quedlinburg, Wernigerode oder Goslar. Ein besonderer Genuss ist dann noch der Halberstädter Dom mit seiner beeindruckenden Schatzkammer.

Barbara Reiter, Jahr­gang 1971. Ge­bo­ren in Nie­der­ös­ter­reich, stu­dier­te Rechts- und Han­dels­wis­sen­schaf­ten in Wien. Nach einem län­ge­ren Auf­ent­halt in der Schweiz, wo das Rei­se­hand­buch 'Gen­fer­see­re­gi­on' ent­stand, lebt und ar­bei­tet sie als Rei­se­buch­au­to­rin in Wien und in Braun­schweig. Von hier aus re­cher­chiert sie so­zu­sa­gen vor ihrer Haus­tü­re, in den schöns­ten Ecken Ös­ter­reichs, Un­garns und Nord­deutsch­lands.

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Goslar Inhaltsverzeichnis Sehenswertes Über tausend Fachwerk- und Gildehäuser, dazu Kunstschätze und Kirchen aus Romanik und Gotik, Museen, Stadtmauerreste, moderne Skulpturen und ein mächtiges Industriedenkmal am Rammelsberg - Goslar, die alte Kaiserstadt, trägt den Weltkulturerbetitel zu Recht. Fachwerk reiht sich an Fachwerk Nirgendwo sonst sind die Eigenheiten der Region - historischer Bergbau, Fachwerkhäuser und Spuren aus der frühen Kaiserzeit - so einzigartig vereint wie in Goslar. Die Stadt am nördlichen Harzrand zählt damit zu dessen Hauptsehenswürdigkeiten. Neben der kleinen, gerade mal einen Quadratkilometer großen historischen Altstadt mit gepflasterten Gassen, mittelalterlichen Kirchen und Tortürmen (und auch einigen Bausünden aus der Nachkriegszeit) beeindruckt die mächtige Anlage der Kaiserpfalz, die sich südlich anschließt. In den stillen Gassen im Westen der Altstadt herrscht Spätmittelalter pur. Einen spannenden Kontrast setzen die in der Stadt verteilten zeitgenössischen Kunstwerke; sie stehen im Zusammenhang mit dem Kaiserring, einem bedeutenden Kunstpreis, der in Goslar vergeben wird (? Kasten S. 48). Unter den Kunstwerken sind zehn mit einem Handabdruck versehene Erzbrocken von Christoph Wilmsen-Wiegmann: Diese „Hommage à Rammelsberg“ erinnert an zehn Jahrhunderte Bergbau am Rammelsberg. Das stillgelegte Bergwerk, heute ein einzigartiges Industriemuseum, befindet sich 2,5 km südöstlich der Stadt (? S.50). Goslar blickt auf über 1000 Jahre Geschichte zurück. Der Aufstieg der Bergmannssiedlung zu einer der bedeutendsten Städte des Kaiserreichs begann 968 mit der Entdeckung einer der ergiebigsten Silberadern Europas. Heinrich II. verlegte 1015 eine Kaiserpfalz hierher, an die fünfzig Kirchen wurden gebaut, Silber- und Münzhandel blühten. Goslar wurde Freie Reichs- und Hansestadt. Fast 100 Jahre lang waren sogar die Schürfrechte am Rammelsberg an die Stadt verpfändet, bis sie 1522 an das Herzogtum Braunschweig zurückfielen. Mit den Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg setzte 1618 der Niedergang ein. Wieder voran ging es ab 1859 mit der Entdeckung eines neuen Erzlagers. Im 1871 neu gegründeten Deutschen Reich wurde die Kaiserpfalz zum Nationaldenkmal, 1934 ernannten die Nazis Goslar zur „Reichsbauernstadt“, hier inszenierten sie ihre Paraden und Aufmärsche und ließen den Rammelsberg mit seinen kriegswichtigen Metallerzen groß ausbauen. Wegen Erschöpfung der Vorkommen kam für das Silbererzbergwerk 1988 das Aus. Seit 1992 zählen die Gruben und Übertageanlagen zusammen mit der Goslarer Altstadt zum Weltkulturerbe. 2013 versetzte Hollywood Goslar in Aufruhr, als in der Breiten Straße mit 2000 lokalen Komparsen Szenen für „The Monuments Men“ gedreht wurden, die aber in der Kinofassung dem Schnitt zum Opfer fielen. Basis-Infos Information Touristinformation, am Marktplatz. April-Okt. Mo-Fr 9.15-18, Sa 9.30-16, So 9.30-14 Uhr, sonst Mo-Fr 9.15-17, Sa 9.30-14 Uhr. 38640 Goslar, Markt 7, 05321-78060, www.goslar.de. Stadtführung „1000 Schritte durch die Altstadt“ (120 Min., inkl. Huldigungssaal), tägl. 10 Uhr, 6 €/Kind 4 €. „Spaziergang am Nachmittag“ (90 Min.), April-Okt./Dez. Mo-Sa 13.30 Uhr. 5 €/3 €. Treffpunkt Touristinfo. Stadtrundfahrt Bimmelbahn: 35-Min.-Tour ab Marktplatz, April-Okt. stündl. 10.15-16.15 Uhr. 5 €, 4-12 J. 2,50 €. Verbindungen Bahn: Tägl. ca. 20-mal nach Braunschweig, Hannover, Bad Harzburg, Vienenburg, Wernigerode, Halberstadt. Harz-Berlin-Express ? S. 30 Bus: Zentraler Busbahnhof am Bahnhof; tägl. 11- bis 16-mal nach Hahnenklee (Linie 830) und Clausthal-Zellerfeld (830, 831), 6- bis 16-mal nach Lauthental (831, 832), Wildemann (831) und Altenau (831), Sankt Andreasberg (840). www.rbb-bus.de. Die Stadtbusse 801 bis 806 starten am stadtnahen Bahnhofsende. www.stadtbus-goslar.de. Parken Parkplatz Kaiserpfalz (roter Pfeil), Mo-So 10-18 Uhr 1 €/Std., entlang des Innenstadtrings (B 241/B 82) gebührenfrei. Einkaufen Wochenmarkt auf dem Jakobikirchhof Di/Fr 7-14 Uhr. Spital Großes Heiliges Kreuz 15, ? Sehenswertes, Arbeiten aus Glas, Keramik, Holz und Filz, handgegossene Kerzen, Töpferware, Goldschmiedearbeiten. Tägl. außer Mo 11-17 Uhr. Hoher Weg 7, www.kunsthandwerk-goslar.de. Shop im Zinnfigurenmuseum 14, handgefertigte, individuell bemalte Figuren, darunter Goslar-Motive wie Butterhanne und Reichsadler. Tägl. außer Mo 10-16/17 Uhr. Klapperhagen 1. Galerie Stoetzel-Tiedt 13, Stubengalerie mit renommierten Kunstausstellungen. Di-So 11-13, Di-Fr auch 15-18, Sa 14-17 Uhr. Abzuchtstr. 4, www.galerie-tiedt.de. Bäcker Braun 4, sein Dosenbrot in den Varianten pfeffrig, würzig oder nussig wurde als harztypisch ausgezeichnet. Mo-Sa 8-19 Uhr. Fischemäkerstr. 9. Fleischerei Kluss 6, der Traditionsmetzger stellt mit Gosebier verfeinerte Schinken- und Wurstspezialitäten her. Mo-Sa 8-13, Di/Do/Fr 13-18 Uhr. Kornstr. 94. Übernachten/Essen & Trinken Bei Online-Buchung unter www.goslar.de gibt es eine Gratis-Stadtführung (10 Uhr). Hotels **** Kaiserworth 9, direkt am Marktplatz im rostroten Patrizierhaus von 1494, beliebt bei Hochzeitern. 65 individuell und elegant eingerichtete Zimmer, die Bäder sehr klein. Im Partnerhotel „Brusttuch“ kann der Pool mitbenutzt werden. Café-Restaurant mit guter Küche und schöner Terrasse unter den Arkaden. DZ 92-182 €, Markt 3, 05321-7090, info@kaiserworth.dewww.kaiserworth.de. ***S Alte Münze 5, historischer Gebäudekomplex (15./16. Jh.) um einen schönen Innenhof mit 18 individuell eingerichteten Zimmern; stilvoller Mix aus Alt und Neu. Ruhige Altstadtlage, freundlicher Service, nette Bar, kein Restaurant. Parkplätze gratis. DZ 90-140 €. Münzstr. 10-11, 05321-22546, info@hotel-muenze.dewww.hotel-muenze.de. *** Goldene Krone 1, in der östlichen Altstadt. Seit 1733 war das Fachwerkhaus ein Hotel, heute ist es eine kleine Pension mit 16 modernen Zimmern. Rustikaler Frühstücksraum, kostenloser Parkplatz im Hof. DZ 90-100 €. Breite Str. 46, 05321-34490, info@goldene-krone-goslar.dewww.goldene-krone-goslar.de. Ferienwohnungen **** Ferienappartements an der Kaiserpfalz 17, schieferverkleidetes Haus von 1520 am Fuß der Kaiserpfalz. 6 moderne, mit Kiefernmöbeln ausgestattete App. (2-4 Pers.), 2 davon in einem Anbau. App. 2 Pers. 55-60 €, weitere Pers. 10 €. 30 € Aufpreis für Aufenthalt unter 7 Tagen. Parkplatz 3 €/Tag. Heerwinkel 1, 05321-24695, info@ferienappartements-goslar.dewww.ferienappartements-goslar.de. *** Burg im Zwinger 18, im mittleren Geschoss des alten Zwingers mit seinen meterdicken Mauern. 3 geräumige, gut ausgestattete Ferienwohnungen: „Burgfee“ (2-3 Pers.), „Burggräfin“ (2-4 Pers.) und „Burggraf“ (4-6 Pers.). 2 Pers. 58-65 €, weitere Pers. 10-15 €. Endreinigung 36 €. Thomasstr. 2, 05322-554944, info@goslarer-zwinger.dewww.goslarer-zwinger.de. Restaurants Brauhaus Goslar 11, Gasthausbrauerei mit etwas nüchternem Ambiente, die kupfernen Sudkessel sind imposant. Gebraut werden die naturtrüben Biere Helle, Dunkle Gose und Rammelsberger Pils. Zum Essen gibt es Harzer Spezialitäten, etwa vom Höhenvieh und deftige Gose-Gerichte. Tägl. 11-23 Uhr. Marktkirchhof 2, 05321-685804,...



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