Richter / Brähler / Ernst | Diagnostische Verfahren für Beratung und Therapie von Paaren und Familien | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 316 Seiten

Reihe: Diagnostik für Klinik und Praxis

Richter / Brähler / Ernst Diagnostische Verfahren für Beratung und Therapie von Paaren und Familien


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-8409-2689-1
Verlag: Hogrefe Publishing
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 316 Seiten

Reihe: Diagnostik für Klinik und Praxis

ISBN: 978-3-8409-2689-1
Verlag: Hogrefe Publishing
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Der Band liefert eine umfassende Sammlung von diagnostischen Verfahren für die Beratung und Therapie von Paaren und Familien. Mithilfe der vorgestellten Instrumente lassen sich unterschiedliche Konstrukte im Bereich der Paar- und Familiendiagnostik erfassen, wie z.B. Bindung, Erziehungskonflikte, Partnerschaftszufriedenheit oder Familiendynamik.
Bei allen beschriebenen Instrumenten handelt es sich um evaluierte Verfahren, für die eine deutschsprachige Testversion vorliegt. Die Beschreibungen sind nach einem einheitlichen Schema aufgebaut, das Informationen über das Verfahren im Allgemeinen, zur Entwicklung, zum Aufbau, zur Auswertung und zu den Gütekriterien enthält. Somit bieten sie einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Instrumenten.
Der vorliegende Band eignet sich zum einen für praktisch Tätige, die Familien und Paare therapeutisch und beratend begleiten, und zum anderen für die wissenschaftliche Forschung im Kontext von Paaren und Familien.

Richter / Brähler / Ernst Diagnostische Verfahren für Beratung und Therapie von Paaren und Familien jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1;Diagnostische Verfahren für Beratung und Therapie von Paaren und Familien;1
1.1;Inhaltsverzeichnis;7
1.2;Diagnostische Verfahren fu¨r Beratung und Therapie von Paaren und Familien – Eine Einfu¨hrung;11
1.3;Potenzial und Besonderheiten der Partnerschaftsdiagnostik;13
2;AAI – Adult Attachment Interview;17
3;AAS-R – Revised Adult Attachment Scale. Deutsche Version;22
4;ABC – Kurzskalen zur Erfassung sozialer Bedu¨rfnisse inPartnerschaften;26
5;ASCT – Attachment Story Completion Task (Bindungsgeschichtenergänzungs-Verfahren);30
6;ASRQ – Adult Sibling Relationship Questionnaire;35
7;BBE – Beziehungsspezifische Bindungsskalen fu¨r Erwachsene;40
8;BB-PI – Beziehungs- und Bindungs-Persönlichkeitsinventar;45
9;BE-I – Beziehungsepisoden-Interview;50
10;BeMus – Beziehungs-Muster Fragebogen;55
11;BFPE – Bielefelder Fragebogen zu Partnerschaftserwartungen;62
12;BinFB – Bindungsfragebogen;67
13;BoBi – Bochumer Bindungsfragebogen;72
14;BZO – Beziehungsorientierung;78
15;CARE-Index – Child-Adult-Relationship-Index;82
16;DCI – Dyadisches Coping Inventar;88
17;D-ZKE – Zu¨rcher Kurzfragebogen zum Erziehungsverhalten (deutsche Neunormierung);92
18;EBF-KJ – Elternbildfragebogen fu¨r Kinder und Jugendliche;97
19;EBI – Eltern-Belastungs-Inventar;102
20;EBPR – Erwachsenen-Bindungsprototypen-Rating;108
21;EBSK – Eltern-Belastungs-Screening zur Kindeswohlgefährdung;113
22;ECR-RD – Experiences in Close Relationships – Revised Deutsche Version;119
23;EFA – Ebenen familiärer Beziehungen;123
24;EFB – Erziehungsfragebogen;128
25;EFE – Entwicklungsförderliches Elternverhalten;133
26;EFP – Empathie-Fragebogen fu¨r Paare;137
27;EKS – Erziehungskonfliktskala;140
28;EPF – Einschätzung von Partnerschaft und Familie;143
29;ERI-HF – Fragebogen zur Messung von Gratifikationskrisen in der HausundFamilienarbeit;149
30;FAP – Fragebogen zu Attributionen in Partnerschaften;154
31;FASIV – Fragebogen zur Erfassung Adaptiver Strategien in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf;159
32;FAST – Familiensystemtest;163
33;FB – Die Familienbögen – Ein Inventar zur Einschätzung von Familienfunktionen;170
34;FB-K – Familienbogen – Kurzform;173
35;FCS – Familien-Codier-System;175
36;FDEB – Fragebogen dysfunktionaler elterlicher Erziehungsstile;179
37;FEE – Fragebogen zum erinnerten elterlichen Erziehungsverhalten;183
38;FFKS – Fragebogen zum Familien-Kohärenzsinn;188
39;FIT – Familien-Identifikations-Test;193
40;FLQ – Fragebogen zur familienbezogenen Lebensqualität;196
41;FPK – Fragebogen zur Erfassung partnerschaftlicher Kommunikationsmuster;200
42;FPQ – Fragebogen zur Erfassung der Partnerschaftsqualität;204
43;FRQ-P/FRQ-E – Fragebögen zur Rollenqualität von Partnerschaft und Elternschaft;207
44;FSPlay – Familienskulptur mit Playmobil-Figuren;212
45;Genogramm;219
46;GIS – Göttinger Familien Interaktionsskalen;225
47;GT-Paar – Gießen-Test – Paardiagnostik;228
48;INVEST – Skalen zum Investitionsmodell von Rusbult;233
49;KEA – Kurzskalen zur Erfassung partnerschaftsorientierter Anspru¨che;238
50;KOVI – Das Konstanzer Väterinstrument;243
51;KSIP – Konfliktlösungsstil-Inventar fu¨r Paare;248
52;KSM-MKI-S – Kategoriensystem zur Mikroanalyse der fru¨hen Mutter-Kind-Interaktion;252
53;KV-Fam – Konfliktverhalten in der Familie;257
54;MBS-MKI – Mannheimer Beobachtungsskalen zur Analyse der Mutter-Kind-Interaktion vom Kleinkindalter bis zur Präadoleszenz (KK, VA, GA, PrA);263
55;MEIL – Marburger Einstellungs-Inventar fu¨r Liebesstile;267
56;PACT – Partnerschaftsbezogener Agency- und Communion-Test;273
57;PFB – Partnerschaftsfragebogen;279
58;PFB-K – Partnerschaftsfragebogen – Kurzform;283
59;PKS – Die Paarklimaskalen;286
60;PS-SRQ – Elterliche Sensitivität – ein Situations-Reaktions-Fragebogen;290
61;QRI – Quality of Relationship Inventory (Deutsche Version);294
62;RSP – Ressourcen in Sexualität und Partnerschaft;298
63;SURT – Sorge- und Umgangsrechtliche Testbatterie;303
64;UT-Fragebogen – Untreue-Fragebogen;307
65;ZIP – Zufriedenheit in Paarbeziehungen-Skala;311
66;Register der Testautorinnen und Testautoren;314


ASCT (S. 28)

Attachment Story Completion Task
(Bindungsgeschichtenergänzungs-Verfahren)

Testautorin: Inge Bretherton
Kurzbeschreibung: Die ASCT (Attachment Story Completion Task; dt.: Bindungsgeschichtenergänzungs-Verfahren) ist ein quasiprojektives Verfahren zur Erfassung von kindlichen Bindungsrepräsentationen mithilfe von Spielfiguren. Die Ergänzungen von fünf Geschichtenstämmen mit bindungsrelevanten Themen können mit den Skalen Sicherheit und Kohärenz und mit den Klassifikationen sicher, ambivalent, vermeidend und desorganisiert bewertet werden. Die ASCT kann bei Kindern ab dem 4. Lebensjahr eingesetzt werden.

Quelle: Die amerikanische Originalfassung der ASCT mit genauen Anweisungen zur Durchführung wurde 1986 von Bretherton und Ridgeway entwickelt (vgl. Anhang von Bretherton et al., 1990, S. 301–308). Die fünf Bindungsgeschichtenstämme wurden erst einzeln klassifiziert und im Ganzen mit einer vierstufigen „Bindungssicherheitsskala“ bewertet.
ASCT-Sicherheitswerte stimmten signifikant mit der zuvor und gleichzeitig erfassten Bindungsqualität zur Mutter überein. Trotz dieser Zusammenhänge ist es angebracht, die ASCT als Verfahren zur Erfassung von Bindungsrepräsentationen zu bezeichnen.

Versionen: Es gibt zwei veröffentlichte deutsche Übersetzungen der ASCTGeschichtenstämme mit ausführlichen Hinweisen zur Durchführung von Bretherton et al. (2001) sowie Gloger-Tippelt und König (2009) mit zusätzlichen Nachfragen über die Gefühle der Spielfiguren. Unveröffentlichte ASCT-Übersetzungen existieren in neun europäischen Sprachen und in Japanisch, Koreanisch und Hebräisch. Die im ASCT entwickelte Durchführungsmethode für Spielgeschichtenergänzung und einige der ASCT-Geschichtenstämme wurden in die 1990 entwickelte und 2003 veröffentlichte MacArthur Story Stem Battery (MSSB; Bretherton et al., 2003) übernommen.

Anwendungsbereich: Die ASCT wurde ursprünglich für eine Untersuchung mit 3-jährigen Kindern entwickelt, kann aber erfolgreich auch bei älteren Vorschulund Schulkindern verwendet werden. Die ASCT eignet sich zum Einsatz in der Forschung sowohl mit Risiko- als auch mit Nichtrisikostichproben. In der klinischen Diagnostik kann die ASCT vor und nach einer therapeutischen Behandlung oder Intervention wertvoll sein (Bretherton et al., 2008; Weber & Klitzing, 2004). Die ASCT sollte allerdings immer in Verbindung mit weiteren diagnostischen Verfahren verwendet werden.

Art des Verfahrens: Projektives Verfahren



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