Ritter | Beyträge zur nähern Kenntniss des Galvanismus und der Resultate seiner Untersuchung | Buch | 978-3-487-13160-3 | sack.de

Buch, Deutsch, 308 Seiten, Gewicht: 589 g

Reihe: HISTORIA SCIENTIARUM

Ritter

Beyträge zur nähern Kenntniss des Galvanismus und der Resultate seiner Untersuchung

Ersten Bandes erstes und zweytes Stück. Mit drey Kupfertafeln. Mit einer Einleitung herausgegeben von Heiko Weber.
Jena 1800. Reprint: Hildesheim 2012.
ISBN: 978-3-487-13160-3
Verlag: Olms

Ersten Bandes erstes und zweytes Stück. Mit drey Kupfertafeln. Mit einer Einleitung herausgegeben von Heiko Weber.

Buch, Deutsch, 308 Seiten, Gewicht: 589 g

Reihe: HISTORIA SCIENTIARUM

ISBN: 978-3-487-13160-3
Verlag: Olms


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Ritter, Johann Wilhelm
Ritter wurde als Sohn eines Landpfarrers in Samitz bei Hainau (Schlesien) geboren. Nach dem Besuch der Lateinschule erhielt er von 1791 bis 1795 eine Pharmazieausbildung an der Hofapotheke zu Liegnitz, an der er auch als Provisor arbeitete. Am 27. April 1796 trug sich Ritter in die Matrikel der Universität Jena ein und nahm ein Studium der Naturwissenschaften und Medizin auf. Anfang 1797 ist sein erster galvanischer Versuch nachweisbar. Durch den Botaniker Batsch wurde er Alexander von Humboldt vorgestellt. Dieser bat Ritter im Sommer 1797 um Bemerkungen zum zweiten Band seines Werkes Über die gereizte Muskel- und Nervenfaser (Berlin 1797). Am 29. Oktober 1797 hielt er einen Vortrag vor der Naturforschenden Gesellschaft zu Jena Über den Galvanismus, einige Resultate aus den bisherigen Untersuchungen darüber, und als Endliches: eines in der lebenden und toten Natur sehr tätigen Principes. Nach der Veröffentlichung dieses Vortrags wurde Ritter über die Grenzen Jenas bekannt. Im Wintersemester 1803/1804 hielt Ritter eine Vorlesung über Galvanismus an der Universität Jena. Im Jahr 1804 erhielt er einen Ruf als Physiker an die Königlich Bayerische Akademie der Wissenschaften in München. Hier beschäftigte er sich vor allem mit Magnet- und Wünschelrutenversuchen sowie mit Versuchen zum siderischen Pendel. Am 23. Januar 1810 starb Ritter im Alter von 33 Jahren an Lungenschwindsucht. 1798 erschien Ritters Beweis, dass ein beständiger Galvanismus den Lebensproceß in dem Thierreich begleite: Nebst neuen Versuchen und Bemerkungen über den Galvanismus. Von 1800 bis 1805 publi¬zierte Ritter die zweibändigen, in vier Büchern erschienenen Beyträge zur näheren Kenntniß des Galvanismus.

Ritter wurde als Sohn eines Landpfarrers in Samitz bei Hainau (Schlesien) geboren. Nach dem Besuch der Lateinschule erhielt er von 1791 bis 1795 eine Pharmazieausbildung an der Hofapotheke zu Liegnitz, an der er auch als Provisor arbeitete. Am 27. April 1796 trug sich Ritter in die Matrikel der Universität Jena ein und nahm ein Studium der Naturwissenschaften und Medizin auf. Anfang 1797 ist sein erster galvanischer Versuch nachweisbar. Durch den Botaniker Batsch wurde er Alexander von Humboldt vorgestellt. Dieser bat Ritter im Sommer 1797 um Bemerkungen zum zweiten Band seines Werkes Über die gereizte Muskel- und Nervenfaser (Berlin 1797). Am 29. Oktober 1797 hielt er einen Vortrag vor der Naturforschenden Gesellschaft zu Jena Über den Galvanismus, einige Resultate aus den bisherigen Untersuchungen darüber, und als Endliches: eines in der lebenden und toten Natur sehr tätigen Principes. Nach der Veröffentlichung dieses Vortrags wurde Ritter über die Grenzen Jenas bekannt. Im Wintersemester 1803/1804 hielt Ritter eine Vorlesung über Galvanismus an der Universität Jena. Im Jahr 1804 erhielt er einen Ruf als Physiker an die Königlich Bayerische Akademie der Wissenschaften in München. Hier beschäftigte er sich vor allem mit Magnet- und Wünschelrutenversuchen sowie mit Versuchen zum siderischen Pendel. Am 23. Januar 1810 starb Ritter im Alter von 33 Jahren an Lungenschwindsucht. 1798 erschien Ritters Beweis, dass ein beständiger Galvanismus den Lebensproceß in dem Thierreich begleite: Nebst neuen Versuchen und Bemerkungen über den Galvanismus. Von 1800 bis 1805 publi¬zierte Ritter die zweibändigen, in vier Büchern erschienenen Beyträge zur näheren Kenntniß des Galvanismus.

Ritter was born in Samitz near Hainau (Silesia) as the son of a country pastor. After attending Latin school he trained as a pharmacist from 1791 to 1795 with the court apothecary in Liegnitz. On 27 April 1796 Ritter matriculated at the University of Jena where he studied natural sciences and medicine. His first galvanic experiment can be dated to early 1797. The botanist Batsch introduced him to Alexander von Humboldt, who asked Ritter in the summer of 1797 to provide notes for his work Über die gereizte Muskel- und Nervenfaser (Berlin, 1797). On 29 October 1797 Ritter gave a lecture to the Society for Natural research in Jena on galvanism and the results of his experiments so far. After the publication of this lecture Ritter became known beyond Jena. In the winter semester of 1803-4 he gave a lecture on galvanism at the University of Jena. In 1804 he was summoned to the Royal Bavarian Academy of Sciences in Munich as a physicist. Here he was chiefly occupied with experiments involving magnets, divining rods and the sideric pendulum. On 23 January 1810 he died at the age of 33 from consumption. Ritter’s Beweis, dass ein beständiger Galvanismus den Lebensproceß in dem Thierreich begleite: Nebst neuen Versuchen und Bemerkungen über den Galvanismus appeared in 1798. Between 1800 and 1805 he published in two volumes the four parts of Beyträge zur näheren Kenntniß des Galvanismus.



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