Buch, Deutsch, Band 45, 625 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 825 g
Widersprüche und Wirklichkeit eines partizipativen "Planungsmodells"
Buch, Deutsch, Band 45, 625 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 825 g
Reihe: Bürgergesellschaft und Demokratie
ISBN: 978-3-658-05888-3
Verlag: Springer
Im Mainstream der Beteiligungsforschung fungiert das brasilianische Porto Alegre als ein gelungenes Modell partizipativer Kommunalpolitik. Die Bezeichnung „Stadt der Demokratie“ prägt das Image dieser Stadt, die oft in Verbindung mit dem Verfahren des Bürgerhaushaltes untersucht wird. Doch Rogerio R. Mororó präsentiert ein ganz anderes Bild von Porto Alegre. Er kommt in seiner Analyse zu den Ergebnissen, dass direkte Bürgerbeteiligung in Porto Alegre bislang zwar zu mehr Legitimation politischer Entscheidungsfindungen beigetragen hat, jedoch nicht zu Veränderungen bestehender Machtstrukturen und ebenso wenig zur spürbaren Minderung von Missständen wie krassen räumlichen und sozialen Disparitäten in der lokalen Gesellschaft. Diese Tatsache wird jedoch von einem demokratischen Mythos verklärt.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Kultur Politische Kommunikation und Partizipation
- Rechtswissenschaften Öffentliches Recht Verwaltungsrecht Verwaltungspraxis Kommunal- und Regionalverwaltung
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Systeme Demokratie
- Geowissenschaften Geographie | Raumplanung Regional- & Raumplanung Stadtplanung, Kommunale Planung
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Systeme Kommunal-, Regional-, und Landespolitik
Weitere Infos & Material
Demokratietheorie, direkte Bürgerbeteiligung und Partizipationsforschung.- Bürgerhaushalt und demokratische Entscheidungsfindung.- Partizipative Stadtplanung in Brasilien.- Diskurstheorie, Mythos- und Gouvernementalitätsforschung.