Datenbank, Deutsch, 300 Seiten, KUNSTORD
Online-Ausgabe
Datenbank, Deutsch, 300 Seiten, KUNSTORD
Forum Verlag Herkert
Gelebter Kinderschutz kann nicht nur durch ein Konzept für den Ernstfall und Dokumentationshilfen für alle Fälle stattfinden. Für einen umfassenden institutionellen Kinderschutz in Bildungseinrichtungen ist noch viel mehr notwendig: Die entsprechende Kommunikation und Sensibilisierung aller Beteiligten, das Stärken von Kindern, der Rückhalt für Mitarbeitende in emotional belastenden Situationen, der Umgang mit von Kindeswohlgefährdungen betroffenen Kindern usw. Passende Hintergrundinformationen zur Etablierung eines wirklich wirksamen Kinderschutzes finden pädagogische Fachkräfte im Handbuch „Gelebter Kinderschutz“.
Zielgruppe
Kitas, Schulen, Jugendämtern und anderen Bildungseinrichtungen
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Rechtswissenschaften Bürgerliches Recht Familienrecht
- Sozialwissenschaften Pädagogik Schulen, Schulleitung Schulleitung, Schulentwicklung Konflikte, Gewalt, Mobbing: Prävention und Bewältigung
- Sozialwissenschaften Pädagogik Teildisziplinen der Pädagogik Vorschul- und Kindergartenpädagogik
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Arbeit/Sozialpädagogik Soziale Arbeit/Sozialpädagogik: Familie, Kinder, Jugendliche
- Sozialwissenschaften Psychologie Allgemeine Psychologie Entwicklungspsychologie Familienpsychologie
Weitere Infos & Material
Inhalte (Auszug):
1. Einführung Kinderschutz
Definition, Begriffserklärungen
Gesetzliche Grundlagen
2. Schutzkonzepte erstellen und überarbeiten
Notwendige Inhalte
Strategien zur praxistauglichen Umsetzung
Kooperationsmöglichkeiten
Kommunikation
3. Präventionsmaßnahmen
Mitarbeiter sensibilisieren und unterweisen
Verhaltensrichtlinien
Grenzverletzendes Verhalten
Adultismus
Kinder stärken (Projekte und Übungen)
Elternarbeit
4. Kindeswohlgefährdungen erkennen
Vernachlässigung
Misshandlung/Erziehungsgewalt
Häusliche Gewalt/Partnerschaftsgewalt
Emotionale Gewalt
Sexuelle Gewalt
5. Handlungsoptionen im konkreten Fall
Dokumentation
Gefährdungseinschätzung
Kindgerechtes Agieren
Verfahrensablauf
Insoweit erfahrene Fachkraft
Anlaufstellen
Fallbeispiele
6. Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen
Altersgerechte Kommunikation
Traumapädagogik
Fallbeispiele
7. Professioneller Umgang mit belastenden Situationen
Selbstmanagement und Stressmanagement
Supervision
Coaching
Kollegiale Beratung
Fallbeispiele (z.B. Umgang mit Personen, die mutmaßlich das Kindeswohl gefährden)