Buch, Deutsch, 418 Seiten
Buch, Deutsch, 418 Seiten
ISBN: 978-3-8325-0157-0
Verlag: Logos
Je mehr technischer Fortschritt der Medizin Leben und Tod entnaturalisiert und zu einem beliebig manipulierbaren Prozeß macht, desto mehr stellt sich das Problem der ethischen und rechtlichen Grenzziehung zwischen Leben und Tod, zwischen einem würdigen Sterben und einem unwürdigen Am-Leben-Halten. Unter Berücksichtigung der Ambivalenz des medizinischen Fortschritts wird ein würdiges Sterben invertrauter Umgebung immer schwieriger, immer seltner; fast jeder möchte zu Hause sterben, dennoch sterben die meisten Menschen in Krankenhäusern.
Hoffnungsvolle Ansätze, dem Sterben wieder ein Zuhause zu geben, gibt es in Form der Hospizinitiativen, die den Menschen in de Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen und das Sterben zurück ins Leben holen wollen. Der Wunsch nach einem würdigem Lebensende berührt sensible Bereiche des menschlichen Daseins und ruft Emotionen besonderer Art bei jedem Menschen hervor. Die besondere Aktualität der Fragestellung ergibt sich nicht nur aus der gegenwärtigen Entwicklung in den Niederlanden, wo unter engen Voraussetzungen aktive Sterbehilfe zugelassen wird, sondern schon allein aus der demographischen Entwicklung und der Diskussion um die Mittelverteilung im
Gesundheitswesen.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Philosophie Angewandte Ethik & Soziale Verantwortung Medizinische Ethik
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaften Interdisziplinär Thanatologie
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizin, Gesundheitswesen Medizinische Ethik
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Pflege Palliativpflege, Sterbebegleitung, Hospiz