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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 18, 228 Seiten

Reihe: Studien zur politischen Wirklichkeit

Segert Postsozialismus

Hinterlassenschaften des Staatssozialismus und neue Kapitalismen in Europa
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7003-2018-0
Verlag: new academic press
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Hinterlassenschaften des Staatssozialismus und neue Kapitalismen in Europa

E-Book, Deutsch, Band 18, 228 Seiten

Reihe: Studien zur politischen Wirklichkeit

ISBN: 978-3-7003-2018-0
Verlag: new academic press
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die sozialistischen Regimes in Osteuropa und Ostasien - totalitäre Diktaturen, die sich nach 1989 schlicht erledigt haben? Was macht den osteuropäischen Kapitalismus im Vergleich zu seinem westeuropäischen Widerpart aus? Wie hat sich der kapitalistische Westen verändert? Und: Was lernen wir daraus? Nach 1989 schien für Osteuropa nur ein Weg offen: Die rasche Annäherung an westliche Demokratie und Marktwirtschaft. 15 Jahre nach Auflösung der UdSSR sind solche Gewissheiten verblasst. Das Erbe des Staatssozialismus ist stabiler, die Transformationspfade verschlungener als erwartet. Was macht den osteuropäischen Kapitalismus im Vergleich zu seinem westeuropäischen Widerpart aus? Wie hat sich der kapitalistische Westen durch die postkommunistischen Kapitalismen verändert? Und können die Gesellschaften der EU aus dem Wandel im postsozialistischen Osteuropa etwas über die Paradoxien des Verhältnisses von sozialer Ungleichheit und politischer Gleichheit lernen?

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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Vorwort von Anton Pelinka;7
3;Postsozialismus-Spätsozialismus-Staatssozialismus: Grundlinien und Grundbegriffe einer politikwissenschaftlichen Postsozialismus-Forschung;9
3.1;1. Wird der Osten zum Süden?;10
3.2;2. Postsozialismusforschung als Kritik der gängigen Transformationskonzepte;13
3.3;3. Historischer Platz des Staatssozialismus;15
3.4;4. Der Spätsozialismus als Schlüssel zum Verständnis des Postsozialismus;19
3.5;5. Ausblicke auf die folgenden Kapitel;26
4;Gesellschaftliche Einbettung konsolidierter Demokratien – Ungarn als ostmitteleuropäisches Beispiel;33
4.1;1. Kritisches zum Begriff des Postsozialismus: die Globalisierung als zentrale Ursache des Systemwechsels;34
4.2;2. Wann kann sich eine Demokratie konsolidieren? Besonderheiten des postsozialistischen Ostmitteleuropa;37
4.3;3. Gemeinsame Merkmale der politischen Systeme Ostmitteleuropas;39
4.4;4. Hinweise auf eine untergründige demokratische Instabilität in Ungarn;43
4.5;5. Operettenrevolution in Ungarn im Herbst 2006 – Ein Beleg für den Vormarsch des Rechtspopulismus in der Region?;46
4.6;6. Resümee;49
5;Marktreformen und ererbtes Beziehungskapital: Unternehmer in Russland;53
5.1;1. Unternehmer als neue soziale Kategorie;53
5.2;2. Die Geburt des postsozialistischen Unternehmers aus der Zerstörung des Staatssozialismus;54
5.3;3. Die Rekombination von Altem und Neuem in der ­postsozialistischen Wirtschaft;61
5.4;4. Fazit;67
6;Korruption in Rumänien – ein Erbe des Staatssozialismus?;73
6.1;1. Wahrgenommene Kosten der Korruption im osteuropäischen Systemwechsel;73
6.2;2. Zum theoretischen Konzept von Korruption;75
6.3;3. Altlasten und Neuerungen;78
6.4;4. Alter Wein in neuen Schläuchen? – ein Fazit;88
7;Die geschichtspolitische Auseinandersetzung im Postsozialismus am Beispiel Bulgariens;95
7.1;1. Bulgarien im osteuropäischen Vergleich: zur Einführung;95
7.2;2. Medialer Deutungskampf – geschichtspolitischer ­Journalismus in der Parteipresse;98
7.3;3. Versuche einer „legislativen Schließung“ der geschichtspolitischen Debatte;100
7.4;4. Folgen einer polarisierten Erinnerungskultur – Nostalgie und Amnesie;101
7.5;5. Eine normative Perspektive – für eine Balance zwischen Erinne-rungskulturen und Geschichtspolitik;102
7.6;6. Resümee: Geschichtspolitik im Postsozialismus oder postsozialis-tische Geschichtspolitik;104
8;Grundzüge der albanischen nationalen Identität vom Sozialismus bis heute. Kontinuitäten und Brüche.;109
8.1;1. Einführung;109
8.2;2. „Good bye Stalin!“;112
8.3;3. Vom Kampf der Systeme zum Kampf der Kulturen;117
8.4;4. Gretchenfragen neu gestellt;119
8.5;5. Das Sprachproblem;124
8.6;6. Resümee;126
9;„Postsozialismus“ in Ostasien und in Osteuropa? Ziele und Grundlagen eines Vergleiches;131
9.1;1. Ausgangsfragen;131
9.2;2. Funktionsmodell und Funktionsprobleme des “klassischen Sozialismus”;134
9.3;3. Warum waren die Wirtschaftsreformen in Ostasien ­erfolgreich, in Teilen Osteuropas und Russland dagegen teilweise ein Desaster? Hypothesen zu einem zentralen Problem des Reformprozesses;151
9.4;4. Gemeinsame Merkmale des Postsozialismus: Zusammenfassung und Ausblick auf einige Forschungsfragen;156
10;Disaster Management in Eastern Europe – Ein Essay1;167
11;Spurensuche im jugoslawischen Postsozialismus – Was bleibt?;173
11.1;1. Dem jugoslawischen Sozialismus auf der Spur – Prämissen der Spurensuche;173
11.2;2. Von sozialistischen zu nationalistischen Praktiken des Politischen;177
11.3;3. Metamorphosen und Ausdifferenzierungen der politischen und intellektuellen Akteure;180
11.4;4. Spätsozialistische Wirtschaftskrise, Kriegsökonomie, Nachkriegsökonomie;183
11.5;5. „Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies“ oder auf der Flucht vor der Hölle. Zuwendungen zum Sozialismus emotional und kulturell betrachtet;185
11.6;6. Neue Wege in der (jugoslawischen) Postsozialismusforschung;188
12;Neoliberalismus, eingebetteter Neoliberalismus und Neo-Korporatismus: Sozialistische Hinterlassenschaften, transnationale Integration und die Diversität osteuropäischer Kapitalismen;193
12.1;1. Einleitung;193
12.2;2. Die Divergenz ostmitteleuropäischer Kapitalismen1;194
12.3;3. Sozialistische Erbschaften, Reformprioritäten und politische Konsequenzen;199
12.4;4. Transnationale Integration und die sozioökonomische Logik der Regimedivergenz;205
12.5;5. Schluss;210
13;Der Osten als Kopie des Westens oder als europäischer Trendsetter?;215
14;Abkürzungsverzeichnis;227
15;Autorinnen und Autoren;227



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