E-Book, Deutsch, 142 Seiten
Simschek / Kia Erklärvideos einfach erfolgreich
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7398-0346-3
Verlag: UVK
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 142 Seiten
ISBN: 978-3-7398-0346-3
Verlag: UVK
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Wer das Buch gelesen hat, kennt alle Zutaten, die zu einem guten Erklärvideo dazugehören
Produkte oder Dienstleistungen mit Hilfe von Erklärvideos im Internet zu präsentieren liegt im Trend. Denn Videos sind inzwischen die begehrtesten Inhalte im Netz. Vor diesem Hintergrund sind Unternehmen gefordert, ihre Kommunikation diesem veränderten Kundenverhalten anzupassen.
Aufgrund der starken Nachfrage nach Erklärvideos ist die Zahl der Anbieter in den letzten Jahren rapide gestiegen. So gibt es heute schon mehr als 50 etablierte Unternehmen für Bewegtbilder in Deutschland. Das macht es nicht einfach, das Richtige zu finden.
Das vorliegende Buch zeigt Ihnen anschaulich und anhand zahlreicher Praxisbeispiele auf, was für die Erstellung eines erfolgreichen Erklärvideos wichtig ist und wie der Prozess der Erstellung abläuft. Und das alles ganz ohne Technik-Latein! Es gibt außerdem hilfreiche Tipps, wie Sie den optimalen Anbieter für Ihr Erklärvideo finden. Zahlreiche Tools, Software-Lösungen, Hinweise und Checklisten helfen bei der UmSetzung.
Das Buch wendet sich an Mitarbeiter in den Bereichen Marketing und Unternehmenskommunikation sowie an angehende Videoproduzenten.
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4.1 Briefinggespräch
Am Anfang der Konzeption eines Erklärvideos sollte ein ausführliches Briefinggespräch durchgeführt werden. Beim Briefinggespräch geht es darum, dass der Anbieter, der das Erklärvideo produzieren wird, alle Informationen erhält, die benötigt werden, um ein ausführliches Konzept zu erstellen. Letztlich hat der Anbieter zu Beginn eines Erklärvideoprojekts noch keine Informationen über das Unternehmen, das Produkt oder die Dienstleistung, um die es geht. Zudem sollte in dem Briefinggespräch auch der Prozess der Erstellung beziehungsweise der Projektplan ausführlich besprochen werden. Im Rahmen des Briefinggesprächs sollten die folgenden Fragen beantwortet werden: Welche Zielgruppe soll mit dem Video angesprochen werden? Welche Botschaften sollen in dem Video vermittelt werden? Welcher Impuls soll durch das Video ausgelöst werden? In welchem Stil soll das Video produziert werden? Mit welchen Adjektiven würden Sie das Video beschreiben? (bspw. dynamisch, konservativ, humorvoll etc.) Gibt es eine Deadline, bis zu der das Video fertig produziert sein muss? Gibt es ein Budget, das im Rahmen der Produktion und der Konzeption nicht überschritten werden darf? Was ist der Unique Selling Point des Unternehmens, des Produkts oder der Dienstleistung, der im Video transportiert werden sollte? In welchen Sprachen soll das Video produziert werden? Was ist Ihnen persönlich wichtig an dem Video? 4.2 Storytelling
4.2.1 Spannungsbogen von Erklärvideos Die meisten Erklärvideos verfolgen eine eindeutige inhaltliche Struktur. Diese werden wir nun im Folgenden beschreiben, wobei wir darauf hinweisen wollen, dass nicht alle Module beziehungsweise Teile, die wir hier darstellen, für alle Arten von Videos relevant sind. Bitte sehen Sie es eher als einen modularen Baukasten, aus dem Sie sich bedienen können. Ein typischer Aufbau ist der folgende: Intro: Bei einem Intro wird der Videobesucher kurz begrüßt: Beispiel: Herzlich Willkommen bei Verklickern. Im Folgenden wollen wir Ihnen die Vorteile von Verklickern-Erklärvideos darstellen. Problemsituation: Bei der Problemsituation wird der Kunde in seiner Situation abgeholt. Es werden die Ausgangslage beziehungsweise seine Herausforderung oder sein Problem beschrieben. Beispiel: Auch Sie sind auf der Suche nach einen professionellen Anbieter von Erklärvideos, wissen jedoch nicht wo Sie diesen finden? Übergang zur Lösung: Dann entdeckt der Kunde, die Figur oder der Charakter im Video meist den Anbieter beziehungsweise das Unternehmen, das die Lösung anbietet. Beispiel: Kennen Sie schon die Verklickern GmbH? Der Marktführer in der Erstellung von Verklickern-Erklärvideos. Lösungsdarstellung: Bei der Lösungsdarstellung wird dann ausführlich dargestellt wie der Anbieter mit seinen Produkten oder Dienstleistungen das Problem des Kunden löst. Beispiel: Verklickern ist seit vielen Jahren professioneller Anbieter von Erklärvideos. Mehrere hundert Kunden vertrauen auf die Leistung von Verklickern. Von Start-ups über Mittelständler bis hin zu Großunternehmen: Alle vertrauen auf die Wirkung von Verklickern-Videos. Nutzenargumentation: Bei der Nutzenargumentation erfolgt meist nochmals eine Zusammenfassung der Gründe, warum der Kunde bei dem Anbieter das Produkt oder die Dienstleistung beziehen soll. Beispiel: Verklickern – alle Dienstleistungen für Ihr Erklärvideo aus einer Hand. Und das alles zu Festpreisen ab 1.980 Euro und innerhalb von nur wenigen Tagen. Outro – Call-to-Action: Das Outro ist der Abspann des Videos. Hier gibt es zwei mögliche Varianten. Entweder es folgt nochmals das Logo des Kunden mit dem Slogan … Beispiel: verklickern.de – Klick und es macht Klick. … oder es erfolgt ein Call-to-Action. Hierbei handelt es sich um eine konkrete Aufforderung zum Handeln. Beispiel: Besuchen Sie uns noch heute auf unserer Homepage www.verklickern.de, oder: Sie wollen auch erfolgreichen werden mit einem Erklärvideo? Dann rufen Sie uns noch heute an unter 0611/137112 07. Lisa Ziemer verklickert erfolgreiches Storytelling: Lassen Sie sich im folgenden Video die Funktion und Wirkungsweisen von Storytelling verklickern. 4.2.2 Heldenreise Eine weitere Variante einer Struktur beziehungsweise einer Story für ein Erklärvideo ist die Heldenreise. Bei der Heldenreise wird eine Geschichte in Form eine Metapher erzählt. Im Zentrum der Geschichte steht ein Charakter, der eine Story durchläuft. Beispiel: Das ist Max. Er ist Unternehmer und möchte die Konversion-Rate seiner Homepage steigern ... Im Folgenden beschreiben wir den Aufbau eines Erklärvideos anhand der Heldenreise. Vorstellung des Charakters: Im ersten Schritt wird der Hauptakteur des Videos vorgestellt. Dieser wird so gewählt (Alter, Aussehen, Geschlecht), dass der potenzielle Videokonsument sich gut mit ihm identifizieren kann. Also möglichst nah an der Zielgruppe. Beispiel: Das ist Max. Max ist Unternehmer und betreibt einen Onlineshop. Problemsituation des Charakters: Hier wird ein Problem oder eine Herausforderung beschrieben, mit der der Charakter konfrontiert ist. Beispiel: Die Konversion-Rate seines Onlineshops ist sehr niedrig. Deswegen hat Max sich überlegt, ob er nicht ein Erklärvideo auf seiner Homepage einsetzen soll, um die Konversion zu steigern. Auftritt des Mentors: Dann tritt ein erfahrener weiser Mensch auf den Plan, der dem Held der Story einen Tipp gibt, also ihm hilft, ein Held zu werden. Beispiel: Da trifft Max seinen Schulfreund Daniel. Daniel ist seit vielen Jahren erfolgreicher Internetunternehmer. Er gibt Max den Tipp, sich an Verklickern zu wenden. Er hat mit Verklickern schon viele Erklärvideos erfolgreich umgesetzt. Held setzt Wissen des Mentors um: Danach setzt der Held das Wissen, das er vom seinem Mentor gelernt hat, um. Hierdurch wird es ihm möglich erfolgreich zu sein. Beispiel: Max setzt sich gleich an seinen PC und geht auf die Homepage von Verklickern. Er füllt das Kontaktformular aus und wird kurzfristig zurückgerufen. Held wird erfolgreich: Dann wird aus dem ursprünglichen Charakter der eigentliche Held. Denn er wird erfolgreich, indem er das Produkt des Unternehmens kauft oder die Dienstleistung nutzt. Beispiel: Innerhalb von wenigen Wochen war Max‘ Verklickern-Video fertig erstellt. Und siehe da, kaum hatte er es auf seiner Homepage integriert, stiegen die Verkäufe seines Onlineshops. Held ist glücklich bis ans Lebensende: Wäre es ein Märchen, so würde die Heldenstory so verlaufen: Der Held ist nun bis an sein Lebensende glücklich und erfolgreich. Bei einem Erklärvideo folgt meist an dieser Stelle der Call-to-Action, der einen direkten Handlungsimpuls auslösen soll. Beispiel: Willst auch Du es so machen wie Max? Dann kontaktiere noch heute das Team von Verklickern und nutze auch Du die positive Wirkung von Verklickern-Videos. 4.2.3 Verwendung und Aufbau von Metaphern Metaphern sind ein gerne verwendetes Stilmittel in Erklärvideos. Eine Metapher enthält zwei Mengen von Elementen und eine Relation zwischen ihnen. Diese Relation nennt man eine Isomorphie. Letztlich geht es darum, mit der Geschichte, mit der man die Metapher erzählt, eine Verbindung zu der Person herzustellen, der man die Geschichte erzählt. Schaut man sich die Struktur einer Metapher im Detail an, so gibt es einerseits die Sache, die bezeichnet werden soll, diese nennt man Metaphorand. Und zweitens gibt es die Sache, die als Bezeichnung dient, diese wird Methaphorator genannt. In einem Erklärvideo ist der Metaphorand beispielsweise Max, der eine Geschichte durchläuft. Dann gibt es noch denjenigen, der das Video betrachtet. Er wird es nicht merken, doch unterbewusst identifiziert er sich mit Max und durchläuft mit ihm die Geschichte. Diese Verbindung von Max zum Videobetrachter ist die Isomorphie, die entsteht – eine Wirkung, die nicht zu unterschätzen ist. Denn wenn der Videobetrachter die gleiche Geschichte gedanklich wie Max durchlebt, ist er dazu angereizt, Max nachzuahmen, um genauso ein Held zu werden wie er. Die Wirkung von Metaphern ist heute bereits ausführlich psychologisch untersucht, und es gibt keine Zweifel darüber, dass sie eines der wirksamsten Instrumente, die auch die Werbepsychologie bietet, ist. Quelle: Klaus Grochowiak, NLP-Masterhandbuch, CNLPA-Verlag 4.3 Storyboard – Das Drehbuch für Erklärvideos
4.3.1 Kernelemente eines Storyboards Das Kernelement bei der Konzeption eines Erklärvideos ist das Drehbuch, Skript...