E-Book, Deutsch, 180 Seiten
Stein / Ellinger Förderung bei Ängstlichkeit und Angststörungen
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-17-023502-1
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, 180 Seiten
ISBN: 978-3-17-023502-1
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Aggressive, gewalttätige Kinder oder solche mit Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen fanden als Störer in pädagogischen Handlungsfeldern bislang breite Aufmerksamkeit. Dabei sind Ängste und Ängstlichkeit bei Kindern in der pädagogischen Praxis ebenso weit verbreitet und bereiten erhebliche Probleme. Das Buch liefert zunächst grundlegende Informationen zu den Erscheinungsweisen, der Verbreitung und den Erklärungskonzepten von Ängsten, Ängstlichkeit und Angststörungen. Anschließend werden Möglichkeiten einer pädagogischen Diagnostik erörtert und ein Überblick zu psychotherapeutischen Ansätzen gegeben. Ein Überblick zu verfügbaren, evidenzbasierten Programmen und Trainings schließt sich an. In einem ausführlichen letzten Kapitel werden die Ansatzpunkte der Prävention sowie Möglichkeiten, Konzepte und konkrete Vorgehensweisen einer pädagogischen Förderung dargestellt.
Weitere Infos & Material
1;Titel;1
2;Inhalt;8
3;Vorwort des Reihenherausgebers;6
4;Einleitung;12
5;1 Grundlagen;16
5.1;1.1 Angst als Phänomen;17
5.2;1.2 Ängstlichkeit als Wesenszug;23
5.3;1.3 Angststörungen;28
5.3.1;1.3.1 Zum Verständnis von Störungen;28
5.3.2;1.3.2 Störungsformen;29
5.3.3;1.3.3 Epidemiologie von Angststörungen;34
6;2 Eine kleine Entwicklungspsychologie der Ängste;38
7;3 Risikofaktoren und Theorien zur Erklärung von Ängstlichkeit und Angststörungen;45
7.1;3.1 Risikofaktoren;46
7.1.1;3.1.1 Biologische Faktoren und Geschlecht;46
7.1.2;3.1.2 Temperament;47
7.1.3;3.1.3 Familiäre Grundbedingungen;48
7.1.4;3.1.4 Eltern-Kind-Beziehung;49
7.1.5;3.1.5 Kritische Lebensereignisse und Traumatisierungen;52
7.1.6;3.1.6 Weitere Persönlichkeitsparameter;54
7.1.7;3.1.7 Soziale Erfahrungen;55
7.1.8;3.1.8 Aktuelle Belastungen und angsterregende situative Bedingungen;56
7.1.9;3.1.9 Zur Frage eines Gesamtmodells der Risikofaktoren;59
7.2;3.2 Theorien zur Erklärung von Angst;59
7.2.1;3.2.1 Angst als gelernt: Behavioristische und lerntheoretische Ansätze;60
7.2.2;3.2.2 Erwartungen und Bewertungen: Kognitive Theorien;63
7.2.2.1;3.2.2.1 Die Angstkontrolltheorie von Epstein;63
7.2.2.2;3.2.2.2 Das transaktionale Stressmodell von Lazarus;64
7.2.2.3;3.2.2.3 Die Bedeutung von Attributionen für Angsterleben;68
7.2.3;3.2.3 Die Angst des Menschen vor sich selbst: Psychoanalyse;68
7.2.4;3.2.4 Angst und Kontakt zur Welt – Die Perspektive der Gestalttheorie;70
7.2.5;3.2.5 Hilflosigkeit, Depression und Angst: Die Theorie der Erlernten Hilflosigkeit;72
8;4 Ängste in pädagogischen Handlungsfeldern;78
8.1;4.1 Angst und Leistung – Leistungs- und Prüfungsängste;78
8.2;4.2 Schulängste und Schulangst;80
8.3;4.3 Verwandte Phänomene: Schulphobie und schulmeidendes Verhalten;82
9;5 Pädagogische Beurteilung und pädagogisch- psychologische Diagnostik;84
9.1;5.1 Erhebungen auf der Verhaltensebene;88
9.2;5.2 Erhebungen des bewussten Selbsterlebens;89
9.3;5.3 Erhebungen nicht-bewusster Anteile;93
9.4;5.4 Erhebungen der Fremdbeurteilung;94
9.5;5.5 Erhebungen im Umfeld und zu situativen Bedingungen;96
10;6 Therapeutische Ansätze im Hinblick auf Angststörungen;99
10.1;6.1 Ein kurzer Exkurs: Psychopharmaka-Therapie;100
10.2;6.2 Lerntheoretisch fundierte Angsttherapie;102
10.3;6.3 Kognitive Angsttherapie;105
10.4;6.4 Psychoanalytische Angsttherapie;107
10.5;6.5 Ein Beispiel des theoretischen „Schulenreichtums“: Spieltherapie;108
10.6;6.6 Übergeordnete Aspekte der Effektivität;112
11;7 Programme und Trainings zur Prävention von Angststörungen und Förderung bei Ängstlichkeit;114
11.1;7.1 Einführung;114
11.2;7.2 Programme zur Prävention und Frühintervention;116
11.2.1;7.2.1 FREUNDE;116
11.2.2;7.2.2 Gesundheit und Optimismus (GO);119
11.2.3;7.2.3 TrennungsAngstprogramm für Familien (TAFF);122
11.2.4;7.2.4 Psychoedukation;123
11.2.5;7.2.5 Systemisch orientierte Prävention: „Schulangst-Reduktion“;124
11.3;7.3 Interventionsprogramme;126
11.3.1;7.3.1 Das „Training mit sozial unsicheren Kindern“;127
11.3.2;7.3.2 Therapiemanual zu sozialen Ängsten und sozialen Angststörungen im Kindes- und Jugendalter;128
11.3.3;7.3.3 „Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Leistungsängsten“;129
11.3.4;7.3.4 „Mutig werden mit Til Tiger“;131
11.3.5;7.3.5 Weitere interventive Trainings;133
11.4;7.4 Fazit: Trainings, Trainings, Trainings …;133
12;8 Ansatzpunkte und Konzepte pädagogischer Arbeit;135
12.1;8.1 Haltung und Einschätzbarkeit von Pädagogen;138
12.2;8.2 Gestaltung des Lernfeldes;140
12.3;8.3 Gestaltung von Lern- und Prüfungssituationen;142
12.4;8.4 Ansatzpunkt Gruppe;145
12.5;8.5 Elternarbeit;147
12.6;8.6 Förderung der Kinder und Jugendlichen;149
12.6.1;8.6.1 Wahrnehmung stärken;150
12.6.2;8.6.2 Entspannungsfähigkeit fördern;151
12.6.3;8.6.3 Gelernte Angstreaktionen und Vermeidungsverhalten abbauen;154
12.6.4;8.6.4 Soziale Scheu reduzieren;155
12.6.5;8.6.5 Kompetenzen aufbauen;156
12.6.6;8.6.6 Angemessene Erwartungen und Bewertungen aufbauen;158
12.6.7;8.6.7 Aufbau differenzierter Strategien zur Bewältigung (Coping);160
12.6.8;8.6.8 Stärkung des Selbstkonzepts;162
12.6.9;8.6.9 Kompetenzadäquate Werte aufbauen;164
12.7;8.7 Jenseits der Ängstlichkeit: Angststörungen;165
13;9 Ausblick;167
14;Literatur;169