Buch, Deutsch, Band 228, 188 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 227 mm, Gewicht: 286 g
Reihe: Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung B: Rechtswissenschaft
Buch, Deutsch, Band 228, 188 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 227 mm, Gewicht: 286 g
Reihe: Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung B: Rechtswissenschaft
ISBN: 978-3-428-19408-7
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Das Kontokorrent bildet die Grundlage für laufende Bankkonten und ermöglicht die Erfassung von Gutschriften und Belastungen. Eine umfassende gesetzliche Regelung fehlt jedoch, besonders zur Wirkung der Verrechnung im Rahmen des Rechnungsabschlusses. Die Untersuchung zeigt, dass die ständige Rechtsprechung des BGH Kondiktionsansprüche, gerichtet auf eine Korrektur des Kontos, einschränken und zu einer faktischen Beweisbeschränkung führen kann. Da Fehlbuchungen, etwa durch unwirksame Entgeltklauseln oder fehlerhafte Zinsanpassungen, oft erst nach Jahren bemerkt werden, wächst das Interesse beider Parteien, nicht zuletzt aufgrund der fortlaufenden Verzinsung, an einer umfassenden Korrektur. Die Arbeit untersucht, inwieweit eine rückwirkende Öffnung des Kontos zur Fehlerkorrektur möglich ist, und schlägt neue Deutungen für die Wirkung der Verrechnung und letztlich der Verjährung von Korrekturansprüchen vor.
Ausgezeichnet mit dem Dr. Feldbausch-Preis 2024 der Universität Leipzig.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Einleitung
Problemstellung – Gang der Untersuchung
1. Teil – Das Bank-Kontokorrent: Grundlagen
Ursprung des Kontokorrents als gelebter Handelsbrauch – Kontokorrentvertrag – Verrechnungsvertrag – Saldofeststellung
2. Teil – Die fehlerhafte Kontokorrentbuchung: Bereicherungsrechtliche Folgen
Berichtigung vor Ende der Rechnungsperiode – Berichtigung nach Ende der Rechnungsperiode
3. Teil – Verwirkung
Ausgangslage – Rigorose Anwendung der Verwirkung im Kontokorrent – Gefahr der ergebnisorientierten Tatbestandsauslegung – Neufassung des Verwirkungstatbestands und Anwendung auf das Kontokorrent – Europarechtliche Einflussfaktoren – Zwischenergebnis – Verwirkung